Wenn Norbert Hofer Präsident geworden wäre…

Österreich hat nun einen grünen Präsidenten und trotz des teils aggressiven Wahlkampfes und der enormen Polarisierung der Bevölkerung ist es erstaunlich ruhig. Wenn der Freiheitliche Norbert Hofer Präsident geworden wäre, sähe es wohl deutlich anders aus. Ein Blick zurück zur "Schüssel-Ära" macht es deutlich.

Von Marco Maier

Dass Österreich derzeit nicht in bürgerkriegsähnliche Zustände verfällt, liegt wohl daran, dass es der grüne Kandidat Alexander Van der Bellen schlussendlich doch geschafft hat, mehr Stimmen als sein freiheitlicher Konkurrent Norbert Hofer abzustauben. Zwar gibt es nun viele enttäuschte Menschen, die ihrem Unmut mit entsprechenden Bekundungen und teils auch mit Drohungen in den sozialen Netzwerken gegen Neo-Bundespräsident Van der Bellen freien Lauf lassen, doch das Land selbst bleibt von großen Protestmärschen verschont.

Wäre es anders ausgegangen und Norbert Hofer wäre in die Hofburg eingezogen – die Alpenrepublik hätte sich wohl wie schon damals während der Zeit der schwarz-blauen Koalition zu Beginn dieses Jahrtausends auf zehntausende Menschen auf die Straßen begeben um gegen das Ergebnis zu protestieren. Unterstützt von den Kadern von Grünen und SPÖ. Während sowohl FP-Chef Strache als auch Hofer selbst ihre Anhänger dazu aufrufen sich zu mäßigen und das Ergebnis zu akzeptieren – sofern man nicht auf Fälle von Wahlfälschung stoße, werde man dies seitens der FPÖ-Führung auch tun.

Der große Protest wird wohl erst dann kommen, wenn bei den nächsten Nationalratswahlen die FPÖ mit wohl mehr als 30 Prozent zur stimmenstärksten Partei in Österreich avanciert und Bundespräsident Van der Bellen sich weigert, einen möglichen Bundeskanzler Strache anzugeloben, wenn dieser – wohl mit der ÖVP – eine Koalition eingehen will. Aufgeschoben ist eben nicht aufgehoben. Doch wenn es dann unter großem Druck doch zu einer blau-schwarzen Koalition kommen sollte, dürfte der Gedanke an ein Bürgerkriegsszenario gar nicht einmal mehr so abwegig sein. Immerhin haben es Politik und Medien in der letzten Zeit doch geschafft, die Gesellschaft zu polarisieren.

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12 Kommentare

  1. Wenn Norbert Hofer Präsident geworden wäre…

    wäre die Antifa wohl nicht bei der Auszählung der Stimmen beteiligt gewesen und hätte sich dieser Manipulation gerühmt.

    Einfach mal recherieren.

    1. Bin mir zu 100% sicher, dass wir bei einer Wahl Hofers bereits den Ausnahmezustand hätten.

      Ach und weil das Thema des Wahlbetrugs sehr gern und sehr schnell vom Mainstream als "Märchen" dargestellt wird: "Aus familiären Gründen (politisch rote Reichshälfte und mein Vater über Jahrzehnte polit.tätig) mußte ich bereits als Kind in den diversen Wahllokalen anwesend sein. …… ich will eigentlich gar nicht mehr darüber berichten wie dabei seit Jahrzehnten betrogen wird, denn das ist widerwärtig und hat mit Demokratie so viel zu tun, wie der Weihnachtsmann mit dem Mann im Mond"

      Erinnert euch einfach an Rosa Luxenburg vor über 100 Jahren: "wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie längst verboten"

      p.s.: weshalb die FPÖ still hält ? weil sie taktisch dazu gelernt hat und wenn sie weiter schlau sind, dann warten sie auf die unausweichlich kommende Bauchlandung der Regierenden und bei den Neuwahlen machen sie dann Hofer zum Vorsitzenden, der durch diese Farce der BP-Wahl zum Helden und Märtyrer wurde/wird.

      1. Ich würde mir in Zeiten wie diesen keinen "Softy" als Parteivorsitzenden der FPÖ wünschen! Bundespräsident wäre etwas anderes gewesen!

  2. Hofer wurde durch Wahlbetrug der europäischen Verbrecherbande im Bündnis mit den Lumpen der SPÖ und Grünen, nicht zum Bundespräsidenten. In Österreich herrschen offenbar ähnlich faschistoide Bedingungen wie in dieser verfluchten BRD. Hätte die AfD nicht überall Wahlbeobachter gehabt, wären auch deren Ergebnisse von der links  grün versifften Mischpoke, die in den Wahllokalen sitzt, gefälscht worden. Nun haben Forscher festgestellt, daß auch ein gehirnloses Monster Regierungschefin werden kann. Sie nahmen einen Arsch, nähten 2 Ohren an, setzten eine weibliche Perücke auf und dieses Monster wurde von den gehirnlosen Bewohnern des fiktiven Landes Germanopolis, zur Regierungschefin gewählt.

  3. Solche -gelinde ausgedrückt- Merkwürdigkeiten eines solchen absoluten Unsympathen rächen sich immer, Hofer wird als Held in die Geschichte eingehen, als sprüchwörtlicher Held, wenn es um die Validität von Wahlergebnissen geht.

  4. Und genau das ist so abartig, der FPÖ wurde der Sieg durch offensichtliche Wahlmanipulationen genommen und sie tun nichts deshalb, sondern nehmen die Niederlage hin, als ob sie gekauft sind oder doch nur eine andere Art Bauistein des Systems.

    1. Was soll die FPÖ den machen solange nicht definitiv Wahlbetrug bewiesen werden kann?

      Jegliche Aussage in diese Richtung wird ohne feste und glaubwürdige Beweise doch nur als "Spinnerei", "Rechte Verschwörungstheorie", "schlechter Verlierer", "Sie werfen anderen das vor was sie selbst getan hätten" usw usw usw von der systempresse gebrandmarkt.

      Die verhalten sich absolut richtig: Solange kein Wahlbetrug aufgedeckt wird, verhalten wir uns ruhig und anerkennen die Wahl.

      FPÖ geht mit 50% der Volksmeinung, der alte grüne Sack hat den Rest hinter sich und viele Köche verderben nicht nur den Brei sondern nachweislich auch die Köchin 🙂

  5. @Marcus Junge: Dem ist nichts hinzuzufügen. Den Verdacht einer "Schein-Opposition" als FPÖ deklariert und mit reichlich Tam-Tam und verbaler Hiebe als Tarnung dessen hatte ich auch schon.

    1. Dann ist dies dasselbe Theater wie mit der AfD in Deutschland, die für mich 100% zum gelenkt-demokratischen System gehört, gewissermaßen der Punchball der Unzufriedenen. Das würde bedeiten, dass es auf kurz oder lang in Deutschland jämmerlich krachen wird-nur weg hier!!

      1. Die FPÖ tut gut daran sich eine Anfechtung der Wahl genauestens zu überlegen. Man darf nicht vergessen, daß die Justiz mit ihren Entscheidungen auch Unrecht manifestieren kann. Ohne schlagkräftige Beweise trifft die Justiz eine  E r m e s s e n s entscheidung. Im Zuge der Devastierung der österreichischen Staatskultur durch rotschwarzgrün ist leider auch die Justiz nicht unbetroffen geblieben. In Österreich kann man im institutionellen Bereich beruflich nur dann reüssieren wenn man politisch "liefert" oder zumindest Bereitschaft signalisiert. Ermessensentscheidungen von denen die Politik irgendwie betroffen ist fallen grundsätzlich zu Gunsten des Altparteienregimes aus wenn notwendig unter starker Ausweitung des gesetzlich vorgegebenen Ermessensspielraumes.  Die Freiheitlichen werden daher überlegen  was für sie politisch besser ist.

  6. Ist doch vollkommen klar. Hat ja keiner was zu sagen. War nichts besseres, als eine Wette mit einem Kreuz. Spielt man Lotto, zahlt man für sechs Kreuze. Dieses Eine Kreuz wird teurer. Egal was gewählt wurde.

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