Zu glauben, die Regierungen würden in guten Zeiten Schulden abbauen, ist reichlich naiv. Davor gibt es eine Expansion der Staatsausgaben. Zudem sorgt die zunehmende Diskrepanz zwischen Steuerlast und staatlichen Leistungen für Unzufriedenheit in der Bevölkerung und bei den Unternehmen.

Von Marco Maier

Das Beispiel Bundesrepublik zeigt wieder einmal deutlich auf, dass den Politikern nicht daran gelegen ist, die Staatsschulden nachhaltig zu reduzieren. Kaum verkündete das Finanzministerium Wolfgang Schäubles, dass es einen Überschuss gab, meldeten allerlei Stellen Begehrlichkeiten an. Dabei wäre eine Schuldenreduktion gerade jetzt das Gebot der Stunde. Immerhin ist klar, dass die Ära der extrem niedrigen Zinsen nicht ewig anhalten wird und später werden die Schuldenexzesse so richtig teuer.

Bislang ging man ja (vor allem bei der Konstruktion der Neuverschuldungsregeln für die Eurozone) davon aus, dass man mit einem durchschnittlichen Wirtschaftswachstum von von real drei Prozent rechnen könne. Dies war jedoch von Anfang an völlig utopisch, wie man sah. Selbst ohne die Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2008 wäre die Rechnung nicht aufgegangen. Da wäre die einzige Regulierungsmöglichkeit jene gewesen, die Inflation anzuheizen und so die Relation "Schulen-Wirtschaftsleistung" etwas zu drücken. Wie gut das mit dem Wirtschaftswachstum und der Inflation klappt, sehen wir ja gerade…

Ein Staatswesen welches auf Schulden aufgebaut ist, kann langfristig nicht funktionieren, weil dadurch mittels der stetig steigenden Steuer- und Abgabenlast zur Refinanzierung dieser Schulden und der Zinsen eine Umverteilung von der breiten Masse der Wertschöpfenden hin zur besitzenden Klasse gegeben ist. Da nützen auch die sozialstaatlichen Alibimaßnahmen nichts mehr, wenn teilweise schon bis zu 15 Prozent des Staatshaushalts nur zur Bedienung der Schulden vorgesehen ist.

Irgendwann (spätestens mit der Rückkehr steigender Zinssätze) muss das Ganze kollabieren. Am Beispiel Griechenlands (aber auch Portugals und Spaniens) sieht man deutlich, dass jene Staaten die einen gewichtigen Anteil ihrer Steuereinnahmen für den Schuldendienst aufwenden müssen, nicht mehr wirklich funktionieren, weil die Umverteilung ein Ausmaß annimmt, welches nicht mehr tragbar ist. Denn so stimmt die Relation von zu bezahlenden Steuern und den dafür zurückgegebenen Leistungen nicht mehr – und sorgt für immer mehr Unzufriedenheit im Land, sowie für wirtschaftliche Nachteile infolge der Diskrepanzen zwischen Steuerlast und Leistungen. Ein solches System kann auf Dauer nicht funktionieren.

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15 KOMMENTARE

  1. Wir brauchen eine goldgedeckte Währung, oder Schwundgelder (Beispiel "Chiemgauer").

    Die Situation verbessert sich explosionsartig zunehmend. Der Dezember 2015 war 6,5 °C warm. In Trier sogar 8,5 °C.

    Immer mehr Menschen ernähren sich von veganer Urkost.

    Immer mehr Kirchen werden abgerissen. Das Christentum wird reformiert oder durch Wicca ersetzt. Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit Traumsteuerung, Traumdeutung und Traumyoga.

  2. Freilich-Freilich! Und genau das wird auch passieren, weil es so geplant ist. Wenn das Buffet abgeräumt ist, und der All-Inklusive-Urlaub für unsere ausländischen Gäste für beendet erklärt wird, dann werden sich die Parteien-Gecken in Sicherheit gebracht haben, und auf deutschen Straßen wird der Bürgerkrieg toben. Nicht um Öl, oder um Edelmetalle, sondern nur um etwas zu Fressen zu bekommen. Dann beginnen die Hunger-Games, nichts anderes hat der Ami geplant! Die Murksel hat den US-Auftrag, unsere Sozialsysteme zu schrotten, schon so gut wie vollendet. Suppenküchen für die Armen, wird es dann keine mehr geben, weil sich kein Mensch dieser Lebensgefahr aussetzen wird, und die kaputt gesparte Polizei, sowie das Militär zu schwach sind, um die öffentliche Ordnung aufrecht zu erhalten. Dann gilt nur noch das angelsächsische Faustrecht auf der Straße. Unsere "amerikanischen Freunde" machen sich an uns nicht die Hände schmutzig, die wollen das wir uns gegenseitig ausrotten, und die Show die im Colloseum Europa läuft genießen. Die Refugee-Welcome Show war der Einzug der Gladiatoren liebe Freunde! Das wird hier bald abgehen wie im 30-Jährigen Krieg! Die Osteuropäer haben zwar alles richtig gemacht, aber es wird eine große Fluchtbewegung Richtung Osten geben, auch das ist geplant!

    • DANKE – ein klarseher mehr!

      (ich lebe seit 10 jahren im brasilianischen urwald, was aber auch nichts bedeutet in sachen sicherheit in der zukunft, nur etwas stressfreier ist das leben so)

    • Als ich laut sagte, daß sich die Horden bedienen werden, wenn dass Geld nicht mehr fließt, bin  ich fast gesteinigt worden.
      Danke für Ihre Worte .

  3. Ich glaube die haben einen deus ex machino erfunden, der immer neue Scheine "sprudeln" läßt, die dann mit dem Helikopter ausgestreut werden. Man müßte genug Volkswirt sein, um nachvollziehen zu können ob außerhalb des Goldtsandarts Geld bis zum Sanktsnimmerleinstag  neues  Papiergeld nachgedruckt werden kann. Auch die lange Existenz des EUR verwundert, da im schon lange Zeit das Todesglöcklein geläutet wurde. Jetzt hat sich ein usraelischer Wirtschaftsexperte hinsichtlich seiner ursprünglichen Aussage sogar revidiert-als Hochgeborener warum auch immer.

  4. Im Übrigen ist es kein Zufall, das der Großteil "der dringend benötigten Fachkräfte" nur Männer sind. Sie waren in ihren Ursprungsländern mehrheitlich in Haftanstalten untergebracht, und haben dort wegen Mordes, Raubüberfällen, und Vergewaltigung eingesessen. Sie sind nichts anderes, als der Abschaum, welchen jene Länder loswerden wollten, da kam Merkels Einladung gerade recht! Es ist auch kein Zufall, das der israelische Staatspräsident seine Landsleute aufgefordert hatte, Deutschland zu verlassen. Die "Integration" klappt übrigens prima! Unsere neuen Mitbürger werden derzeit darin unterwiesen, in Deutschland nach Herzenslust morden, rauben, und vergewaltigen zu dürfen, ohne dafür bestraft zu werden. Und unsere Bullen die uns eigentlich beschützen sollten, dürfen Schmiere stehen. Und wenn wir einen Volksaufstand proben sollten, und unsere Bullen den Schießbefehl erhalten, dann werden die ohne zu zögern auf uns schießen, wetten das?

    • Ok, sollen sie solche Schießbefehle ausführen, das wäre aber auch das Ende von USrael. Es gibt nämlich Schmerzgrenzen auch für das deutsche Volk und wenn  das zu einem Guerillakampf in Deutschland ausartet, dann können die soviel verweigerte Friedensverträge zurückhalten wollen soviel sie wollen, es gilt auch dann und gerade für USrael der Gerechtigkeitsmesser, dessen Überschreitung viele Energien frei macht. Das wäre dann ein Selbstläufer.

      • schmerzgrenze beim volk?

        pausenlos gehirngewaschen, blöd und stumpf gemacht … da wird man nur ein apathisches lallen erleben, aber gewiss keinen aufstand!

        wer zu den wenigen gehört die mitbekommen was auf diesem globus grad passiert, ist vorbereitet oder schon weg

    • Diese Männer sind kriegs- und gewalterfahren . Wenn ich eine Söldnertruppe zusammenstellen würde, dann würde ich genau diese Typen nehmen !

  5. @Inga

    Wir werden sehen! Aber die forcierte Militarisierung der Polizei ist kein Zufall, auch die Forderung mehr Moslems zu Polizisten auszubilden, da diese die wenigsten Skrupel haben, auf Deutsche zu schießen, welche sie verachten. Das Kapital igelt sich ein, und wenn mit vollautomatischen Kriegswaffen auf unbewaffnete Menschen geschossen wurde, dann wird das wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Das wird wohl ein Klima des Hasses sein, aber auch panischer Angst, gegen einen Feind, dem man ganz einfach nicht gewachsen ist.

  6. Der Staatsanteil am Bruttosozialprodukt – in der BRD von 30% auf 70% gestiegen  – das ist der Grund dafür, daß der Normalbürger kaum noch von seinem Gehalt leben kann geschweige eine ganze Familie davon ernähren kann. Das ist der Grund, daß die Schere zwischen "arm" und reich immer größer wird. 

    Oder anders ausgedrückt: Sozialismus heißt Armut für die breite Masse, Reichtum für die kleine Elite.

  7. Bewundernswert sind nur noch die Tricks wie man versucht, daß marode EUROsions-Gebäude nicht zusammenstürzen zu lassen. Allein schon die Bestrebungen zur Reduzierung des Bargeldumlaufs, mit der geplanten 'Einlagensicherung', zeigt doch den Zustand des europ. Zombiebankensystems, die nicht einmal mehr den Rettungsschirmen und den anderen Bankenunionsabsicherungen trauen, und man nun von 'EU-Seite auch noch an die Sparguthaben der europ. und besonders der der Deutschen herankommen will. Die Furcht ist groß, die Sparer könnten ihr Geld im großen Stil mit 500 Euro Noten von den Banken abziehen, wie bereits in Griechenland geschehen, und nur durch das ELA System der EZB gerettet werden konnten und damit, diesmal von Sparerseite, um nicht ihr Geld zu verlieren, den Geldhahn zugedreht zu bekommen. So dürfte auch die EZB inzwischen erkannt haben, daß die rückzahlungsfreie, präventive Rekapitalisierung des europ. Bankensystems seine Grenzen hat und Versprechungen eines Mario Draghis: 'whatever it takes….' auch eine EZB vor dem Scheitern nicht mehr schützen kann, da spätestens mit dem Kollaps des 'QE' die internationalen Kapitalmärkte, an der Spitze der IWF, diesem EUROsions-System den Geldhahn zudrehen werden, wie bereits mit Griechenland ange- kündigt, um nicht noch weitere Gelder in den Sand zu setzen.

     

     

  8. Laut „Bund der Steuerzahler Deutschlands“ muss ein deutscher Arbeitnehmer im Durchschnitt bis zum 13. Juli arbeiten, um seine Steuern und Sozialabgaben zu bezahlen. Erst danach arbeitet er für sich selbst. In der Schweiz dagegen gemäß schweizer Finanzministerium schon ab 16. April!
    Denn in der Schweiz sind nicht nur Steuern und Sozialabgaben niedriger, sondern das Lohnniveau ist auch höher. Beispiel: Ein 35-Jähriger Single muss für ein Netto-Gehalt von 2.000 € in Konstanz am Bodensee rund 44.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Ein paar Kilometer weiter in Zürich würden für den gleichen Netto-Verdienst schon 31.000 Euro Brutto ausreichen.

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