Der Asylchef der Schweizerischen Volkspartei (SVP), Andreas Glarner, will die Schweiz mit Stacheldraht abriegeln. Für ihn sind lediglich Syrer asylberechtigt. Auch verteidigt er die Verweigerung der Aufnahme von Asylbewerbern in Oberwil-Lieli.

Von Marco Maier

In einem Interview mit dem Schweizer "Tagesanzeiger" verteidigt der SVP-Politiker Andreas Glarner die Ablehnung der Gemeinde Oberwil-Lieli bezüglich der Aufnahme von Asylbewerbern. Die Kommune bezahlt lieber Strafgelder als Asylsuchende aufzunehmen. So würden "die Syrer, die Einzigen, die wirklich bedroht sind, nur 12 Prozent aller Asylgesuche" stellen. Der Gemeinderat habe deshalb beschlossen, aufgrund der verfehlten Asylpolitik lieber die "Ersatzabgabe" zu bezahlen.

Zwar müsste die Gemeinde nur 10 Personen aufnehmen, doch für Glarner geht es um die Grundsatzfrage. "Solange die Gemeinden Asylsuchende aufnehmen wie ein Schwamm, hat Aarau kein Problem und meldet das so nach Bern. So lange lässt Bern Hinz und Kunz ins Land. Dagegen leisten wir seit Jahren Widerstand", so der SVP-Politiker weiter.

Auf die Frage, was geschehen würde, wenn sich alle Gemeinden der Aufnahme von Asylbewerbern verweigern würden, antwortete der 53-jährige Aargauer, der seit Herbst 2015 zum Dossierverantwortlichen für die Asylpolitik ernannt wurde: "Ich fordere die Gemeinden sogar auf dazu. Es ist Bürgerpflicht, Widerstand zu leisten." Für ihn ist die Abriegelung der grünen Grenze ein Muss: "Die Schweiz muss ihre grüne Grenze mit einem Stacheldrahtzaun abriegeln. Es wird zu einer Flüchtlingsinvasion kommen. Frankreich ist zu, Österreich macht zu, die Balkanroute ist zu. Der einzige Weg nach Europa führt über Italien. Italien ist aber kein Zielland. Die Flüchtlinge kommen in die Schweiz." Eine totale Schließung der Grenzen will er jedoch nicht.

Weiterhin plädiert Glarner dafür, anstelle der unkontrollierten Einwanderung, Flüchtlinge direkt aus den Krisengebieten zu holen. Eine Quote will er zwar nicht nennen, sieht darin jedoch eine deutliche Reduzierung der Zahlen, zumal "88 Prozent der Asylsuchenden in der Schweiz nicht asylberechtigt sind". Auf den Einwand, dass ja nicht nur Syrer asylberechtigt seien, sondern auch Menschen aus anderen Ländern, entgegnet er, dass dies durchaus der Fall sei, "denn sie kommen über sichere Drittstaaten zu uns".

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Das ganze Interview: Tagesanzeiger

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9 thoughts on “SVP: „Die Schweiz muss sich mit Stacheldraht abriegeln“”

  1. Na das werden Wir noch sehen, ob Österreich zumacht! Derzeit sieht es folgend aus: Die EU hat am Sonntag Österreich die Erlaubnis (Uhhh Erlaubnis) gegeben die bestehenden Grenzkontrollen bis November zu verlängern. Das schließt allerdings keine neuen Grenzkontrollen mit ein. Damit ist das derzeit heisseste Eisen, der Brenner aus dieser Regelung ausgeschlossen. Die nächsten Konflikte sind hier also vorprogrammiert!
    Weiters, sollte der träumende „Gutmensch“ Van der Bellen die Wahl in Österreich gewinnen, wonach es leider aussieht, weil alle Lager nun gegen Hofer die Generalmobilmachung gestartet haben, dann wird der Konflikt innerstaatlich auf eine neue Ebene gehoben werden.
    Last but not Least weiß die EU sehr genau was Sie tut, und mit was hier in Zukunft zu rechnen ist. Sie wusste es im Prinzip schon bei ihrer Entstehung und der Unterfertigung des Maastricht Vertrages. Denn nicht umsonst wurde im Absatz 52 die Todesstrafe wieder eingeführt bzw. Niederschlagung von Demonstrationen und Aufständen mit Todesfolge!

    Wenn nun jemand sagen würde, ja aber ich glaube nicht, dass unsere Polizei soweit gehen würde, dann hat er damit warscheinlich recht. Deshalb hat die EU bereits im Jahre 2014 eine eigene private, militarisierte Polizeieinheit aufzustellen begonnen. 45 Polizeieinheiten aus 34 Ländern. Darunter aus Somalia, die Berkut aus Kiew, Türkische Polizeieinheiten, usw.

    Geübt wurde nun wieder Niederschlagung von Bürgerkriegen in NRW unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Nicht einmal für Bundestagsabgeordnete gab es Zutritt.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/eu-polizei-und-militaertruppe-probt-fuer-buergerkrieg-in-deutschland.html

  2. Typisch Schweiz ! Entscheidungen zum Wohle des Volkes . Kluges und überlegtes Handeln.  Was will man da noch sagen , ausser :

    NEHMT EUCH EIN BEISPIEL AN DER SCHWEIZ , ihr deutschen Politbanausen.

  3. Die allgemeine Dummheit der europäischen Menschen mit dem pseudohumänitären Gutmenschgeschwätz ist doch schon lange nicht zu verstehen. Von USrael ausgebomte,zermürbte, hungernde  Menschen suchen natürlich aus einem subjektivenElend einen witschaftlich erfreulicheren Zustand, nur den kann Europa ihnen nicht bieten, um nicht selbst unterzugehen, wie man es dort gern  hätte. Deshalb muß jedes Land seine  Grenzen hermetisch schließen, wenn Schengen von der EU-Kommission bewußt und vorsätzlich als "offene Grenze" für USraelzwecke konstruiert worden ist. So einfach ist das oder die EU verschwindet. . Und wenn eine "deutsche" Bundeskanzlerin, die sie ja offiziell sein will und die CDU/SPD ohne jeden Kampf von diesem atlantischen Elendsgevieh mißbrauchen lassen, haben sie mit Deutchland nichts am Hut  und müssen für immer verschwinden. So einfach ist das.

  4. Inteligenz und Weitsichtigkeit der Schweizer sind nicht zu übersehen. Sehr interessant-warum die Deutschen keine Schlussfolgerungen daraus ziehen? Sind sie dumm, doff oder gut geschmiert? Ich meine: die Deutschen Politiker. Es wundert mich immer wieder, dass so viele inteligente und hochgebildete Menschen in Deutschland gibt, die kein Zugang zur Politik haben, oder wenn irgendwann schon – dann ticken genau so wie alle restlichen Vollidioten und trauen sich nicht etwas logisch/menschliches zu Stande zu bringen. Es muss irgendwelchen Politischen Virus dafür verantwortlich sein, oder viel Pinke unterm Tisch. Könnte mir jemand das erklären?

  5. Asyl für Kriegsflüchtlinge ist eine redliche Sache, wenn man nicht selbst Kriegspartei ist, wie die CDU/CSU/SPD und Grünen

    Umvolkung nach NZ Vorbild zum Nachteil deutscher Menschen, wie es die Grünen Vorantreiben, eine ganz andere.

    Vorstand der Bündnis90/Die Grünen, München:
    “Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte,
    uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils
     in diesem Land. “

    Trittin_juergen_hamm-240x200Jürgen Trittin,
    Bündnis90/Die Grünen (Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 02.01.2005):
    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.”

    Joschka Fischer,
    Bündnis90/Die Grünen
    (Quelle: Pflasterstrand 1982; zitiertgetty_109223941“Nation & Europa, Mai 1999, Seite 7):
    “Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.”

    Joschka Fischer,
    Bündnis90/Die Grünen,
    Rezension zu seinem Buch „Risiko Deutschland“,
    Die Welt 07.02.2005:
    “Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert,
    quasi verdünnt werden.”
    Joschka Fischer, Bündnis90/Die Grünen:
    „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und
    begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu
    ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem
    so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird.
    Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden
    Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

    Cem Özdemir,
    Bündnis90/Die Grünen
    (Quelle: Interview mit Susanne Zeller-Hirzel, letzte Überlebende der Weißen Rose):
    “Wir wollen, dass Deutschland islamisch wird”

    Cem Özdemir,
    Bündnis90/Die Grünen
    (Quelle: Hürriyet vom 8.9.98 (auf türkisch), abgedruckt im Focus am 14.9.98):
    “Was unsere Urväter vor den Toren Wiens nicht geschafft haben,
    werden wir mit unserem Verstand schaffen!”

    Franziska Drohsel,
    SPD, ehem. Bundesvorsitzende der Jusos und
    ihre Assoziation zum Begriff “Vaterland”
    (CiceroTV, F. Drohsel im Streitgespräch mit Philipp
     drohsel-0906-portraet-DW-Politik-MuenchenMißfelder von d. Jungen Union, Aug 2008):

    “Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts,
    worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen. “

    Sieglinde Frieß,
    Bündnis90/Die Grünen und Verdi-Fachbereicfhes,
    sagte vor dem Parlament im Bundestag
    (Quelle: FAZ vom 06.09.1989):
    “Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen
    direkt an Frankreich grenzt.”

    Christin Löchner,
    DIE LINKE (Quelle): linke-christin-lc3b6chner-2009
    “Es mag Sie vielleicht überraschen, aber ich bin eine Volksverräterin.
    Ich liebe und fördere den Volkstod,
    beglückwünsche Polen für das erlangte Gebiet und
    die Tschech/innen für die verdiente Ruhe vor den Sudetendeutschen.”

    Claudia Roth,
    Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen, und
    ihre jw-Claudia-Roth-DW-Bayern-BerlinWunschvision
     zum Tag der Deutschen Einheit, Artikel in der Welt am Sonntag vom 6. Februar 2005:

    „Am Nationalfeiertag der Deutschen ertrinken die Straßen in einem
    Meer aus roten Türkenflaggen und ein paar schwarzrotgoldenen Fahnen.”

    Claudia Roth, Bündnis90/Die Grünen:
    “Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mach seit 20 Jahren Türkeipolitik”
    “Deutsche sind Nichtmigranten, mehr nicht!”

    Vural Öger,
    SPD Europa-Abgeordneter und Unternehmer von Öger Tours:

    “Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1529 begonnen hat,
    werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen. “

    Daniel Cohn-Bendit,
    Bündnis90/Die Grünen:
    “Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen.
    Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen.
    Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben,
    den wir brauchen, um diese Republik zu verändern. “

    Nargess Eskandari-Grünberg,
    Bündnis90/Die Grünen,
    Antwort auf die Beschwerde zu Integrationsproblemen von 50 Anwohnern.
    (Quelle: Frankfurter Rundschau vom 13. November 2007).
    Augenzeugen sagten, es hieß wörtlich
    „…dann wandern Sie aus!“
    „Migration ist in Frankfurt eine Tatsache. Wenn Ihnen das nicht passt, müssen Sie woanders hinziehen.“

    Auf Antrag des Grünen-Abgeordneten Arif Ünal wird die Eidesformel
    „Zum Wohle des deutschen Volkes“ im Landtag von Nordrhein-Westfalen abgeschafft!
    Stattdessen soll es “zum Wohle der Bevölkerung in NRW” heißen.

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