Wagenknecht gegen rot-rot-grünen Kanzlerkandidaten

Wagenknecht kann sich für Gysis Vorschlag, einen rot-rot-grünen Kanzlerkandidaten aufzustellen, nicht recht erwärmen. Die SPD sei immerhin für Sozialabbau, Armutsrenten, TTIP und u.a. auch von Waffenexporte in Krisengebiete verantwortlich. 

Von Redaktion/dts

Linke-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat sich gegen den Vorschlag ihres Vorgängers Gregor Gysi ausgesprochen, wonach SPD, Linke und Grüne einen gemeinsamen Kanzlerkandidaten aufstellen sollten. "Wir haben SPD und Grünen seit vielen Jahren eine Zusammenarbeit zur Wiederherstellung des Sozialstaates und eine friedliche Außenpolitik angeboten", sagte Wagenknecht den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

"Aber ein gemeinsamer Kanzlerkandidat mit Parteien, die bis heute für Sozialabbau, Armutsrenten, prekäre Jobs, TTIP und Waffenexporte in Kriegsgebiete stehen, würde die Linke tatsächlich saft- und kraftlos machen." Damit bezieht sich Wagenknecht auf Gysi, der zuvor gesagt hatte, die Linke sei aktuell "saft- und kraftlos" – und einen rot-rot-grünen Kanzlerkandidaten vorgeschlagen hatte.

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22 Kommentare

  1. Tja, auch diesmal kann ich Fr.Dr.Wagenknecht nur zustimmen. Sie ist eine der ganz wenigen Politiker/innen – die noch die Realität im Blick hat.

    Nicht zu vergleichen mit der realitätsfremden, US NATO gelenkte Merkel.

    Merkel hat nur noch ein Ziel, und das ist das Ziel was die USA fordert.

    Immer mehr Bürger durchschauen Merkels US Plan.

    Es kann sich nur noch um Wochen handeln – dann ist Merkel Vergangenheit  – und wenn nicht – ist Deutschland und ganz Europa Vergangenheit und am Boden.

    Selbst viele regierungsnahe Medien, lassen immer mehr –  Merkel kaum noch gut dastehen. Und das soll schon was heißen !!!.

    1. Ja die Wagenknecht ist  'ne Schlaue, schade, dass sie bei den Linken gelandet ist. Sie spricht oft sehr treffend alles an und da muss ich Emma recht geben,  hat die Realität im Blick..

  2. Die Wagenknecht beobachte ich schon länger und ich muss sagen , dass ich vieles was die so von sich gibt , sehr vernünftig klingt. Schade , dass die  für Millionen Neger und Kuffnucken in Deutschland ist. Und dass sie eben auch in der falschen Partei ist .

    Sahra , wie wärs mit REP oder NPD ?  Denk mal drüber nach .

    Wie seht Ihr das hier im Forum ?

        1. Gibts hier keinen Forumsadmin, der Trolle wie Edward dorthin schickt wo sie hingehören ?

          Das seine Kommentare jenseits jeglicher Netiquette sind, steht wohl außer Frage.

          1. Trolle nicht füttern

            Ignoriert ihn, und er haut ab.

            Argumentiert gegen ihn, und er zerstört das Forum.

            Erst zieht er euch runter auf Gossenniveau, und dann gewinnt er mit größerer Erfahrung

            Nochmal : Ignoriert ihn

  3. Aus den vergangenen Äußerungen von Fr. Wagenknecht und nun auch wieder in diesem Artikel zu lesen, ist ein gewisser Unmut und eine Unzufriedenheit mit der Politik ihrer Partei zu entnehmen. 

    Die Ansichten ähneln sich stark der unseren – sofern man mit der AfD sympathisiert.

    Eine Wette gehe ich nicht ein, aber ein Gefühl beschleicht mich, dass es vielleicht noch ein paar Monate, ein halbes, eventuell ein dreiviertel Jahr dauert, bis sie ihr Linkes Parteibuch ablegt und der AfD beitritt.

    1. Da könnte man ins zweifeln kommen, mit einem Ehemann, wie Oscar Lafontaine? Ansonsten hat sie es glaube ich in ihrer Partei nicht leicht, wie man mal aus ihren Reden bei einer Talkrunde entnehmen konnte.

  4. Die Kommunisten/ "Linke der dreißiger Jahre" hatten auch den Spruch drauf, "Die Sozialdemoktraten haben uns verraten". Einheit von Frau Meier (K) und Frau Müller (S) sollte mann nach solchen Fehlleistungen nicht erwarten.

    Es gibt zu jeder Zeit ein zu lösendes und lösbares Problem. Siehe AFD – Thema Flüchtlinge. Damit erreichen sie die Massen. Der Rest des Parteiprogramms ist die weggewählte FDP.

    Und wenn das Problem Flüchtlinge zufiedenstellend gelöst ist, ist die AFD weg.

  5. Unkritischer Flüchtlingsimport der Linken (und Anderer) führt eben zu inneren Spannungen, nicht nur bei dieser Partei. Da muss sich ein Gregor Gysi nicht wundern. Seltsam allerdings, dass die Linke nicht auf die Idee kommt, die Frage nach dem Verursacherprinzip zu stellen. Wer hat die Flüchtlingsströme – primär – ausgelöst, oder andersrum, wer hat den Krieg in Syrien befördert und bezahlt? Kleiner Tipp, Putin war das nicht! Oder sind die oppositionellen Streiter in Syrien nur (ehemals) gelangweilte Zeitgenossen, die etwas action brauchten? Sehr seltsam, nach dem WK 2 wusste "man" sehr genau, wer die Schuld trug, heute wird diese – elementare – Frage erst garnicht gestellt. Frau Wagenknecht hat zumindest Position gegen ungebremsten Zuzug bezogen, lobenswert im Vergleich zu einer K. Kipping. Merkel muss weg, samt CDU und SPD !

     

     

    1. Oh oh , @Imre , da hat die Sahra aber schon ordentlich vom Leder gezogen , wer an dem Mist Schuld hat.   Die hat mehrfach ganz klar den AMI – Verbrecherstaat benannt .

    1. @Tö Rö ,  In diesem Video hat er seine wahre Fratze gezeigt.. Ein SED- "Rechtsanwalt" mit dem Prädikat  " Vollständig Charakterfrei "

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