Der Tod kam beim Masturbieren

Krankenhaus-Mitarbeiter stirbt beim Onanieren während der Arbeit. Als ich diesen Artikel in Heilpraxisnet.de las, da dachte ich erst, dass mir der “Eulenspiegel” vor die Lesebrille kam, aber nein, es war ein ernst zu nehmender Bericht einer deutschen Gesundheitszeitung, wo ein Pfleger eines New Yorker Krankenhaus beim Masturbieren nicht nur einen Arbeitsunfall erlitt, sondern auch einem Herzinfarkt erlag, als dieser sich ein paar Pornofilme reinzog. 

Eine Glosse von Uwe Ostertag

Mein Penis und mein Kopf waren ein Herz und eine Seele

Bislang habe auch ich unbekümmert an das Thema Nummer Eins gedacht, Porno- und Sexfilmchen mir einverleibt, die Hand dabei ständig in der Hose gehabt und gerubbelt was das Zeug hält. Habe mein bestes Stück sozusagen zum Glühen gebracht, bis das “weiße Gold” des Ejakulats in meinen Handflächen zu spüren war. Es ging aber auch ohne Filme, denn in der Nacht hat man sich ein Kopfkinoprogramm zurechtgelegt, während meine Hände unter der Bettdecke verschwanden.

Ich konnte nie genug sehen, bin ständig in die Fußgängerpassagen gegangen, den Mädels in den kurzen Röcken nachgeschaut, in jedes Dekolleté gelunzt, nur um mir neue Inspirationen für den nächsten nächtlichen Handbetrieb zu holen. Schafezählen zum Einschlafen fand ich ja zu doof und kindisch. Auch kam ich an keinem Unterwäschegeschäft vorbei, ohne mich an diesen dürftig bekleideten Models auf den Plakaten satt zu sehen. Dachte eigentlich immer, dass es gesund wäre, die Durchblutung im Schritt durch den Kopf zu steuern. 

Ich bin noch zu jung zum Sterben

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Nachdem ich diesen Artikel las und ich mir der Gefährlichkeit des Masturbierens bewusst geworden bin, habe ich auch dementsprechend mein Leben geändert. Geist und Penis wurden getrennt. Ich versuche seitdem jeden Kontakt meiner Hand mit dem Penis zu unterbinden. Sexfilme und Erotikwerbung sind bei mir ab sofort ein Tabu, denn mit einem Herzinfarkt sollte man nicht spaßen. Beim Duschen versuche ich mein bestes Stück nur noch mit der Aufwaschbürste zu reinigen, beim Urinieren benutze ich auch jedes Mal die Grillzange, nur um eben präventiv keinen Händekontakt zu bekommen. Wenn ich Einkaufen gehe, dann stecke ich mir auch jedes Mal einen Kühlakku in das Hosenvorderteil, um einer sexuellen Erregung durch den Anblick schöner Frauen oder der Erotikwerbung vorzubeugen. Durch die Eiseskälte bekomme ich zwar jedes Mal Schrumpelklöten, aber was solls.

 

Wer gesund leben will, der muss auch leiden.

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10 Kommentare

    1. Sterben kann man eigentlich bei jeder Tätigkeit, wie beim Autofahren, Fußball spielen, Radfahren, oder Wandern? Und nun ist einer beim Masturbieren gestorben? Vermutlich hatte er schon vorher ein Problem mit seiner Gesundheit? Angeblich sterben Männer auch gelegentlich im Bordell? Die schöne verausgabende Tätigkeit ist halt manchmal doch zu viel für den alten Greis? Ob es Frauen auch betrifft? Übrigens kann ein Potenzmittel das Problem verstärken!

  1. Ernest Borgnine starb im Alter von 95 Jahren am 8. Juli 2012. Auf sein Geheimrezept für ein langes Leben angesprochen gab er 2010 an, zweimal täglich zu masturbieren. "Ich habe diese Frage einmal bei Fox News beantwortet. Der Typ nervte mich einfach jeden Morgen: ‘Was machst du, um fit zu bleiben?‘ Letztendlich war ich es müde und vergaß, dass ich ein Mikro um hatte. Ich meinte nur: ‘Ich masturbiere ständig!‘.

  2. Was für ein erfrischendes Thema!

    "Es ist möglich, sich beim Sex derart zu verausgaben, dass man stirbt. 90 Prozent der Betroffenen sind Männer. Aber auch als Mann braucht man keine Angst zu haben: Die Wahrscheinlichkeit eines Sextodes ist verschwindend klein – von einer Million stirbt einer beim Sex. Mehr als die Hälfte von ihnen übrigens nicht mit der Ehefrau, sondern mit einer Geliebten."

    "Dabei ist Selbstbefriedigung eine ganz natürliche Sache. Zahlreiche Tierarten masturbieren, etwa Affen, Hunde, Bären und sogar Vögel – Männchen und Weibchen. Auf diese Weise, so interpretieren Biologen, wird die Fruchtbarkeit befördert. Die Selbstbefriedigung ist also eine Art Sex-Training.

    Auch für den  Menschen ist Masturbation eine wichtige Facette des Liebeslebens. Allerdings nicht nur als Training für den Sex zu zweit, um jederzeit fit für die Fortpflanzung zu sein. Entspannung ist die wichtigste Motivation zur Selbstbefriedigung. Laut einer Bonner Studie onanieren rund 90 Prozent aller Männer und 86 Prozent der Frauen regelmäßig."

    Nebenbei bemerkt sind mir Männer, egal ob Single oder Verheirateter, die sich auf diese Art entspannen und des Lebens erfreuen, tausend Mal lieber, als solche, die ständig um eine Ecke auf Frauen lauern, die sie meinen vergewaltigen zu können. Und was der grösste Schwulen- und Pädophilen-Club in Rom dazu meint, muss uns doch überhaupt nicht interessieren. Diese Sorte hat doch die letzten 2000 Jahre über dieses Thema in absolut heuchlerisch verlogener Art und Weise nichts als Schrott in die Welt posaunt.

    Onanieren – warum Masturbation so wichtig ist
    http://www.lifeline.de/leben-und-familie/masturbieren-onanieren-selbstbefriedigung-id32719.html

    Sexualität Tipps für mehr Spass im Bett
    http://www.beobachter.ch/leben-gesundheit/sexualitaet/artikel/sexuelle-gesundheit_tipps-fuer-mehr-spass-im-bett/

     

     

    1. ich habe gelesen das ornanieren prostatakrebs vorbeugen kann, da durch regemäßigem ejakuleren die prostata immer gereinigt wird und sich kein samenstau bilden kann, also schädlich kann dat ja nun nicht sein, aber es gibt immer was zu erfinden !

      also leute frohes wichsen, wer noch nie richtigf gewichst hat, weiß gar nicht was ficken für ein billiger ersatz dagegen ist, HA HA HA HAUT REIN

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