London und das EFTA-Logo.

Tritt Großbritannien aus der EU aus, könnte die europäische Freihandelszone EFTA eine Renaissance erleben. Auch die Schweizer würden sich darüber wohl freuen. Für andere unzufriedene EU-Mitglieder würde dies ebenfalls eine interessante Option darstellen.

Von Marco Maier

Die EU ist tot, lang lebe die EFTA? Angesichts der gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines EU-Austritts von Großbritannien könnte die europäische Freihandelszone, die derzeit nur noch aus Norwegen, Island, der Schweiz und Liechtenstein besteht, wieder an Bedeutung gewinnen. Denn einerseits kann sich London so wieder einer wirtschaftlich orientierten Gemeinschaft anschließen (ohne die ganze Politstruktur darum herum), andererseits könnte auch Dänemark – welches ebenfalls ein EU-Austrittskandidat ist und wie die Briten einen Sonderstatus inne hat – dann später hinzustoßen.

SVP-Nationalrat Lukas Reimann betonte, dass alle EFTA-Staaten "die Briten mit offenen Armen empfangen" würden, "wenn sie zurückkommen wollten". Auch FDP-Nationalrat Hans-Peter Portmann zeigt sich von der Idee begeistert. Denn wie auch die Schweizer und Norweger wollen die Briten ihre politische Souveränität nicht an einen Beamtenapparat abgeben, sondern vor allem auf wirtschaftlicher Ebene kooperieren.

In Großbritannien gibt es dafür auch Unterstützung. Eine Rückkehr Großbritanniens zur EFTA würde der Freihandelszone neuen Auftrieb bescheren. Der konservative britische EU-Abgeordnete David Campbell Bannerman beispielsweise spricht schon von einer "Super-EFTA" oder einer "EFTA+". Zusammen mit Großbritannien hätte die Organisation ein deutlich größeres Gewicht und könnte damit auch weitere Abkommen mit anderen Ländern und Staatengruppen (z.B. Europäische Union, Afrikanische Union, UNASUR usw.) schließen.

Loading...

Allerdings gibt es auch Bedenken für eine Rückkehr der Briten, zumal Großbritannien deutlich mehr wirtschaftliche Macht mit sich bringt als alle anderen EFTA-Staaten zusammen. Das Bruttoinlandsprodukt des Vereinigten Königreichs ist mehr als doppelt so groß als jenes der vier EFTA-Mitglieder zusammen. Dennoch könnte dies zur Wiederbelebung der EFTA führen und neben den Dänen auch Ländern wie Ungarn, der Slowakei, Tschechiens usw. eine neue Option bieten. Dies würde dann das britische Übergewicht wieder etwas kompensieren.

Liebe Leser, wenn sie kein Abo abschließen möchten, können sie uns auch mit einer Spende unter dem Kennwort "Contra Magazin" auf folgendes Konto: IBAN: DE54 7001 1110 6052 6763 88, BIC: DEKTDE7GXXX oder per Paypal und Kreditkarte, unterstützen. Danke für ihre Hilfe!

Loading...

12 KOMMENTARE

  1. Die EU sollte nicht aufgelöst werden! Sie sollte territorial verändert werden.

    Man sollte sich darauf verständigen, daß alle Regierungen mit denen die Bevölkerung unzufrieden ist und alle zuarbeitenden Bediensteten und oder Beamten,die dem System so gedient haben, also das macht am Beispiel BRD allein in Berlin ca. 70.000 Menschen aus und auch das Gleiche von Straßbourg und Brüssel, also gehen wir einmal EU Weit von ca. 2 Mio Menschen aus. All diese Menschen sollten für ihren Bevormundungs-945.000 Richtlinien-Scheinstaat in ein Land umgesiedelt werden. Ich würde vorschlagen, daß diese Menschen nach Luxemburg umsiedeln und die Bevölkerung Luxemburgs auf die angrenzenden Länder verteilt werden. Ein Replacement der anderen Art.

    Das Vermögen der umgesiedelten Politiker wird dann für die Refugees aus Luxemburg verwendet.

    Jeder der die EU in der derzeitigen Form befürwortet kann dann sehen, wie gut es in dem Land klappt hinsichtlich Ernährungsversorgung, Altenpflege,…

    Ich würde wirklich gerne sehen, wie sich dieses EUtopia entwickelt und das geht sicherlich nicht nur mir so.

    Nur eines sollten wir nicht vergessen, eine Mauer drum herum bauen und jeden Tunnelversuch sofort unterbinden und darauf acht geben, daß niemand aus dem "geordneten System des Wahnsinns" ausbrechen kann.

    Beglückt Euch selbst. Wir sind schon groß, wir brauchen Eure Hilfe nicht.

    • Natürlich muss die EU aufgelöst werden, Denn die EU ist antidemokratisch. Die EU wird von einem nichtgewählten Rat regiert, der die Gewalt über alle Gesetze und Bestimmungen inne hat.

      Die Regierungsgeschäfte an eine nicht kritisierbare, nicht anfechtbare, nicht absetzbare, über allen Gesetzen stehende, unveränderliche private Kommission abzugeben, die über mehr als 500 Mio Menschen bestimmen und den unbegrenzten Zugang zu allen Steuereunahmen hat, um darüber nach gut dünken zu verfügen war die Erschaffung einer Diktatur, inklusive Todesstrafe und EInsatz des Militärs im Innern mit Tötungsbefehl gegen EU Bürger. Steht da alles drin.

      Die Regierungsform der EU ist das Exakte Abbild der UDSSR. Dafür gibt es zwei unumstößliche Beweise, die Nigel Farrage dargelgt hat:

      Der Lissabon Vertrag und die Brechnew Doktrin. Wer sich die Mühe macht beides zu lesen und zu verstehen, muss erkennen, dass beides inhaltlich identisch ist. Dazu kommt der Wunsch der privaten Kommission auf eine EU Armee.

      Die EU ist eine Diktatur mit Zuckerguss. Also UDSSR 2.0

      Das funktioniert nur, weil die Leute keinen Bock haben, die EU Verfassung (Lissabon Vertrag) zu lesen.

      Es spricht nichts dagegen eine EWG zu gründen mit besonderen internen Vorteilen.

      Heiko Schrang erklärt hier, in dieser Palylist, genau wie die EU funktioniert, mit welchen Argumenten sie gegründet wurde und welche Ziele die unanfechtbare Kommision verfolgt:

       

      • sollte aufgelöst und dann evtl. wiedererschaffen werden – aber wenn überhaupt, dann als selbstständiges objekt und nicht als eine den usa unterstellte filiale. aus taktischen gründen besser erst dann, wenn der dreckige und verlogene yankee den platz, an den er tatsächlich gehört endlich erreicht hat. 

  2. Die EFTA-Ebene ist interessant. Man muß genau überlegen, bis zu welcher Ebene die ausgewucherte EU zurückgeschnitten werden muß.

  3. Eine Währungsunion, in der jedes Mitglied, nicht nur bei er Schuldenaufnahme, macht was es will, ist kein Modell mit Zukunft, sondern ein sicherer Weg in den Kollaps. Ein bereits geringer Zinsanstieg am langen Ende wird genau zu diesem hier beschriebenen Ergebnis führen und damit die Eurokrise 2.0 („Evolution“), gut sichtbar für alle, unvermeidbar auslösen.

    • Solange Deutschland ein Sklaven-und Kolonialstaat von USrael ist, gibt es keinerlei Möglichkeit einer Renaissance der EU, da die EU rechtlich so angelegt ist, dass USrael über den Helotenstaat Deutschland in die EU in jeder Weise hinein -und durchregiert. Über USrael soll der C-K-Plan implantiert und die EU über TTIP und andere "beherrschende""internationale " Organisationen kusch gemach, versklavt  werden. Tschechien, die Slowakische Repuplik und Ungarn würden gut in die neue(alte) Institution passen. Diese 3 Staaten haben den Durchregiermodus der USA über die EU genaustens erkannt und haben die Schnauze voll.

  4. Alles was in Richtung der Auflösung dieser Animal Farm in Brüssel geht, kann nur von Nutzen sein, denn das einzige Ziel dieser 'EU' ist es, mit Hilfe der EZB, die Gesamtkasse sämtlicher 'EU' Staaten an sich zu reißen. Das 'EU' Finanzsystem hat eine Eigendynamik entwickelt, die sich in einer abstrakten Ebene von Macht, Gesetzen und Verträgen abspielt, in der der reale Mensch nicht mehr vorkommt. Menschen wegen Geldschulden in noch größere Armut, fehlende medizinische Hilfsleitungen und menschenunwürdiges Elend zu  stürzen, das Menschenleben kostet, wie z.Zt. in Griechenland praktiziert, ist mit keinem rechtlichen oder moralischen Argument zu rechtfertigen. Das ist alles im 'Fassadenkratzer' 'Die Raubzüge des IWF in Europa' nachzulesen. Letztendlich schneidet sich dieses 'Finanz-system' am Ende mit der von der EZB immer hoffnungsloseren, mit ihrem ELA – ANFA – und neuerdings dem EDIS, der Einlagensicherung im Rahmen der 'Bankenunion', Systemen ihre eigenen Geschäftsgrundlagen ab, bei der am Ende alle pleite sind, nur nicht ein Mario Draghi und das alles wird, besonders von einer deutschen Wirtschaft, ohne großen Widerstand, nach dem Willen einer einzelnen Kanzlerin, hingenommen, die es fertig bringt, eine in Jahrzehnten aufgebaute deutsche Wirtschaft, aus ideologischen Gründen, nur weil man Rußland fertig machen will, über die Klinge springen zu lassen.

     

     

  5. An Usrael Skandierer:

    Conrebbi

    Dieser Video Kanal hilft historisches Wissen aufzubauen, um zu verstehen, wie das so alles in Deutschland funktioniert. Sehr spannende Geschichte. Viel Stoff, weil wir ja auf rund 1000 Jahre vor 1933 zurückgreifen können. Das ist wichtig, weil Deutschland immer Einfluss auf die europäische Geschichte hatte und hat, seit 1933 allerdings sehr negativ für die Bürger Europas.

    Katastrophe 1 Hitler

    Katastrophe 2 BRD

    Katastrophe 3 Merkel

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here