Deutsche Bank fürchtet nach „Brexit“ Verschärfung der Eurokrise

Bei der Deutschen Bank erwartet man angesichts des Brexits weitere Bonitätsherabstufungen in Europa. Vor allem südeuropäische Länder könnten davon betroffen sein. Dadurch könne sich die Eurokrise verschärfen.

Von Redaktion/dts

Der "Brexit" könnte die Euro-Krise wieder verschärfen, fürchtet Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank. "Ratingagenturen könnten nun durchaus wieder anfangen, Staaten abzuwerten", sagte er dem "Tagesspiegel". Von den Herabstufungen dürfte neben Großbritannien vor allem Südeuropa betroffen sein. Österreich wurde erst am Freitag auch von Moody's herabgestuft und hat nun bei allen großen Ratingagenturen nur noch das zweitbeste Rating.

"Das kann dann schnell eine Abwärtsspirale auslösen. Denn im nächsten Schritt könnten auch die Banken in diesen Ländern unter Druck geraten." Notenbanken müssten dann wieder stärker eingreifen. So könnte die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihekaufprogramm weiter verlängern, obwohl das bisher schon kaum positive Auswirkungen hatte.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

6 Kommentare

  1. Alle reden sich das Maul fusselig, was alles an Unheil durch den Brexit über uns kommen kann, dabei ist das Referendum nicht bindend. Cameron hat zwar angekündigt, den erklärten "Volkswillen" anzuerkennen, doch durch seinen Rücktritt zum Oktober überläßt er die entscheidende Mitteilung nach Art.50 an Brüssel seinem Nachfolger. Die Einhaltung der Versprechen der Brexitbefürworter, mehr Geld ins Gesundheitswesen und weniger Einwanderung, können auch nicht eingehalten werden. Farage hat den Briten nicht erklärt, das GB von seinen EU-Beiträgen (auf Umwegen) mehr als die Hälfte wieder zurückbekommt, eine der "GB-Extrawürste", die ausgehandelt wurden, um GB in der EU zu halten. Ein neues Referendum wird zudem möglich, wenn das nach Art. 50 Lissabon-Vertrag verhandelte Austrittsabkommen auf dem Tisch liegt, also eine Volksabstimmung zur Volksabstimmung.  —  Was werden die EU-Bürger ('mal wieder) herlich geleimt.

      1. Was bleibt auch anderes übrig. Das Geld an sich ist so oder so pfutsch. Griechenland hat Jahrzehntelang mehr Importiert als Exportiert. Das kann man nur mit Kredit finanzieren. Da DE Exportnation ist müssen wir denen also das Geld geben um die Waren zu kaufen. Nun wo sie die Waren haben müssen wir ihnen wieder Geld geben um die Kredite zu bezahlen. Am Ende läuft es darauf hinaus das sie zum Mindestlohn Produzieren durften damit noch genug über war um die Zinsen der Kredite zu bedienen und die Gewinnmarge der Unternehmen. Und von diesem Mindestlohn müssen sie dann noch die Sozialsysteme finanzieren um solidarisch gegenüber den anderen Habenixen zu sein und die Gesellschaft zusammen zu halten.

        Die Konzentration des Kapitals und der Schulden im System haben einen Punkt erreicht der zum Absturz des Systems führen muss.

  2. ……..vieleicht bricht endlich das verlogene Geldsystem zusammen

    Geld………die Banken „machen“ das Geld, sie erzeugen es selbst. Und dafür muss die Bank keine Anstrengungen unternehmen. Gemeint ist das Giralgeld, nicht das Geld in Papierform.

    ……….Geld ist eine Schuldenlast, die uns zwingt, uns tagtäglich im " Hamsterrad" zu bewegen um aus lügengeld, durch unserer Hände Arbeit ,echte Werte zu schaffen, das dieser Betrug nicht auf Dauer funktioniert, dürfte jedem vernümpftigen Menschen klar sein.Damit dieser Betrug nicht auffliegt, will man Bargeld abschaffen, der Mensch hat dann jegliche Kontrolle über seine finanziellen Werte verloren, und das Spiel der Bankmafia kann weiter gehen.

  3. "So geht es nicht und anders geht es auch nicht !?"  Was für ein Mist. Liegt es nicht daran, dass die Politik regiert wird und selbst nichts mehr zu sagen hat-,schon lange nichts mehr zu sagen hat ? Erst wenn alle Europäer denen man gekonnt die Gegenwart vermiest im Sarge liegen, dann erst funktioniert die EU. Ein Scheißgebilde -, nur für das Kapital ! Man sollte mal Arbeiter und Rentner fragen, ob es ihnen vor der EU schlechter ergangen ist. Wir, das Volk sind schon längst die Zahlmeister dieser Mafiosi – Politik geworden.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.