Nach Kritik: NATO-Generalsekretär verteidigt Aufrüstung im Osten

Die Kritik an der NATO-Aufrüstungs- und Aggressionsstrategie ruft den Generalsekretär auf den Plan. Stoltenberg verteidigt den Kurs des transatlantischen Militärbündnisses und leidet offenbar an Realitätsverweigerung.

Von Redaktion/dts

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich gegen Kritik an der Aufrüstung der transatlantischen Allianz im Osten zur Wehr gesetzt. "Wir suchen intensiv nach Wegen, eine Eskalation zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir auf ein Russland reagieren, das seine Militärausgaben seit 2000 verdreifacht hat, das sich viel aggressiver verhält und mit militärischer Gewalt Grenzen in Europa verändert hat", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Dass die NATO – allen voran – trotz alledem ein Mehrfaches für Rüstung und Militär ausgibt als Russland, sieht er nicht. Zudem waren es ja auch NATO-Staaten (von den USA bis hin zu Deutschland), die den Putsch in der Ukraine unterstützten und vorantrieben und so die Ereignisse dort ausgelöst hatten.

Die NATO suche keine Konfrontation mit Russland, so Stoltenberg. "Der Kalte Krieg ist Geschichte. Wir wollen, dass das so bleibt. Was wir tun, ist maßvoll, verantwortungsbewusst und transparent", betonte er. Die geplante rotierende Stationierung von je einem NATO-Bataillon in Polen und den drei baltischen Staaten stelle nur eine "begrenzte Militärpräsenz" dar. "Wir entsenden sie nicht, um einen Konflikt zu provozieren, sondern um einen Konflikt zu verhindern. Dennoch werden direkt an der Grenze zu Russland große Militärmanöver abgehalten, auf die Russland eben mit eigenen Manövern reagiert.

Über Jahrzehnte haben wir gelernt: Solange wir geschlossen auftreten und abschrecken, verhindern wir auch Konflikte", sagte Stoltenberg. Russland veranstalte unangekündigte Ad-hoc-Übungen, "einige mit mehr als 100.000 Soldaten". Hinzu komme eine Einschüchterung der Nachbarn. "Wir sehen eine Aufrüstung in Kaliningrad, auf der Krim, aber im Grunde von der Barentssee über die Ostsee bis zum Schwarzen Meer und nun auch im östlichen Mittelmeer. Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Nichts zu tun, wäre verantwortungslos gewesen", so Stoltenberg, der offensichtlich unter Realitätsverweigerung leidet. Denn wie die jüngere Geschichte zeigt, ist die NATO vor allem ein Angriffsbündnis.

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16 Kommentare

  1. "Realitätsverweigerung" gehört neben div. anderen Perversionen zu den wesentlichen Zugangsvoraussetzungen für diese NATO(D)-Funktion. Gleiches gilt für politische Ämter mit Machtfunktion.

    Je öfter man das Geplärre von dieser Spezies mitbekommt, desto intensiver sollte man sich von denen abwenden. Die haben weder etwas "Gutes", geschweige denn "Werte". Ihr Antrieb ist einzig und allein das Böse, befeuert durch fortwährende Lügen und eine schier unendliche Gier, gepaart mit grenzenlosem Egoismus. Sie sind durch und durch nekrophil und führen die Menschheit ins Verderben!

    1. Viel schlimmer ist das unsere Politiker diesem Drecksverein so tief in den Anus kriechen das man sie kaum wiederfinden kann 

      Das die NATO macht was sie macht ist ausschließlich in der Verantwortung unserer Landesverraeter die alle vor ein Kriegsgericht müssen und irgendwann wird das auch passieren 

      Das es anders geht wird man bald in

      einigen EU Ländern sehen

      Leider gehört da Arschkriecherweltmeister D nicht dazu

      1. @Peter

        Ohne eingangs beschriebenen Eigenschaften keine Karriere in diesem Gesamtklüngel. Ein>> Normaler<< kommt langfristig nicht weiter als in den kommunalen Bereich und kann dann dort seinen systemirrelevanten Runden drehen bzw. als Feigenblatt wirken Weiter oben wird er entweder fix abgebissen von den wirklichen Schaltstellen oder passt sich noch fixer an dortige Regeln an. Darum auch all die Wendehälse!

  2. Die NATO schert sich einen Dreck um Völkerrecht, Vereinbarungen, Verträge und ist die aggressivste Militärformation aller Zeiten, die für ihre Expansion, wie z.B. in der Ukraine, hemmungslos den Frieden mit Füssen tritt und dabei auch nicht vor Komplizenschaften mit faschistischen und islamistischen Terrororganisationen zurückschreckt. Wenn ihre immer dringender werdende Auflösung mißlingt, könnte dieses in einer fast vollständigen Auslöschung der Menschheit eskalieren. Es ist deshalb eine geradezu heilige Pflicht für jeden verantwortungsvollen Menschen auf dieser Welt, sich zum Wohle kommender Generationen entschieden gegen dieses wuchernde Geschwür der Menschheit zu stellen.

  3. Die NATO suche keine Konfrontation mit Russland, so Stoltenberg. "Der Kalte Krieg ist Geschichte. Wir wollen, dass das so bleibt. Was wir tun, ist maßvoll, verantwortungsbewusst und transparent", betonte er

    Warum sieht es in der Realität dann anders aus?

    Der kalte Krieg ist wohl vorbei, aber die Vorbereitungen für den heissen Krieg laufen auf Hochtouren. Die Nato gehört aufgelöst und durch ein europäisches Verteidigungbündnis ersetzt. Aber nicht mit dieser EU.

  4. Stoltenberg ist das Sprachrohr der US-Administration. So wie es aussieht, will das NATO-Deckschwein unbedingt einen Krieg in Europa mit Russland. Das Volk sollte sich bald erheben und die NATO aus Europa mit Saus und Braus rausschmeißen. Keiner braucht die Kriegstreiber, die überall Tod und Verwüstung bringen!

  5. Ich vermute mal, dass dann das NATO-Manöver an der russischen Grenze als Deeskalations-Maßnahme gedacht ist, oder? Dass die Modernisierung der amerikanischen Atomwaffen die Russen in Sicherheit wiegen soll. Dass der Raktenabwehrschirm in Europa ein Symbol des Friedens ist und der von den USA finanzierte Putsch in der Ukraine ein Sieg der Demokratie war. Schauen wir uns dann doch mal die Militär-Ausgaben von 2015 an: USA = ca 600 Milliarden Dollar / Russland ca 66 Millarden Dollar. Herr Stoltenberg, Sie sollten langsam realisieren, dass immer mehr Menschen immer besser informiert sind. Es gibt sicher noch genug Vollidioten, denen Sie Ihren Schwachsinn andrehen können aber langsam wirds eng. Sollten Sie aber tatsächlich an das glauben, was Sie da faseln, sollten Sie entweder die "Berater" wechseln, die Staatsmedien meiden oder sich direkt in ärztliche Behandlung begeben.

  6. Schon ein ungewöhnlicher Vorgang, jemanden nach laut Polizeiangaben der Norwegischen Polizei Mitgleid eines "feindlichen" Geheimdienstes war vielleicht auch ist zum Sprachrohr eines äußerst aggressiv auftretenden Militärverbandes zu machen, der das Potential hat die ganze Welt in Brand zu setzen.

    Selbst ein Hundeführerschein erfordert mehr "Wesensfestigkeit".

  7. Bei Jens Stoltenberg handelt es sich nicht nur um einen Realitätsverweigerer, sondern um das Produkt einer in psychopathisch verfallene Züge einer US-Rüstungsnation, die nichts aus dem Rüstungswettlauf gelernt hat und in selbstzerstörerischer Absicht, nach der Beendigung des Kalten Kriegs, ihren eigenen Rüstungswettlauf im eigenen Land fortgesetzt hat. So gehen selbst  bei den Theoretikern der 'Think tanks' die Vermutungen über die Ursachen weit auseinander, ob es sich dabei nun um einen Verfolgungswahn oder die Beherrschung der Welt auf militärischer Basis handelt? Klugerweise sollten sich die U.S.A. Rußland als Abnehmer ihres teuren, die USamerikanische  Wirtschaft ruinierenden   Militärschrotts, wenn auch zu Schleuderweise, als Kunden erhalten, als auf die Idee zu kommen als Pleitestaat, wie 1939 das Deutsche Reich, um ihre, nach der Meinung des OKW und OKH und ihres Gröfaz ihre zu veraltend drohenden Rüstungsgüter in einen finalen sinnlosen Krieg zu werfen, dessen Folgen noch heute zu spüren sind. So scheint man in den U.S.A. bisher nicht erkannt zu haben, daß man sich auch im eigenen Land totrüsten kann, wenn man die Rüstungsausgaben für sinnloses Kriegsgerät, was früher oder später auf dem Schrotthaufen landet, betrachtet.

     

     

     

      1. Ganz unabhängig von seiner Aufgabe und seinen Aussagen muss ich auch feststellen, daß der Blick in seine Augen verrät, daß ihm nicht zu trauen ist und mehrnoch er wirklich bösartig aussieht.

        Auf dem Bild sieht man ein Gerät, daß ihm ins Ohr geht. Spricht er das nur vor, was man ihm diktiert oder ist er noch Herr seines eigenen Wortes?

      2. und die ganze Sippschaft der Kriegstreiber und Kriegstreiberinnen sind krankhafte, gernegroße Typen. Wahrscheinlich hätten die in erfolgreichen und klugen Berufen keine Chancen. Zu unserem Glück passt Putin nicht da rein, sonst hätte es wohl schon längst gekracht. Eine Rolle spielt auch, dass Putin Snowden nicht ausgeliefert hat, das verzeihen die Amis nie und das muss Russland büßen. Die Amis brauchen die Nato mit ihren törichten Mitgliedern. Die sollen, wenn es kracht, die Drecksarbeit machen. Die Amis können es ja nicht alleine. Sie können nur Bürgerkriege anzetteln und die Länder dann im Elend über Jahre schikanieren. Jetzt haben sie in Südamerika schon wieder die CIA u.a. als Unruhestifter am wirken.

  8. selbst wenn sich die militärausgaben der rf ver-15-facht hätten, wären sie immernoch ein bruchteil dessen, was die usa in das kriegsgerät "investieren". Kaliningrad – ja, 'tschuldigung – wenn schon so staaten, wie litauen mit einer invasion dort drohen, muss man ja was tun, oder? sei's drum – zu erwarten, dass auf dem sessel des nato-generalsekretärs mal etwas anderes, als so ein rasmussen-stoltenbergverschnitt platz nimmt, wäre ziemlich naiv. 

  9. Wurde vorher von der Systempresse als besonnener und vernünftiger Mann empfohlen, denkste, der leidet tatsächlich an selektiven Wahrnehmungsstörungen. Und dass der laut Wunderboy noch bei einem "feindlichen" Geheimdienst tingelte, spricht ja auch Bände. Das Personal wird eben  nicht besser, da werden dringend (gute und verantwortungsvolle) Fachkräfte gebraucht.  Frieden mit Russland, raus aus der NATO, Ami go home!

     

  10. Gebt diesem Nato-Hirndübel ein Gewehr und schickt ihn nach Russsland, es dauert keine Stunde, dann steht der Nato-Trottel mit vollgeschissenen Hosen da !

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