Deutscher Politiker appelliert zur Anerkennung des Krim-Referendums

Linkspolitiker Maurer fordert die Bundesregierung dazu auf, das Referendum auf der Krim anzuerkennen und die Sanktionen gegen Russland wieder aufzuheben.

Von Christian Saarländer

Der Deutsche Lokalpolitiker Andreas Maurer, der als Vorsitzender in der Linksfration in der Stadt Quakenbrück tätig ist, spricht sich dafür aus, dass Deutschland das Krim-Referendums und den Beitritt der Halbinsel zur Russischen Föderation anerkennt. Das berichtet die Nachrichtenagentur NewsFront unter Berufung auf RIA Novosti.

Der Politiker befindet sich derzeit auf der Krim, zusammen mit einer Delegation, die aus deutschen Politikern, Unternehmern und anderen Interessenvertretern die Halbinsel besucht. Nach seiner Auffassung könnte man dem bekannten italienischen Bestrebungen folgen, wie es beispielsweise das regionale Parlament zu Venedig bereits im vergangenen Mai vormachte.

Maurer appelliert zudem an seine Kollegen in Ostdeutschland, wo es nach seiner Auffassung realistisch sei, einen ähnlichen Appell wie in Italien zu starten, wie die russische Nachrichtenagentur NewsFront berichtet.

https://twitter.com/NewsFront_info/status/737878372097875972

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Maurer setzt sich weiters auch für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ein, die infolge des Krim-Beitritts im März 2013 durch die Europäische Union, auf Geheiß der USA, verhängt wurden. Wegen diesen Sanktionen befände sich laut Maurer die heimische Landwirtschaft in einem katastrophalen Zustand. Die niedersächsische Stadt Quakenbrück befindet sich im Landkreis Osnabrück und hat etwa 12.600 Einwohner.

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10 Kommentare

  1. Das interessiert doch die "Raute des Grauens" nicht. Treu wie eine Hündin, folgt sie ihrem Herrn, Mr. "Yes, we can" bis in den Tod.

    1. Sicher. Es ist aber schön zu sehen, dass auch hier und da Politiker inzwischen den Mut haben, eine eigene Meinung zu vertreten.

    2. Ja, folgt diesen Herrn  bis in den Tod. Aber mittlerweile ist hier  in der Zwischenzeit ein Bauernsterben u.a. wegen dieser Sanktionen.

      Das interessiert die Dame scheinbar wenig, dabei sind gerade die kleinen und mittleren Bauernwirtschaften sehr wichtig für ein Land. Sterben die Bauern, da ist der Rest der Bevölkerung auch bald dran.

      1. Die bäuerlichen Großgrundbesitzer haben aber seit jeher das Pack nahezu geschlossen gewählt und sollten jetzt auch zu den Konsequenzen stehen. Gerade die russischen Lebensmittelmärkte dürften dauerhaft verloren sein, weil die dortige Landwirtschaft dank der Sanktionen einen enormen Entwicklungsschub realisiert.

    3. So symbolisiert die 'Raute des Grauens' das Logo der Kanzlerin '' Das Haifischmaul'', wer sich mir entgegenstellt, der wird gefressen, wie man an den mit den politischen Leichen gepflasterten Weg von Angela Merkel sehen kann.

  2. Der Rauten-Trampel verfolgt allgemeine und besondere Hochgeborenenattitüden und wird deshalb immer einen Krimanschluß niemals gutheißen. Rußland hätte mit demselben Recht sämtliche Ostblockstaaten als integrierte UDSSR bezeichnen können. Klar ist, dass vor Chrustschov die Krim zu Rußland gehörte und der weit überwiegede Populationsteil Russen sind! Los Angeles und  San Francisco hört sich auch mexikanisch an. Und was hat Polen auf 1/3 deutschen Gebiets verloren und, und, und

  3. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Ein Volksentscheid kann und darf es in der EU nicht geben (Katalonien, schottland, Österreich Präsidentenwahl) und außerhalb der EU, wetzt man dafür schon mal die Messer und läßt die frei und selbstbestimmten Menschen abschlachten. Hätte Donez so abgestimmt mich würde interessieren, ob der Schokohase dann immer noch einen Genozid mit Merkels finanzieller Unterstützung machen würde. Ich denke, dann hätte man ihm die Ohren schon abgebissen und an der Glocke gezogen.

  4. Maurer? War er das damals mit der Mauer, als der Regierungscheg Ulbricht kurz vorher noch ankündigte, niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen? Damals passierten noch Dinge, einfach so ohne das jemand sie beabsichtigte. heute ist das anders. Heute sagt, man, daß man einen Flughafen, nennen wir ihn mal BER bauen will und bekommt es dann nicht hin. Wenn man heute sagen würde: "Niemand hat die Absicht einen Flughafen zu bauen." Dann wäre das wohl mal nicht gelogen.

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