Der Angstschweiß der Eliten: Brexit oder Bremain?

Morgen, am 23. Juni, ist es endlich so weit: Die Briten treffen die wohl wichtigste Entscheidung über die Zukunft des US-gesteuerten Eliten-Projekts „Europäische Union“. Brexit oder Bremain, das ist wohl die Frage. Die Briten dürfen sich also aussuchen, ob sie lieber ein Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende wollen.

Von Marcello Dallapiccola

Der Tonfall wurde seit Wochen immer rauer. Während EU-Fürsprecher Cameron nicht müde wird, für den Fall eines BREXIT ein Horrorszenario nach dem anderen heraufzubeschwören, proklamiert die Gegenseite, repräsentiert durch UKIP-Chef Nigel Farage, in etwa das Gleiche für den Fall des BREMAIN. Einen traurigen Höhepunkt fand die Auseinandersetzung in der Ermordung der pro-europäischen Labour-Abgeordneten Jo Cox, woraufhin die Kampagnen der beiden Lager für zwei Tage ruhend gestellt wurden. Diese sinnlose Gewalttat ließ auch das vormals führende BREXIT-Lager einige Prozentpunkte an Zustimmung einbüßen, weshalb nicht wenige Kommentatoren mutmaßen, dass es sich bei diesem feigen Mordanschlag wieder einmal um eine „False Flag“-Aktion gehandelt habe.

Kaum war jedoch die zweitägige Trauerperiode vorbei, wurden erneut schwere Geschütze aufgefahren. In den Chor parasitärer EU-Apparatschiks von Juncker über Schulz bis Mogherini und Djisselbloem, die beständig das Lied vom BREMAIN singen, mischte sich die Stimme des milliardenschweren US-Spekulanten und „beliebten“ selbsternannten Philathropen George Soros. Der Angstschweiß der Eliten vor einem Scheitern ihres netten, kleinen Unterdrückungsprojekts liegt also in der Luft. Soros warnte nämlich vor nicht weniger als einem neuen „Schwarzen Freitag“ an den Börsen, sollten sich die Briten gegen einen Verbleib in der Diktatur entscheiden.
Glatte Erpressung könnte man das wohl nennen, was uns von den Medien natürlich als „besorgtes Statement“ verkauft wird; denn Soros hat ja bereits '92 mit seinen erfolgreichen Spekulationen gegen das britische Pfund bewiesen, dass er ohne weiteres imstande ist, eine ganze Volkswirtschaft finanziell in die Knie zu zwingen. Ein Dank an dieser Stelle an alle Politiker der letzten X Jahrzehnte, die solche Zustände überhaupt erst möglich gemacht haben.

Doch es wird nicht nur die Peitsche geschwungen, man versucht es natürlich auch mit Zuckerbrot. So gibt es ein ganzes Bündel von Sonderwünschen in der Warteschleife, die zur Verhandlung anstehen. Extrawürste noch und nöcher, die für die renitenten Briten auf dem europäischen Gemeinschaftsgrill knusprig gebraten werden sollen. Als wahrscheinlich gilt, dass die Briten eine Sonderregelung bekommen, was den Zuzug von Menschen aus anderen EU-Staaten betrifft: Entgegen aller gemeinsamer Vereinbarungen soll es in Zukunft möglich sein, diesen Zuwanderern sieben Jahre lang sämtliche Sozialleistungen zu verwehren. Das löst zwar noch lange nicht die massiven Probleme, die das zunehmend der Islamisierung anheim fallende Großbritannien mit Zuwanderern aus Afrika und dem nahen Osten hat, aber es ist zumindest ein Tropfen auf den heißen Stein, der sich den murrenden Wählern mit etwas Brimborium drumherum gut verkaufen lässt.

So sind die Briten also, wie auch der Rest Europas, tief gespalten. Überall zieht sich derselbe Graben durch die Gesellschaft: Auf der einen Seite diejenigen, die in irgendeiner Art von EU-Förderungen profitieren und statt dem katastrophalen Gesamtbild nur ihren eigenen, persönlichen Vorteil sehen, nebst jenen, die Politik und Medien immer noch blind jeden Schwachsinn der internationalistischen Finanz- und Wirtschaftspropaganda glauben; auf der anderen Seite jene, die selbst den von Cameron herbeigeunkten Rückfall ins finstere Mittelalter einer weiteren, permanenten Gängelung und Demütigung sowie einem weiteren Souveränitätsverlust durch die korrupte Brüsseler Bürokratenbande vorziehen würden.

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Wie sie sich wohl entscheiden werden? Klar ist, dass es im Falle eines BREXIT zu gewaltigen Umwälzungen kommen wird; ein solches politisches Beben würde weltweit Erschütterungen hervorrufen. Nicht wenige orakeln, dass ein BREXIT unweigerliche das Ende der EU einleiten würde – die Briten haben es also in der Hand, mehr als 500 Millionen Europäer endgültig von diesem alles erstickenden Moloch aus Korruption, Unfähigkeit und US-Hörigkeit zu erlösen.
Lasset uns beten, dass sie die richtige Entscheidung treffen.

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10 Kommentare

  1. Die Entscheidung wird aus meiner Erfahrung heraus sicher nicht von den Briten getroffen, man wird vermutlich auf Mittel wie bei der Präsidentenwahl in Österreich zurückgreifen, um einen Brexit (oder je nach Bestreben der Eliten eventuell auch einen Bremain) zu verhindern.

    deme krate … wer ist noch einmal das Volk in einer Demokratie (siehe Antikes Griechenland) ???

  2. "Brexit" ist die letzte Gelegenheit Großbritanniens …

    Weltgeschichte zu schreiben.

    Verpasst es diese Gelegenheit, wird es kein Großbritannien mehr geben.

  3. Fast alle Politiker in der EU sind entweder der massiven Gehirnwäsche durch ihre Parteikarriere zum Opfer gefallen, folgen der Logenverfassung oder schieben mit unermüdlichen Eifer moralische Bedenken bezüglich ihres Tun bei seite, um ja nicht den Genuß als gesellschaftlicher Parasit in ihrer gut dotierten Funktion zu verspielen, in dem sie pro populo entscheiden. So auch das Parlament in London. Die Anfeindungen seitens des Auslandes stemmen diese Leute nicht. Dazu benögt man ein Rückgrat. Und das spreche ich den meisten Politikern ab! Sie sind wie eine Musicbox im Cafe, schmeißt man Geld hinein, spielt sie.Und zwar genau das, wofür man den Knopf gedrückt hat.

  4. Unabhängig vom Ergebnis des Referendums, der Zerfall der EU ist unvermeidlich. Die Bibel sagt: "Zur bestimmten Zeit wird [der König des Nordens] wiederkehren" (Daniel 11:29a). Die Rückkehr Russlands in diesem Zusammenhang bedeutet auch, den Zerfall der Europäischen Union und der NATO. Viele Länder des ehemaligen Ostblocks werden wieder in den russischen Einflussbereich zurückfallen. 

  5. Was soll denn das alles. Wenn die Britten mehrheitlich die EU verlassen wollen ist es ihr gutes Recht und außerdem ist es ein klarer Beweis für demokratische Verhältnisse, daß eine so schwerwiegende Entscheidung vom Volk mitgetragen werden kann. Wir Deutsche sind doch durch den 2. Weltkrieg durch die Siegermächte völlig entmündigt worden und was uns hier als Demokratie verkauft wird ist in Wirklichkeit nichts anderes als schöner Schein und dahinter verbirgt sich eine Parteienautokratie, die sich zwar nach außen als unabhängiges Parlament darstellt, in Wirklichkeit aber äußerst rigide ihre Interessen durchsetzt. Das Volk ist dabei oftmals lästig, aber durchaus beherrschbar, sofern der linke Mainstream vorherrscht.

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