Antifa-Demo in Berlin. Bild: Flickr / Montecruz Foto CC BY-SA 2.0

Gewalt von Rechts wird medial stets ausgeschlachtet, doch kommt die Gewalt von Links, ist stets verharmlosend von "linken Aktivisten" die Rede. Doch Gewalt ist Gewalt, Hass ist Hass und Hetze ist Hetze. Das muss man auch bei den Linksextremen so benennen.

Von Marco Maier

Wer seine Ansichten mit Hass, Hetze und Gewalt durchsetzen muss, hat oftmals keine wirklichen Argumente parat. Ganz nach dem Motto "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein" greifen gerade Extremisten (egal ob politisch oder religiös) eben zur körperlichen Gewalt, wenn es gegen (politische oder religiöse) Opponenten geht.

Doch in den deutschsprachigen Medien dominiert die Berichterstattung über rechte Gewalt. Selbst wenn die Täter noch nicht ermittelt wurden und noch kaum wirkliche Fakten bekannt sind, gilt zudem bei so manchen Vorfällen gleich der Verdacht: Das waren böse Rechtsextremisten!Angriffe und Übergriffe die aus dem eigenen Umkreis stammen, Asylbewerber die ihre eigene Unterkunft anzünden… Aber zuvor wird in den Schlagzeilen stets der Hinweis auf "rechts" gegeben.

Wenn aber Linksextremisten austicken, dann wird medial meist mit verharmlosenden Worten argumentiert. Wo es bei den Rechten "Schläger" sind, heißt es bei den Linken "Aktivisten" und wenn es bei rechten Demos zu Auseinandersetzungen kommt, sind es interessanterweise vorwiegend die Linksextremisten, die dann sowohl gegen die Rechten als auch gegen die Polizei gewaltsam vorgehen. Und in den linken Internetforen werden solche Gewalteskalationen auch noch gefeiert. In den Medien hingegen wird der Fokus mehr auf die rechten Demonstranten gelegt. So nach dem Prinzip: Hätten die Rechten nicht demonstriert, wären die Linken nicht gekommen und es hätte keine Auseinandersetzung gegeben. Doch im Umkehrschluss muss man sich fragen, warum denn nicht auch rechte Störer kommen, wenn es irgendwelche linken Kundgebungen gibt.

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Der immer wieder vorgebrachte Einwand, dass sich ja "linke Gewalt nur gegen Objekte, nicht gegen Menschen richten" würde (das soll ja eine Domäne der bösen Rechten sein), relativiert sich schnell, wenn man sieht was beispielsweise allein am 1. Mai in Berlin abging: 59 Polizisten wurden bei Auseinandersetzungen mit den Linksextremen verletzt. Weitere Zielgruppen der linken Gewalt: Politiker, "Nazis", Wohlhabende und dergleichen. Und wie war das noch damals mit der RAF?

Auf jeden Fall ist klar, dass mit all der Verharmlosung bei linken Krawallos und Gewalttätern Schluss sein muss. Vor allem in der Politik und bei den Medien.

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7 KOMMENTARE

  1. Nach dem moralischen Recht ja, aber nicht nach der deutschen "Rechtsprechung" (Siegerjustiz der USA). Es ist kaum davon auszugehen, das der deutsche Staat etwas gegen die Aktivitäten dieser Kräfte unternimmt, da er die selbigen eben genau dafür bezahlt.

  2. Linke Gewalt ist seit Kriegsende als Gegenstück zur Nazizeit salonfähig. Die Frage ist nur, inwieweit dieser Linksterror von den Regierenden toleriert wird. Wer die linken Schlägertrupps ohne Repräsalien gewähren läßt, verrät seine innere Gesinnung, und muß keine weiteren Statements abgeben. Es gab nur eine Ausnahme in den letzten 70 Jahren, das war die RAF.  Diese hat sich im Gegensatz zur Antifa gegen die Regierenden gewandt und dann hat man eingegriffen, weil es ja gegen das Etablishment ging. Wenn`s um`s Volk geht ist das völlig egal.

    • Wer sie gewähren läßt verrät seine innere Gesinnung . Da muß man aber eine haben. Gesinnung oder irgendetwas ähnliches werden Sie unseren Regierenden doch nicht wirklich unterstellen? 

       

  3. der titel des artikels bringt mich erstmal zum stutzen. terrorismus kam in deutschland als erstes von links und nicht von rechts. die rote armee fraktion aka RAF war politisch links aufgehängt.

    apropos gewalt: ein sozialistisches gesellschaftsystem bringt ganz automatisch "zur gewalt bereite menschen" hervor. sozialismus funktioniert nur mit gewalt. zwingt man die leute nicht ihre steuer zu bezahlen, dann funktioniert das ganze system nicht, richtig?

    wer also sozialismus will, und dem nach "links" ist, der akzeptiert das gewalt ausgeübt wird auf den, der dabei nicht mitmachen möchte.

    ist es wirklich so schwer zu erkennen, das ein gesellschaftsystem das auf gewalt basiert, niemals wirklich gut funktionieren kann?

     

    • Es ist der grundlegende Materialismus dieser Ideologie. Das Denken das das politische Ziel die Mittel heiligt erzeugt die Gewaltneigung und die politische Unmoral. Prudukte dieser Ideologie waren die "Französische Revolution"(die Gewaltphase) der Nationalsozialismus, der Kommunismus und die Zustände die heute politisch betrieben werden.In all diesen Bewegungen hat man unter der Vorspiegelung der Humanität, Menschenverachtung  umgesetzt. Das ist auch heute die politische Realität.

  4. Gewalt gewaltlos hinzunehmen ist Schwachsinn. Gewalt ist natürliches Faktum und kann nur ebenfalls mittels Gewalt abgewehrt werden. Der linke Staat entwaffnet die Bürger und betreibt durch  ein Gewaltfolgen-Palaver die Aufarbeitung und gibt somit der primitiven Gewalt einen gehörigen Vorsprung.

    Beginnend mit dem Kopfnicken zum Koran, welcher zur Hälfte aus Gewaltparolen besteht, anstatt von staatswegen sofort diesen Ursprung von Gewalt durch ein rigoroses Verbot abzuschaffen.  Daher Islam Verbot

  5. Ich find schon, dass ich als Demonstrant das Recht habe, mal zu sehen wie ein von mir mitfinanzierter Wasserwerfer funktioniert. Und wie gut ein Gummiknüppel kommt wenn ihn die Exikutive einsetzt. Deren Löhne allimentiere ich schließlich auch.

    Werend die Antifas für lau (unsere Kohle) leben und von den Parteien finaziert wird.

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