George Soros hatte schon einmal die Bank of England in die Knie gezwungen. Nun könnte sich das Spiel wiederholen. Die Brexit-Abstimmung sorgt für massive Währungsspekulationen.

Von Marco Maier

Im britischen "The Guardian" warnte der Spekulant George Soros die Briten schon vor einem "schwarzen Freitag", falls diese doch für einen Austritt ihres Landes aus der EU stimmen würden. Er, der schon 1992 gegen das Britische Pfund wettete, kassierte mit seiner Wette damals rund 1 Milliarde Dollar ab. Die britische Währung verlor damals

Heute, 24 Jahre später, dürfte er – wie Tausende andere Spekulanten auch – wieder Währungswetten platziert haben. Denn kommt es zu einem Brexit, rechnen die Akteure an den Finanzmärkten mit einer Pfund-Abwertung von 10-12 Prozent gegenüber dem Dollar. Zuvor jedoch könnte es aufgrund von Hochrechnungen und Prognosen noch zu größeren Schwankungen kommen.

Man muss nämlich auch bedenken, dass infolge der offenen Finanzmärkte und der Möglichkeit mittels "Hebeln" auf Onlinetrading-Plattformen die Zahl der potentiellen Spekulanten enorm angestiegen ist. Gegen solche umfangreichen Spekulationswellen ist die Bank of England noch schlechter gewappnet als damals bei der Attacke von Soros und seinen Spekulantenfreunden.

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3 KOMMENTARE

  1. Little Britain, geh doch bitte als Erster mit dem Austritt aus der Diktatur EU in die Bilderbuch-Geschichte ein . . .

  2. Die Pfund-Abwertung kann man aber auch herbeireden (Soros und Konsorten können das), dann das billige Pfund aufkaufen und – wenn sich nach ein paar Tagen alles wieder beruhigt – hat man ordentlich etwas in der Kasse!

  3. Das ist der klassische Raff und Piefke, der durch geschickte Spekulationen sein Geld vermehrt hat. Was er sich so angeeignet hat, wird der Allgemeinheit entzogen und genau da liegt das Problem, denn die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer, da das Kapital zutiefst ungleich verteilt ist. Spekulationsgewinne kann man ganz einfach wieder der Allgemeinheit zuführen, indem man diese extrem hoch versteuern muß. Wer als Beispiel noch 5% netto übrigbehält, verliert die Lust an diesem unsittlichen Pokerspiel und könnte im übrigen bei diesen Milliardensummen immer noch ganz gut davon leben. Geld war noch nie als Spekulationsobjekt vorgesehen, es war Zahlungsmittel für erbrachte Leistungen, was aber mittlerweile völlig entartet ist und da müßte man einen Riegel vorschieben.

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