Frontex: Viele Flüchtlinge täuschen syrische Staatsbürgerschaft vor

Was sogenannte Rechtspopulisten der Bevölkerung schon seit Anbeginn der hausgemachten Migrationskrise vermittelten, nämlich dass sich große Teile der angeblichen Flüchtlinge als Syrer ausgeben, oder sich auch mit gefälschten Ausweisen ausstatten lassen, das geht aus einer Analyse der europäischen Grenzschutzagentur Frontex hervor. Dank Merkels Willkommenskultur gibt es hunderttausende Asylbetrüger, also illegale Migranten in Deutschland und ganz Europa.

Von Redaktion/dts

Viele Flüchtlinge, die sich in Europa als Syrer ausgeben, kommen tatsächlich aus einem anderen Herkunftsland: Das geht aus einer vertraulichen Analyse der europäischen Grenzschutzagentur Frontex hervor, über die die "Welt" berichtet. Demnach hat die Behörde im Jahr 2015 die Angaben von 173.042 Flüchtlinge überprüft, die bei ihrer Ankunft in Griechenland angaben, syrische Staatsbürger zu sein. Insgesamt 14,2 Prozent davon hätten sich als falsch erwiesen. Bei 8,6 Prozent handelte es sich vermutlich um Iraker, bei 2,5 Prozent um Palästinenser und bei einem Prozent um Marokkaner. Die restlichen 2,1 Prozent entfallen auf andere Nationalitäten.

Fast 40 Prozent aller über Griechenland eingereisten Marokkaner gaben sich laut dem Bericht fälschlicherweise als Syrer aus. Nach Angaben von Frontex hat sich dieser Trend auch 2016 fortgesetzt. In ihrer Analyse weisen die Experten darauf hin, dass aber nur ein geringer Anteil der mutmaßlichen Syrer gründlich kontrolliert wurde. Flüchtlinge, die das Bürgerkriegsland als Herkunftsstaat angaben, wurden lediglich im Eilverfahren überprüft. Bei diesem sogenannten Screening wird zum Beispiel nach dem höchsten Berg eines Landes, der Währung oder dem vorletzten Staatspräsidenten gefragt.

Die Grenzschutzagentur weist auf mögliche Hintergründe für die vielfachen falschen Angaben hin: Demnach erhalten Syrer leichter Asyl in Europa. Zudem war es ab Herbst 2015 nur noch Syrern, Afghanen und Irakern erlaubt, von Griechenland nach Mazedonien einzureisen. Eine Rolle spielt laut Frontex auch, dass sich kriminelle Netzwerke in der Türkei darauf spezialisiert hätten, syrische Dokumente wie zum Beispiel Ausweise, Pässe oder Geburtsurkunden zu fälschen.

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Im Herbst war Bundesinnenminister Thomas de Maizière von Grünen und Linken heftig kritisiert worden, weil er den Missbrauch auf etwa 30 Prozent beziffert hatte. Eine statistische Grundlage konnte der CDU-Politiker dafür jedoch nicht vorweisen. Sein Ministerium verwies auf Hinweise aufgrund von Frontex-Lagebewertungen sowie Berichten von Verbindungsbeamten der Bundespolizei vor Ort. Eine genaue Übersicht zur Situation in Deutschland gibt es bislang nicht. Aus dem Innenministerium heißt es: "Der Personenkreis von Migranten, die ohne Dokumentennachweis behaupten, die syrische Staatsangehörigkeit zu besitzen und durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Staatsangehörige anderer Länder erkannt wurden, wird nicht betrachtet."

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Genau erfasst wird lediglich, wie viele Personen mit gefälschten Papieren einen Asylantrag stellen. Das Asylverfahrensgesetz schreibt vor, dass "die Identität eines Ausländers, der um Asyl nachsucht, durch erkennungsdienstliche Maßnahmen zu sichern" ist. Wie das Bundeskriminalamt (BKA) der "Welt" mitteilte, wurden im Jahr 2015 insgesamt "461.627 erkennungsdienstliche Behandlungen im Rahmen von Asylantragstellungen von den zuständigen Stellen erhoben und in der europäischen Datenbank EuroODAC verarbeitet und gespeichert". Aufgrund der Differenz zur Zahl der Einreisenden laut EASY-Statistik ergibt sich, dass Anfang des Jahres mehrere Hunderttausend Migranten noch nicht erkennungsdienstlich behandelt waren. Von ihnen waren also noch keine personenbezogenen und biometrischen Daten erfasst. Dieses wird nachgeholt.

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4 Kommentare

  1. Wer keinen Ausweis hat bleibt im Lager zurück, solange bis er sich Ersatzpapiere in seiner Heimat besorgt hat. Das kann Jahre dauern und vielleicht entsteht dann schon vorher der Wunsch in seine Heimat zurückzukehren. Hätte auch den Vorteil, daß man dadurch nichts fälschen kann, denn der Flüchtling ist der einzige, der seine Biographie und seine Daten kennt, die in der Heimat verbucht sind. Wer hier legal einreisen will muß schon stark mitarbeiten, daß ihm das auch gelingt. Wer dazu nicht bereit ist hat etwas zu verbergen und kann mit keiner Aufnahme rechnen. Noch besser ist es, den Paß nicht wegzuwerfen, dann wären einige Hindernisse schon aus dem Weg geräumt.

  2. Das kann nur eine Verschwörungstheorie eines rechtpopulistischen Biodeutschen sein, der rassitische Absichten hat, AfD wählt und darauf besteht, daß man bei Steckbriefen nicht nur lesen kann, das der Täter weiße Turnschuhe und eine rote Mütze trug, sondern auch, seine Haarfarbe, seine Hautfarbe, Augenfarbe anzugeben ist, damit man den wiedereinmal straffälligen Westfriesen auch identifizieren kann.

    Aber nun hat der Mainstream diese verwegene These aufgegriffen:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article156496638/Syrische-Staatsbuergerschaft-wird-massenhaft-vorgetaeuscht.html

    Was wird nun bloß aus den neuen Rechten, den braunen Esotherikern, werden dei nun arbeitslos oder gar von links überholt? Wird man jetzt wieder Inzucht fürchten müssen? Oder Moscheen ohne Lucke einweihen können? Oder müssen sich Muslime nun wie andere Bürger auch selbst Land kaufen und bekommen es nicht mehr geschenkt?

    In Arm Erika soll es wohl so sein, daß jeder Mitarbeiter des Ministerium für Einwanderung für die Eingewanderten persönlich bürgen muss, um so das persönliche Engagement bei einer gewissenhaften Prüfung zu fördern.

    Wir nun jeder Teddywerfer und Schildchenmaler öffentlich zur Fahndung ausgeschrieben werden und zur Kasse gebeten? Werden die Sponsoren aus dem Familienministerium der Antifanten nun plötzlich Klos putzen müssen?

    Ich weiß es nciht, aber nochmal sei gesagt: Wer Srer fälscht oder gefälschte Syrer kauft, tauscht oder in den Verkehr bringt wird mit einer Strafe von nicht unter bestraft. Mir persönlich tun all die Kriegsvertriebenen wirklich sehr leid, aber man muss deren Strippenzieher und persönlichen Profiteure erkennen, um das Drama zu beenden.

    Hier heißt es Seitens der Todesraute "Nun sind sie ja mal da." dass das mit den Russen nicht passiert, soll der Rüstungsetat nun massiv aufgestockt werden und neben Neubesiedlerin in der Polizei auch Neubesiedler für das Militär angeworben werden.

     

  3. Zitat Frontex: Viele Flüchtlinge täuschen syrische Staatsbürgerschaft vor!

    Unglaublich diese Einschätzung der Agentur Frontex! Da müssen aber die brilliantesten Köpfe am Werk gewesen sein, um zu dieser sensationellen Schlußfolgerung zu kommen!

    Man hätte aber eigentlich auch die Toiletten Dame von der Bahnhofstoilette fragen können. Die hätte Ihnen das schon vor mehr als einem Jahr um die Ohren gehauen.

    In zwei bis drei Jahren, wenn dann hundert Tausende von Schwarzafrikanern von Frontex gerettet werden mussten – weil die Besatzung Ihnen vorher mit langen Stangen und Metallspitzen die Schlauchboote zerstochen haben wird sich auch heraus stellen, dass diese Leute ja gar nicht vor Krieg und Verfolgung flüchten müssen, sondern nur ein Produkt der Kolionalherren Parasiten sind die Jahrunderte lang deren Länder geplündert und die Leute im Dreck gehalten haben.

    Es sind immer die gleichen Drecksäcke die auf Kosten der 99% Ihren Profit einfahren!

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