Die Not verpflichtet zur Tugend

Da Innenminister Thomas de Maiziere befürchtet, dass zunehmend unter den Flüchtlingen IS-Terroristen sein könnten, welche unter Umständen Anschläge auf öffentliche Einrichtungen und belebte Plätze durchführen würden, plant er zusammen mit Außenminister Steinmeier dieses Problem diplomatisch zu lösen – um Blutvergießen vorzubeugen.

Von Uwe Ostertag

Geplant ist, diplomatische Beziehungen zum Kalifat Islamic State of Iraq and the Levant(ISIL) aufzunehmen, um die Spannungen zwischen beiden Ländern zur beiderseitigen Zufriedenheit, friedlich zu lösen. Über das türkische Außenministerium, welches bereits gute wirtschaftliche und politische Beziehungen zu dem Kalifat pflegt, gelang es Steinmeier, Unterhändler nach Syrien zu entsenden, welche die Vollmacht haben, mit Kalif Abu Bakr al-Baghdadi, einen Friedensvertrag zu schließen. Das verwundert, denn Deutschland hat seit 1945 keinen Friedensvertrag mehr abgeschlossen. 

Es ist nicht nur geplant, politische Beziehungen über Botschaften zu pflegen, auch zählt vor allem der wirtschaftliche Faktor. Da der islamische Staat Unmengen an Ölreserven besitzt, welche in der deutschen Wirtschaft dringendst benötigt werden, wäre die Bundesrepublik im Ausgleich dafür bereit, sowohl Lebensmittel als auch Waffen zu liefern, da das Kalifat sich ständig russischen und syrischen Angriffen erwehren muss. Nicht nur, Maschinengewehre der Marke Heckler & Koch sollen geliefert werden, auch die Raketenabwehr soll ausgebaut werden, damit das Kalifat auf Luftangriffe russischer Bomber und Jagdflieger besser vorbereitet ist. Damit will die Bundesrepublik einen weiteren Verbündeten im Kampf gegen Russland gewinnen.

De Maiziere versprach auch, sich mit Verteidigungsministerin von der Leyen zusammenzusetzen, denn auch die Bundeswehr soll einen Beitrag zum Frieden mit dem Kalifat leisten, indem militärische Ausbilder ins Kalifat delegiert werden. Unter Umständen ist die Bundeswehr auch bereit, das Kalifat ISIL mit Truppen zu unterstützen, um die Aggressoren Russland und Syrien zu bekämpfen. Eine kostenlose medizinische Versorgung von verwundeten IS Kämpfern in Deutschland wird auch zu gewährleisten sein, aber auch bei physisch und psychisch erschöpften Kämpfern gäbe es in deutschen Rehabilitationszentren, hervorragende medizinische und psychologische Betreuung, welche die alte Kampfkraft vollends wieder herzustellen vermag.

Da Eile geboten ist – um etwaige Attentate auf deutschen Boden zu vermeiden – wurde Abu Bakr al-Baghdadi für Anfang August zu einem Staatsbesuch nach Berlin eingeladen, wo dieser gemeinsam mit Bundeskanzlerin Merkel den Vertrag über gemeinsame wirtschaftliche, politische und diplomatische Beziehungen unterzeichnen wird. Ein Anwesen in der Nähe von Potsdam hatte die Bundesregierung bereits erworben, um dieses als Botschaft für das Kalifat Islamic State of Iraq and the Levant bereitzustellen. Sobald dieser Vertrag unter Dach und Fach ist, wird eine Amnesty für sämtliche inhaftierten Mitglieder und Sympathisanten der IS ausgesprochen. 

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6 Kommentare

    1. Geht mir auch so, vor allem weil diese gleichberechtigt mit anderen Artikeln erscheint und nicht etwa nur gesondert in einer Satirerubrik.

      So kommt es dass viele (siehe Kommentare in den Satireartikeln) diese ernst nehmen, und das ist dann nichts anderes als provizierte Fehlinformation. Das sollte doch eigentlich der Lügenpresse vorbehalten bleiben.

  1. Das Schlimme ist doch, dass man das im ersten Moment tatsächlich glaubt. So tief ist unser Vertrauen gegenüber unseren Regierenden schon gesunken.

  2. Irgendwie find ich Satire auf der Seite hier fehl am Platz… Wenn ich lachen möchte kann ich auch gleich Tagesschau schauen. -.-

  3. Aber nur kurz.Ich traue dieser politische Truppe alles zu.

    Vieleicht lesen aber viele die Satire Seite nicht.Daher nach hier verschoben.Vielleicht ist es heute noch Satire aber morgen schon wahr.

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