Schäfer-Gümbel: Kanzlerkandidaten der SPD noch vor NRW-Wahl benennen

In der SPD gibt es anscheinend keine interne Kommunikation. Generalsekretärin Barley will den Kanzlerkandidaten nach den NRW-Wahlen, Schäfer-Gümbel vorher. Wie soll man sich dann bloß auf einen Kanzlerkandidaten einigen? Schäfer-Gümbel macht außerdem Politik aus dem Bauch heraus, und dieses Bauchgefühl rät ihm zur Vermögenssteuer. 

Von Redaktion/dts

Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel hat seine Partei dazu aufgerufen, den Kanzlerkandidaten der SPD noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 eindeutig zu benennen. "Es war immer klar, dass wir spätestens Anfang 2017 einen Kanzlerkandidaten haben wollen", sagte Schäfer-Gümbel der "Rheinischen Post". Den Kandidaten könne man dann im Frühsommer auf einem Parteitag küren, so Schäfer-Gümbel.

"Unabhängig davon bin ich der Auffassung, dass wir vor der NRW-Wahl eine ganz klare Vorstellung brauchen. Das ist machbar", so der hessische SPD-Fraktionschef. Am Montag hatte SPD-Generalsekretärin Katarina Barley nach einer Krisensitzung des Parteipräsidiums noch gesagt, Plan der SPD sei weiterhin, ihren Kanzlerkandidaten nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2017 offiziell zu nominieren.

Parteitagsbeschluss zur Vermögenssteuer

Schäfer-Gümbel hat in der Debatte um eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer nachgelegt und einen Parteitagsbeschluss gefordert. "Ich habe nie dem Fanclub der Vermögenssteuer angehört. Aber ich halte ein kategorisches Nein aus dem Bauch heraus für falsch", sagte Schäfer-Gümbel. Als Vorsitzender der hessischen SPD-Fraktion wolle er von Experten klären lassen, ob und wie eine solche Steuer funktionieren könne. "Ist das der Fall, können wir in der SPD besser beurteilen, ob sie auch Sinn macht – oder ob es geeignetere Stellschrauben für mehr Verteilungsgerechtigkeit gibt", so Schäfer-Gümbel.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte sich zuletzt jedoch stets gegen die Wiedereinführung der Vermögenssteuer ausgesprochen. Dazu sagte Schäfer-Gümbel, auch Gabriel wolle nichts einfach beschließen, weil die SPD es schon immer so beschlossen habe. "Wenn es einen klugen Vorschlag gibt, hat sich Sigmar Gabriel noch nie verschlossen", sagte der hessische SPD-Politiker. "Über unser Programm entscheidet dann ein Parteitag."

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9 Kommentare

  1. Wenn ich diese Fratze seh , nee nee nee. Der sieht schon aus, wie einer aus Erich`s Politbüro. Diese Typen sterben einfach nie aus. Wer bitte ,hat denn DEN jemals gewählt. Das ist doch krank. Und dann dieser Doppelname. Sowas gibts doch nur bei dummen Weibern.  Der weiss ja nicht mal , ob er Schäfer oder Gimpel ist.   Nee du , halt die Esse fest.

  2. Ich bezweile aber auch, das es MERKEL noch bis dahin geben wird.

    Egal ob SPD oder CDU mit MERKEL, diese Polit Marionetten müssen weg.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Erdogan lässt Merkel abblitzen: Kein Nachgeben im "Krieg gegen Terror".

    Sehr interessant die Veranstaltung mit Fr.Petry: YouTube: Frauke Petry in Landau – Langversion.Veranstaltung mit Diskussion. AfD Bayern TV .

    Lohnt sich, die ganze Langversion anzusehen. Themen wie: Bürgerliche Freiheiten, TTIP,CETA, Kontrollen an Grenzen, Volksentscheide, Merkel-Türkei-Deal, Überwachungsstaat, Abschaffung des Bargeldes,etc.  – und warum !!!

  3. Könnte man nicht diesen Schäfer vor sich hergümpeln bis er die Lust an seinem sozialistischen Geschwafel verliert und in Rente geht. Rundumversorgt sind diese Sozis doch alle, darüber muß sich der gemeine Malocher wirklich keine Sorgen mehr machen. Das große Problem sind die Worthülsen die diese Typen ohne rot zu werden von sich geben und immer noch glauben sie vertreten die Arbeitnehmerschaft. Wer an die noch glaubt, der sollte eher die Mitgliedsbeiträge versaufen, als diese an ihre sozialistischen Weltenretter weiterleiten. Die Kraft eines Volkes liegt im eigenen Tun, nicht in einer unfähigen Politcamarillia.

    1. Waschlappen !…  ja das isses . Nach dem Wort hatte ich die ganze Zeit gesucht. So`ne Typen hab ich in der Schule – und auch manchmal jetzt noch – immer verdroschen. 

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