Baden-Württemberg: SPD-Vorsitzender Schmid gibt Amt auf

Nils Schmid wirft im Herbst das Handtuch. Er zieht wenigstens die Konsequenz aus der Misere, wonach seine Landes-SPD 10,4 Prozent weniger eingefahren hatte, als bei der Wahl zuvor. Auf Bundesebene läuft alles wie gehabt. Dort gibt es eine neue Devise, die wir so nicht kennen: Never change a losing team!

Von Redaktion/dts

Der SPD-Landeschef von Baden-Württemberg, Nils Schmid, gibt sein Amt auf. Er werde bei der SPD-Vorstandswahl im Herbst nicht wieder für den Posten des Landes-Parteivorsitzenden antreten, sagte Schmid am Samstag nach Angaben seines Sprechers. Der 42-Jährige zog damit die Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen im März.

Damals hatte die Partei unter Schmid nur 12,7 Prozent der Stimmen erreicht, 10,4 Prozent weniger als bei der letzten Wahl 2011. Zuvor war Schmid Wirtschafts- und Finanzminister der ersten grün-roten Landesregierung der Bundesrepublik unter Winfried Kretschmann gewesen. Bereits im Mai hatte die Generalsekretärin des Landesverbandes, Katja Mast, ihren Posten zur Verfügung gestellt.

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2 Kommentare

  1.  

    H. Schmidt war nicht der erste SPD Vertreter, der an seinem miserablen Wahlergebnis gescheitert ist. Aber was wichtiger ist: er wird auch nicht der letzte sein! Bei so viel gegen die deutsche und damit gegen die b-w Bevölkerung gerichtete Politik der SPD ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch bei weiteren Landtagswahlen SPD-Amtsinhaber und Amtsanwärter ihren satt dotierten Posten hinterher schauen werden. Wie schön! Da kommt richtig Freude auf!

    1. seine Rente ist ab September sicher,warum also weiter machen.

      und wenn er dann noch vor Augen hat,dass der Mob der Straße in absehbarer Zeit möglich ist,

      ist sein Verhalten nur folgerichtig.

      Sein Pech ist dann nur,dass die Schuldigen alle nur noch Hartz IV bekommen werden

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