USA: Bald heißt es Trump gegen Clinton

Gestern verkündete Ted Cruz, seine Kandidatur zurückzuziehen. Donald Trump wird somit wohl der Kandidat der Republikaner für das Präsidentenamt. Dieser dürfte dann auf Clinton stoßen. Doch es gibt auch noch ein anderes Szenario.

Von Marco Maier

Nach seiner Wahlniederlage in Indiana verkündete der erzkonservative Kandidat Ted Cruz seinen Rückzug aus dem Rennen um die offizielle Kandidatur als republikanischer Präsident der Vereinigten Staaten. Damit wird deutlich: Donald Trump ist nicht mehr aufzuhalten. Zwar ist es möglich, dass sich noch jemand aus dem konservativen Establishment findet, der als "unabhängiger" Kandidat antritt – so wie früher der libertäre Republikaner Ron Paul – doch darauf setzen sollte man nicht.

Hillary Clinton verlor zwar ihre Abstimmung in Indiana gegen Bernie Sanders, dennoch liegt sie immer noch weit vor dem wohl am weitesten links stehenden Kandidaten. Zudem hat sie noch die Zusage vieler Delegierten, so dass sie sehr wahrscheinlich die Kandidatin der Demokraten wird, obwohl sie durchaus auch als Republikanerin durchgehen würde. Dies mag auch ein Grund dafür sein, weshalb ihr nicht unerhebliche Teile der Parteibasis die Gefolgschaft verweigern.

Sollte Sanders sich entschließen, trotzdem als unabhängiger Kandidat anzutreten, könnte dies Clinton durchaus viele Stimmen kosten. Damit wäre es unter Umständen (wenn nämlich auch das republikanische Establishment einen Gegenkandidaten zu Trump aufstellt) möglich, dass keiner der vier (den zwei offiziellen und den zwei inoffiziellen Parteikandidaten) eine absolute Mehrheit erhält.

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13 Kommentare

  1. Donald Trump wird somit wohl der Kandidat der Republikaner für das Präsidentenamt. Dieser dürfte dann auf Clinton stoßen. Doch es gibt auch noch ein anderes Szenario.

     

    Genau. Das heißt: der Beschluss der Bilderberger! Endsieg Clinton. So haben es die Bilderberger bestimmt! Alles andere ist nur eine billige Schau für die Michl`s dieser Welt!

    1. Also Schlammschlacht voraus!

      Da Trump gewinnen würde, was ja gemäß Establisment-Beschluss nicht sein darf, allein schon, weil er kein Logen-Mitglied ist, wie Gingrich verlautete, muss ein Skandal her. Was ganz Schmutziges.

      Ich tippe mal auf Missbrauch von Kindern.

       

      1. Geb ich euch unumwunden recht, denn Kriegsverbrecher Hillary garantiert den Rüstungsumsatz und nicht Trump.

        Wenn diese völlig irre Menschen verachtende Kriegstreiberin an die Macht kommt, dann können wir uns alle auf dem ganzen Globus warm anziehen!

  2. Es spiel überhaupt keine Rolle, wer die Wahl gewinnt, die Amis sind vollkommen am Ende, und brauchen unbedingt einen großen Krieg in Europa, um Russland zu überfallen, und ausplündern zu können. Man kann nur hoffen, das es die US-gesteuerte EU-Tyrannei schnell zerlegt, und sich die Osteuropäer Russland zuwenden, und der Ami-Brut einen Platzverweis erteilen. Die Nachbarn Russlands können doch unmöglich so dumm sein, sich auf so einen selbstzerstörerischen Wahnsinn einzulassen. Wer von den Bürgern Europas (außer den bescheuerten Polaken) hat denn Lust, gegen die Russen Krieg zu führen?

    1.  "Die Nachbarn Russlands können doch unmöglich so dumm sein, sich auf so einen selbstzerstörerischen Wahnsinn einzulassen."

      Och, wenn sie genug "Gutmenschen" haben, die immer alles glauben, aber grundsätzlich nichts wissen, könnte es schon klappen. Unsere Gutmenschenmafia der BRiD würde dann mit dem Besenstiel und der Raute voran marschieren und der Gauckler die Richtung anzeigen!!!!

  3. Naja eigentlich haben die Bilderberger bestimmt wer Präsident/in der USA wird. Entweder die Clinton oder Obama ruft den Notstand aus und bleibt Präsident. Wenn es trotz allem Trump werden würde, dann ist der Druck von Staatsmänner, welche im Staatsfernsehen Beweise zu gewissen Vorfällen wie z.B. 9/11 zeigen zu gross! Könnte ja sein, dass die schlafenden Menschen des Westens endlich aufwachen.

  4. Naja eigentlich haben die Bilderberger bestimmt wer Präsident/in der USA wird. Entweder die Clinton oder Obama ruft den Notstand aus und bleibt Präsident. Wenn es trotz allem Trump werden würde, dann ist der Druck von Staatsmänner, welche im Staatsfernsehen Beweise zu gewissen Vorfällen wie z.B. 9/11 zeigen zu gross!

    1. Das wird sicher nicht passieren. Und nachdem was Sanders letztens von sich gegeben hat (zum Thema Dronen und Todesliste), würde es keine Rolle spielen wenn er Präsident würde…es ginge weiter wie bisher. Erinnern wir uns an die Hoffnungen bei Obama und was ist passiert? Er ist schlimmer als Bush und das muss man erstmal schaffen. Die USA forcieren einen Krieg gegen Russland, das ist glasklar und ganz offensichtlich. Sie haben ein gewisses Zeitfenster, in dem sie das machen MÜSSEN. Wenn Russland mit China und Indien weiter wirtschaftlich und auch militärisch fester zusammen arbeiten, wird dieses Fenster immer kleiner. In der Lage in der sich die USA gerade befinden, bleibt ihnen kein anderer Ausweg als Krieg, sonst sind sie fertig und ddas wissen sie auch. Die USA gehen unter in Schulden, der Dollar ist nix wert, die Wirtschaft ist am Ende und die einzige Industrie auf die die USA gesetzt haben und die brummt ist die Rüstungsindustrie. Ohne Kriege geht dort nichts mehr. Man kann so etwas aber nicht ewig durchhalten und deswegen drücken sie aufs Tempo. Schade, dass es in Europa noch so viele Länder gibt, die in die NATO wollen und einfach nicht verstehen, dass die USA nicht ihr Freunde sondern sie nur ein Werkzeug sind. Europa wird bei so einem Konflikt verheizt. Versteht eigentlich jeder Normalbürger aber unsere Politiker irgendwie nicht. Die USA machen eine Region nach der anderen platt. Saudi-Arabien war lange ein nützlicher Helfer, genau wie Saddam oder Gaddafi. Nun braucht man sie nicht mehr und PLÖTZLICH tauch da Geheimpapiere zu 9/11 auf. Schon damals kannt man die engen Verbindungen der Bushs den den Saudis und vor allem zur Familie Bin Laden. Heute "Freund", morgen Feind…daran wird auch ein Sanders nichts ändern (können). Meine Hoffnung ist, dass es in ganz naher Zukunft eine Macht (Allianz?) gibt, die die USA schnell und schmerzlos zerschlägt….oder eben der Yellowstone Vulkan aber der lässt sich Zeit…

      1. "In der Lage in der sich die USA gerade befinden, bleibt ihnen kein anderer Ausweg als Krieg, sonst sind sie fertig und das wissen sie auch."

        Mit Krieg gehen sie auch unter, aber sie wollen eben noch viele Menschen "mitnehmen" und einen Zusammenschluss Europas, hoffentlich bald wieder, freier Nationalstaaten mit Russland verhindern.

        Sie konnten im Übrigen noch etwas anderes als Krieg. Sie sind leistungslose Nettobezieher auf Kosten der gesamten übrigen Welt. NOCH! Aber ihr Dollarimperium macht gerade eine steile Kurve in Richtung Versenkung!

  5. @Günter Niggengaber

    "Gauck, Merkel, usw. marschieren voran". Genauso wie diese "selbstlosen und heldenhaften Vorbilder" alle anderen Entbehrungen mit uns ertragen, und mit gutem Beispiel voran gehen was? Wenn das so wäre, dann würde ich mich noch nicht mal über diese grottenschlechtePolitik beschweren Herr Niggengrabber! Aber es ist sehr aufschlußreich mal Ihre Sichtweise der Dinge vermittelt zu bekommen!

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