Lachnummer: Bundeswehr lässt Kasernen von Sicherheitsdiensten bewachen

Offenbar mangelt es der Bundeswehr angesichts der vielen Auslandseinsätze an ausreichend Wachpersonal für die Kasernen und andere Liegenschaften. Nun soll ein privater Wachdienst diese Aufgabe übernehmen.

Von Redaktion/dts

Die Bundeswehr wird die Bewachung aller Kasernen und anderer Liegenschaften noch im Laufe dieses Jahres vollständig auf private Sicherheitsdienste übertragen. "Von den Ende 2015 noch 71 militärisch bewachten Liegenschaften sind bis Ende Juni 2016 bereits 65 auf gewerbliche Bewachung umgestellt. Die restlichen sechs Liegenschaften werden im dritten Quartal 2016 folgen", bestätigte eine Sprecherin der "Welt".

Es werde lediglich "wenige Ausnahmen geben, die aus Sicherheitsgründen nicht benannt werden". Hintergrund der Umstellung ist die Soldatenarbeitszeitverordnung, die Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist und in der Regel eine maximale Arbeitszeit von 41 Stunden pro Woche vorsieht.

"Die mit der Neuausrichtung der Bundeswehr einhergehende Personalreduzierung, die zunehmenden Einsatzaufgaben, die Aussetzung der Pflicht zur Ableistung des Grundwehrdienstes sowie die sozialverträgliche Unterbringung des zivilen Wachpersonals der Bundeswehr bis Ende 2017 haben zur Folge, dass die Wachaufgaben auf gewerbliche Bewachungsunternehmen übertragen werden müssen", teilte die Bundeswehr mit.

Die Umstellung auf gewerbliche Bewachung hat die Umsetzung der Soldatenarbeitszeitverordnung im Sinne einer flankierenden Maßnahme lediglich unterstützt.

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14 Kommentare

    1. @ Wilfred

      Es sollte nicht verwundern, wenn bei ganz leerer Kasse die Mama zusammen mit der Oma und ein paar Ehrenamtlichen die BW-Jüngelchen per mitgebrachten Besen bewachen!

  1. "lol"

    Mein Reden, der Russe stirbt angesichts der "Westlichen Bedrohung" an nem Nabelbruch. Die durchgegenderte Truppe namens Bundeswehr kann noch nich mal eigenständig ihr eigenes Autoradio bewachen was sie aber nich davon abhält wie ein Pfau auf dem Balkan auf und ab zu stolzieren. In diesem Irrenhaus is keinem mehr irgendwas zu peinlich. Herrlich.

  2. Aha. Dann hoffen wir mal, dass sich in diesem Sicherheizsdienst keine Terroristen tummeln oder diesen Zutritt gewähren…oder wäre das vielleicht sogar gewollt?

  3. Naja, die Truppe bedient sich auch selber, oder warum glaubt Ihr, fahren die meisten dort einen Diesel…

    Zudem sind viele dieser Objekte nichts anderes als Lager, Warenlager…Waffen und Munition werden sowie bisher, gesondert bewacht und gesichert. 

    Ergibt also schon Sinn, jemanden der Mindestlohn hat, dort Wache schieben zu lassen, anstatt Berufssoldaten dafür das doppelte zu bezahlen. Da ist also schon ein Unterschied zu erkennen, ob das die Truppe nicht kann oder einfach nicht will oder ob sich dafür was billigeres findet…

     

    1. Nun ich denke wenn ich 300 000 Leute den ganzen Tag Rumsitzen hab und für die Bewachung zusätzlich Firmen engagiere dann ist das nicht wirklich billiger sondern eine Zusatzausgabe. Die Frage ob die das unter dem Lohn der anderen tun die nur Rumsitzen ist daher nur Goldstaub in die Augen. Aber offenbar sehr wirkungsvoll. 🙂

      Also lassen sie sich mal nich von den dummen Geschwätz der völlig degeneriert Scheinakademiker hinters Licht führen. 1+1 gibt immer noch 2.

      1. Wenn die Bw noch 300.000 Mann hätte bräuchte sie keinen zivilen Wachdienst. Erst schlau machen dann schreiben!

        Und rumsitzen? Ist auch nicht! Die kaputt reformierte Bw pfeift auf dem letzten Loch und weiß Dank Abschaffung der Wehrpflicht nicht mehr wie sie alle Aufträge erledigen soll.

        Aber das ist ja die Schreibe der Ahnungslosen: Gammeltruppe ohne Auftrag…

        Die Realität sieht anders aus. Also: Wennn man keine Ahnung hat…

         

  4. EIN GIGANTISCHES GESCHÄFT IST DAS!!!

    Wenn Flinten-Muschi will, daß die BW ihren Wachdienst nebst weiterer Dienstleisung wie Reinigung und Verpflegung, Bekleidung usw NUR mit BW-Angehörigen organisiert, dann  wird das auch gemacht! Und dadurch wird richtig Geld gespart. 

    Aber gerade die Bewachungsfirmen, grundsätzlich der Maffia zuzurechnend, sind wahre Gelddruckmaschinen! Der Reibach liegt bei etwa 50%!

    1. Naja ich weis nicht recht. Ich denk die sind wirklich so Unfähig und Bescheuert. Schauen sie nur mal die Leute an und deren Background. Da können sie nicht allzuviel erwarten. Und das mein ich ganz frei von Ironie, völlig ernst. Die taugen schlicht nix und haben auch sonst keinen Plan von irgendwas.

      1. Mir scheint dass Sie jeden der fast 170.000 im Sicherheitsgewerbe beschäftigten Menschen persönlich kennen. Sehr arrogante und auch dümmliche Äußerung. Und das meine ich auch — ganz frei von Ironie —-

  5. Eine BW, welche darin geübt ist, Kriminelle festzusetzen, zum Beispiel im Heimaturlaub randalierende Refugies, will die Flinten-Musche nun mal gar nicht. Ja, davor hat man sogar eine panische Angst!

  6. Man sollte sich überlegen wie man über Menschen spricht die ihr Leben für die Sicherheit anderer geben. Ja es gibt viele die ditzen nur rum, aber es gibt viel mehr die den ganzen Tag in gefährlichen Ländern verbringen und uns beschützen! Ein wenig Solidarität gegenüber Soldaten wäre angebrachter. Wenn der große Krieg ausbricht, sind es so Menschen wie SIE, die zuerst um Hilfe betteln!

    1. Hallo Sasha,

      Was wollen und sollen deutsche Soldaten in fremden Ländern, die weder die BRD noch ein Land der EU angegriffen haben? Wie wollen die Soldaten "uns" denn z.B. in Afrika beschützen? Nachgequatscht den Unsinn wie Dutschland wird auch am Hindukusch verteidigt?

      Das Ergebnis haben wir jetzt, daß jede Menge Leute von dort auf abenteuerlichen Wegen hier nach Europa kommen, von denen wir nicht wissen, wer sie sind und was sie wirklich wollen. Und diese Hochgebildeten oft ohne jeden Schulbesuch wohl auch nicht brauchen.

  7. Ich verstehe die Aufregung nicht. Das ist doch nichts Neues. Bereits in den Sechzigern des lerzten Jahrtausends wurden doch bereits ein Großteil der Kasernen von zwar privaten aber uniformierten Wachdiensten bewacht. Wenn dann morgens die Heimschläfer auf ihre "Arbeitsstelle" kamen wie Schlosser Paule in seine Werft, dann war das auch nichts anderes.
    Einige bereits damals ausgeschlafene BuWe-Soldaten lästerten damals schon, daß es nur an der veränderten Uniform und der Bewaffnung des "Wachdienstes" auffallen könnte, daß Rote Armee und NVA Objekt und die Technik bereits in der Nacht übernommen hätten.

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