Ungeliebte EU – Immer mehr Europäer wollen raus

Nicht nur Österreicher, Italiener und Franzosen sehen die EU immer skeptischer – auch die Deutschen fühlen sich in der Staatengemeinschaft immer unwohler. Ein Austritt aus der EU erscheint immer mehr Menschen als gute Idee.

Von Marco Maier

Während die Briten am 23. Juni darüber abstimmen können, ob ihr Land weiterhin in der EU bleiben soll oder nicht, dürfen sich die Bürger der anderen Länder der europäischen Staatengemeinschaft lediglich mit der Teilnahme an Umfragen begnügen. Diese sind zwar angesichts der geringen Anzahl an befragten Personen nur bedingt repräsentativ, geben jedoch zumindest einen groben Einblick in die Meinung des Volkes.

So zeigt eine neue Umfrage des britischen Meinungsinstituts Ipsos Mori, die in diversen EU-Ländern durchgeführt wurde, dass sich fast die Hälfte der Italiener und Franzosen bei einer Volksabstimmung für einen EU-Austritt ihres Landes entscheiden würden. In Deutschland können sich demnach ganze 34 Prozent für einen Austritt aus der EU erwärmen, in Belgien und Ungarn 29 Prozent, in Spanien 26 Prozent und in Polen (trotz der hohen Zustimmung für die EU-kritische PiS-Regierung) sogar nur 22 Prozent. Die Realität dürfte wohl ein klein wenig anders aussehen.

Dennoch: Die Europäische Union, deren Ziel es von Anfang an war, eine Art "Vereinigte Staaten von Europa" zu etablieren, versagt an immer mehr Stellen. Deshalb beginnen sich auch immer mehr Menschen zu fragen, weshalb man diese EU überhaupt (noch) braucht. Immerhin kann man eine wirtschaftliche Zusammenarbeit (siehe EFTA) auch anders bewerkstelligen und eine politische Union ist nicht zwingend notwendig, um auf europäischer Ebene zusammenzuarbeiten.

Doch egal ob EU-Kritiker oder auch EU-Befürworter – kaum jemand bestreitet, dass die Gemeinschaft dringenden Reformbedarf hat. Nur scheiden sich auch hier die Geister, welchen Weg der Kontinent schlussendlich gehen soll. Doch dafür braucht es erst einmal einen breiten Konsens von Lissabon bis nach Bukarest und von Athen bis nach Helsinki.

Lesen Sie auch:  Neue Lockdowns könnten Europa in eine wirtschaftliche Depression führen

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PS: Der Europäischen Union widmen wir uns in unserem ePaper (siehe Cover in der Seitenleiste), welches ab dem 1. Juni verfügbar sein wird.

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28 Kommentare

  1. Wozu dienen "Meinungsumfragen"? Richtig! GB als künftiger Wurmfortsatz von USrael, nachdem über 70% der britischen Bevölkerung am 23.Juni für einen Brexit gestimmt haben werden, übt schon mal zusammen mit USrael wie man es gern hätte. Sicher mit einer "starken" EU, kann man doch so Europa kräftig manipulieren.

    1. 70% ???? Ich gehe eher von 80% aus. Und das ist gut so. Das setzt nämlich eine Kettenreaktion in Gang. Brexit – Frexit – Grexit – AT-exit und hoffentlich dann auch den DE-Exit

  2. Die EU ist eine Konzerndiktatur, in dem die ganze Politik nur zum Wohle der Konzerne ausgerichtet ist, am meisten für die Grossbanken. 
    Von der sogenannten Globalisierung und dem Freihandel profitieren nur die Grosskonzerne.
    Ihr Ziel ist es sich selber als "die Guten" hinzustellen, ihre Eroberungen und Kriege als etwas gutes zu verkaufen. Leider fallen die meisten naiven und leichtgläubigen Menschen darauf rein. Sie sagen Ja zu den Interventionen in fremden Ländern,Hetze gegen Russland, finden die Bombardierung der Zivilbevölkerung als richtig, meinen die Einschränkung der eigenen Rechte, der Überwachung und der Bespitzelung wäre in Ordnung, denn die "Sicherheit" und der "Schutz" wären es wert, die eigene Freiheit aufzugeben.
    Die Menschheit ist zu einer manipulierbaren Masse verkommen, die alles schluckt was man ihr auftischt, die jeden der das nicht mitmacht und Kritik an den Zuständen übt, als Aussätzigen, als Verschwörungspinner und sogar als Terroristen bezeichnet. 
    Die welche versuchen aufzuklären und aufzuwecken, sind die Feinde der Gesellschaft. Denn das teuflische an den Vertretern der Nazi-Ideologie ist es, sie haben es geschafft die Dissidenten, diejenigen die ihre Machenschaften durchschauen und Widerstand leisten, als Rechtsextreme hinzustellen. Wer für den Frieden und gegen Krieg sich einsetzt, wird von den Medien als Nazi beschimpft. Dabei ist gegen Krieg zu sein eher eine linke Position. Aber sie stellen alles auf den Kopf, verdrehen die Tatsachen, lügen und betrügen was das Zeug hält.
    Schauen wir uns an wer die EU überhaupt in die Wege geleitet hat. Es waren Nazis. Es war die Bilderberg-Gruppe, die sich damit rühmt, die EU und den Euro beschlossen zu haben. Die Bilderberg-Gruppe ist aber eine faschistische Organisation mit Nazi-Wurzeln, Nazi-Führung und Nazi-Ideologie. Das sind die waren Nazi,s, nicht der Mensch der auf die Strasse geht, nicht der Rentner der im Müll wühlt, nicht die Kinder von der Suppenküche, nicht der Arbeiter der tag täglich für dieses verbrecherische System arbeiten geht, die waren Nazi,s sitzen in der Politik, in der Wirtschaft, in den Banken und Konzernen, daher muss diese EU Diktatur verschwinden und mit Ihr alle Helfer und Handlanger, Es ist höchste Zeit.

    1. @Ernst Es ist nicht die EU-Diktatur. Es ist  USrael, was über den Kolonialstaat Deutschland die EU diktiert und manipuliert. Dazu passen auch die hochgeborenen Methoden, wofüt die Europäer zu blöde sind, mit Verlaub, das ist ostamerikanische Küste.

    2. Sie haben sich ein Netz gewebt,

      von dem es sich gar köstlich lebt.

      Mit Aktenkoffer und Pomade,

      machen sie auf fette Made.

      Der Bürger mästet hier per Steuer,

      gar all zuviele Ungeheuer.

  3. Austritt aus der EU? 

    Ich woll da nie rein! 

    Oder konnte ich beispielsweise für/gegen den Euro stimmen?

    Früher waren 3000DM viel Geld — dann waren es über Nacht knapp 1500,-€, mit der Kaufkraft von 1500,-DM. Eine Schachtel Zigaretten kostet heute 6.20€ bei 1500,-€ Gehalt entspräche das etwa 12,-DM bei einem Gehalt von 3000,-DM. Nur damals kostete die Schachtel nicht 12DM sondern 5 DM (Jahr 2001). Verteuerungsrate seit 2001: 140%

    Das ist keine gefühlte Inflation sondern eine ganz bittere. Die Teuerung anhand von Zigaretten dient hier lediglich als Beispiel. 

    1. Genau so ist es wahrheit123, das müsste doch nun in der Zwischenzeit jeder erwachsene Bürger mitbekommen haben, dass man immer weniger Geld in der Tasche hat, als zu DM-Zeiten. 

      1. @Sachsenmädel Das wußten diejenigen, die es angeht vor der Einführung des EUR auch ganz genau. Deshalb mußte auch Günter Jauch in seiner Manipulationssendung über lange Zeit den Leuten weismachen, dass das alles gefühlte Preisexplosionen wären und die angeheuerten, bezahlten "Experten" haben das artig bestätigt. Bei den Fressalien des täglichen Lebens , Miete, Autos, Häusern etc liegen wir weit über 100%! Damit die Fabrikantenbosse  billig ihre Ware produzieren konnten,  lagen die Lohnerhöhungen  im homäopathischen Verdünnungspreis.

        1. Aber Hauptsache einem Günter Jauche geht´s wirtschaftlich wie die Made im Speck. Für die Kohle die er bekommt macht er schonmal gerne den Lügenbaron.

          Deswegen ist der auch so ein Dauergrinser.

    2. genau und  verbrecher regierungen kommen in eu und euro neue eu länder 

      verbrecher regieren dort skalöven zustände

      osteuropa 

      500 euro gehalt preise wie in schweden oder doppel so teuer aber deren minster stehln das geld für sich für nato da haben diese verbecher geld für rentner können in die mülltonnen gehe

      das best osteuropa alte lebensmittel werdenverkauft 

      schokolade 2 jahre alt verfaultes obst gemüse im baltikum 

      auf den markt in geschäften 

      Pfadfinger gruppe aus deutschland wahr da

      ummenschlich ist das

  4. die EU ist eine verbrecherunion 

    Brüssel kümmert sich einen dreck um menschen

    menschen rechtsverletztungen 

    sklaven zustände wie in osteuropa 

    baltikum

    300 rente rente  6 mal so teuer wie der westen 

    in schweden rente 1500 euro billiger als baltikum

    mein freund aus schweden hotelpreise unversämt

    service null

    rumänien in eu ein witz 

    200 euro rnete noch schlimmer

    rentenr lebn wie sklaven im osten  das geld lang nciht zum sterben oder überleben

    merkel ein verbrecherin 

    wo leben wir

    2000 vor chrizti

     

  5. Brüssel für  Birnen lampen 

    stausauger 

    das zu sidn sie zuständig 

    aber wie kinder leben 

    interss.diese schweine nicht haupt sache 

    ihr gehälter von 10.000 bis 30 0000 euro 

    +++++++++++++++++++++++++++

    saufen fressen hurren hotels reisen dienstwagen 

    alles auf ksoten der bürger

    und rentne rkinder gehen betteln in europa

    jagt dieses verbrecher pakt zum teufel

    dort sixten schwerverbrecher 

    stheln unsere geld 

    schlimmer als geht nicht

    mercedes benz zahlt im osten 180 euro für putzfrauen 

    sklaven zustände 

    unmenschlich 

    mercedes arbeitet mit verbrecher firmn zusammen

    gehalt beweis wahr auf der bank

  6. Aber die deutsche Literatur hat auch anderes über Junker zu berichten. Beispielsweise die Schlacht von Hemmingstedt. Ein Haufen Bauern (die Marsen) also dith marsia kämpfen gegen den Dänischen König und seine Vasallen. Theodor (Gold Gottes) Fontan wußte darüber folgendes zu berichten:

     

    Denk an den Tag von Hemmingstedt,
    Wo siebentausend abgemäht!
    Schläft Ditmars Vater unterm Sand,
    Ist Ditmars Sohn noch bei der Hand.

     

    Und über Johann von Dänemark kam seine finstre Stunde; –
    Er murmelt: "es brennt im Herzen mir die alte Dithmarsen-Wunde!
    Beim Himmel, es soll nicht Messer, nicht Scheer' mir Bart noch Haupthaar stutzen,
    Bis daß ich wieder in's Joch gebeugt dies bauernstolze Trutzen."

    Und Boten sendet er in die Marsch, die künden aller wegen:
    "Drei Schlösser will unser König und Herr in eure Lande legen,
    Nach Meldorf eins, an den Elbstrom eins und das dritt' an die Lundener Fähre;"-
    Es brachte da Zornes viel in's Land die königliche Mähre.

    Und von den Bauern Wolf Isebrand, der sprach: "er mag nur kommen!
    Wir haben aus keines Königs Hand dies Land zu Lehn genommen,
    Wir sind zudem vom Aufrechtgehn versteift in unsern Hälsen,
    Und wer seine Schlösser auf Marschgrund baut, der baut sie nicht auf Felsen.

    Dies Land ist unser, wir haben's im Kampf der Sturmfluth abgerungen,
    Wir bangen vor keines Königs Zorn, wir, die wir das Meer bezwungen,
    Unser altes Recht, unser alter Muth, – so werden wir nicht zu Schanden;
    Noch lebt der Gott, der bei Bornhövd auf unsrer Seite gestanden."

    Da gingen die Boten. Bei Rendsburg war's, wo sie den König trafen,
    Der lagerte da, drei Nächte schon, sammt seinen Fürsten und Grafen,
    Es stieß dazu viel kriegerisch Volk von Jütland und von Fühnen,
    All' wollten sie brechen den Bauernstolz und die Schmach des Königs sühnen.

    Von Deutschland auch viel edele Herrn hernieder in's Lager kamen:
    Zwei junge Grafen von Oldenburg, Adolph und Otto mit Namen,
    Mit ihnen zugleich manch Holsten-Geschlecht um den Danebrog sich schaarte:
    Fünf Rantzau's, sieben von Ahlefeld und vierzehn Wackerbarte.

    Und Söldner auch; – Gesindel war's aus Rheinland, Franken und Sachsen,
    All' hatten sich längst, durch Mord und Brand, in die Schlinge hineingewachsen.
    Die "sächsische Garde" hieß man sie, wohl auch die "schwarze Bande,"
    Verheerend, wie der schwarze Tod, zogen sie durch die Lande.

    Ihr Führer aber war Junker Slenz, der maß sechs rheinische Schuhe,
    Heut brach er am Wege die Schlösser ab, und morgen an der Truhe,
    In Flechten hing sein flachsenes Haar, wie Stricke herab, zum Würgen,
    Er hatte zwei Feuerräder im Kopf und hieß – der lange Jürgen. –

    Und Jürgen Slenz, an der Seite Johanns, vorauf die gepanzerten Glieder,
    So führt er heut, unter schmetterndem Klang, das Heer in die Marsch hernieder,
    Zwölftausend sind's, schon dringen sie vor auf der Marschen getrocknetem Schlamme; –
    Um Rache schreit in die Nacht hinein brennender Dörfer Flamme.

    Die Bauern aber, kaum tausend Mann, zogen sich rasch zurücke,
    Bis daß sie kamen, um Mitternacht, an die Hemmingstedter Brücke,
    Sie fanden da Wall und Graben noch aus der Zeit der alten Sassen,
    Und es sprach Wolf Isebrand: "hier sei's; hier wollen wir auf sie passen!"

    Man hielt. Nur Einer murmelte bang: "das mög' unser Heiland nicht wollen,
    Wir sind hier am Tausend-Teufels-Wall, wo die Moor-Elfen tanzen und tollen,
    Mit den Flammenbüscheln, das Irrlichtvolk, es haust hier unterm Rasen,
    Und bei Vollmond kommt das Feuerpferd, um die Büschel abzugrasen."

    Da stutzten die Andern; Wolf aber rief: "was Irrlicht und was Elfen,
    Wenn droben der Himmel mit uns ist, muß auch die Hölle helfen.
    Die Nacht ist schwarz, wir brauchen Licht, laßt's nur da unten flimmern,
    Wir wollen ein christlich Bollwerk hier trotzdem zusammenzimmern."

    Da griffen sie freudig nach Spaten und Axt, vorbei war Murren und Stutzen,
    Sie schleppten das Brückengebälk herbei, als Pfahlwerk es zu nutzen,
    Sie füllten und stopften, mit Moor und Schlamm, des alten Erdwalls Lücken,
    Und warfen zuletzt ihm Rasen und Sand, drei Fuß hoch, auf den Rücken. –

    So kam der Tag, und mit ihm kam, goldblinkend, die sächsische Garde,
    Hell spiegelte sich der Morgenstrahl auf Harnisch und Hellebarde,
    Die trotzige Schaar, rasch rückte sie vor, gegliedert und dicht geschlossen,
    Nicht kümmerte sie der Hagelgruß von Steinen und Wurfgeschossen.

    Jetzt war sie heran, zwischen ihr und dem Wall war nur noch des Grabens Quere,
    Da schnürten die Vordersten schnell in eins je zwölf ihrer kantigen Speere,
    Sie warfen wie Balken querüber dann die Bündel aus Speer und Lanze,
    Und über die fliegende Brücke hinweg wollten sie gegen die Schanze.

    Umsonst; man stieß sie rücklings hinab, – es fehlte das Brückengelände, –
    Da nahmen die Folgenden, springstockgleich, ihren Speerschaft in die Hände,
    Sie setzten ihn auf, und war es mißglückt im Sturmschritt vorzudringen,
    So sollte nun Sprung- und Hebelkraft im Flug sie hinüberschwingen.

    Umsonst auch das; sie sprangen zu kurz; wer dennoch das Ufer erklettert,
    Der ward, unter wildem Freudengeschrei, von den Bauern zu Boden geschmettert,
    Dumpf dröhnte die Axt – bis plötzlich jetzt die Freudenrufe verklangen,
    Wolf Isebrand murmelte vor sich hin: "hilf Himmel, wir sind umgangen!"

    So war's. Zu schwanken begann der Kampf, immer mächtiger wurden die Dränger,
    Da trat Gott selbst für die Schwachen ein, und rief: "ich will es nicht länger;"
    Und er schickte die Fluth, die stieg am Strand bis hoch an die Schleusenpforte,
    Und rüttelte dran und rief: "macht auf! da drinnen bin ich am Orte."

    Die Wächter am Strande zögerten noch, da sieh, unter Schäumen und Kochen,
    – Die Hülfe Gottes kam mit Gewalt! – wurde die Schleuse zerbrochen,
    Schon über die Felder von Hemmingstedt hinbrausten Wogen und Wetter, –
    Das Meer, der Marsen alter Feind, heut kommt es als ihr Retter.

    Sie nahmen jetzt wieder festen Stand hinterm Tausend-Teufels-Walle,
    Da waren sie sicher vor der Fluth und behielten den Feind in der Falle,
    Der wandte sich rechts und wandte sich links, doch der Tod war immer zur Stelle,
    Wer floh, den faßte die Marsenfaust, wer stand, den faßte die Welle.

    Nur Jürgen Slenz, der ritt an den Wall, als wäre noch nichts verloren,
    Einstieß er tief, zum Sprunge bergan, seinem friesischen Hengste die Sporen,
    Jetzt war er hinauf, – er schaute sich um, wie wohl in besseren Tagen,
    Und rief: "wer ein Herz im Leibe hat, der mag es mit mir wagen!"

    Das hörte der Reimer von Wimerstedt, der hatte Lust zum Streite,
    Er sprang heran und schlug mit der Axt den Speer des Junkers zur Seite,
    Er holte dann aus, einen vollen Hieb auf die stählerne Brust zu führen,
    Und – fest im Panzer stak die Axt, thät sich nicht rücken, nicht rühren.

    Der Hieb war gut; doch unversehrt waren des Jürgen Glieder,
    Da riß der Reimer und wuchtete traun am Axtstiel ihn hernieder,
    Er trat ihm dann, fünf Finger breit, das Eisen zwischen die Rippen,
    Es kam kein Laut, kein Seufzer mehr über des Junkers Lippen.

    Das war das Ende von Jürgen Slenz; mit ihm zu Tode kamen
    – Die Knechte und Söldner ungezählt – viel hundert tapfere Namen,
    Zumal auch was von Holstein her um den Danebrog sich schaarte:
    Fünf Rantzau's, sieben von Ahlefeld und vierzehn Wackerbarte.

    Der König aber floh zu Schiff bis in seine Stadt am Sunde,
    Er trug zu der alten Narbe heim eine neue brennende Wunde,
    Die neue Wunde, – bis in den Tod woll't ihm die nie verharschen, –
    Das war der Tag von Hemmingstedt, der Brauttag der Dithmarschen.

      Theodor Fontane . 1819 – 1898

  7. Tja, in Frankreich, Deutschland und auch in anderen EU Ländern, sind seit 1 Jahr zig Tausende EU Millionäre zur USA und England ausgewandert ( heute die Nachricht, alleine nur in Frankreich 5000).

    Gründe: politische und religiöse Spannungen in fast jedes europäische Land.

    Das dürfte der CDU und CSU doch eigentlich gar nicht im Kram passen, das ausgerechnet die EU ELITEN Europa verlassen,wegen der tollen Flüchtlings-Politik.

    Tja, die REICHEN gehen rennen und das dumme Volk muss wieder den Kopf für alles hinhalten. Wo das endet, ist doch jetzt schon klar !

  8. Der Pfälzer Saumagenfresser hat uns diesen Dreck eingebrockt und sein Finanzaffe hat uns mit dem scheiß Euro den Rest gegeben. Mögen sie noch erleben, wie dieses scheiß Konstrukt den Abgang macht 1

  9. Es könnten 100% der Europäer für den Austritt stimmen, die EU Junta und ihre Günstlinge interpretieren es immer noch als Auftrag, die EU weiter auszubauen! Sie sind ideologisch einem Autismus verfallen, abgehoben und realitätsfremd. Ein bedenklicher geistiger Zustand von Leuten, die im Glauben leben, Europa müßte von ihnen geführt werden. Eine für Europa fatale Profilierungsneurose gepaart mit einer gehörigen Portion Dummheit, die nur durch eine reichlich vorhandene Listigkeit den Anschein einer Intelligenz vortäuscht. Aber mit dieser nichts gemein hat!

    1. Ich bin dafür Alternativparteien dazu zu drängen Volksabstimmungen über den EU Austritt zu initieren. Und zwar zeitnah, solange Europa noch über genügende Strukturen verfügt das Ruder herumzureissen.

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