San-Andreas-Verwerfung: Fliegt bald alles in die Luft?

Der Direktor des südkalifornischen Zentrums für Erdbeben informierte: "Sie ist bereit! Die San-Andreas-Verwerfung ist zu einem Megaerdbeben bereit." Ob das auch der Grund für die neuerdings hektischen militärischen Bewegungen in den Staaten ist? "Ein Abschnitt der San-Andreas-Verwerfung in Südkalifornien ist blockiert, belastet und zum Auswurf bereit", – erklärte der führende Seismologe am Mittwoch bei der nationalen Erdbebenkonferenz in Long Beach.

Von Thomas Roth

Die San-Andreas-Verwerfung ist einer der gefährlichsten Unterwasserabschnitte in Kalifornien und es ist ein ganz großes staatliches Problem für Südkalifornien, wo das letzte große Erdbeben im Jahr 1857 stattfand, das eine Magnitude (Stärke) von 7,9 hatte, mit dem Epizentrum zwischen Monterey und San-Gabriel, unweit von Los Angeles.

San_Andreas_Fault_Index_Map"Es war viel zu leise seit dieser Zeit, viel zu leise", sagte Thomas Jordan, der Direktor des Zentrums für Erdbeben Südkaliforniens. "Das System San Andreas war sehr, sehr fest gefügt. Und nur das Südgrundstück der Verwerfung zeigt – und das ist insbesondere jetzt sichtbar – dass alles zum Ausbruch bereit ist," erläuterte Jordan in der einleitenden Rede zur Eröffnung der Konferenz. Andere Grundstücke des San-Andreas-Bruches sind in ähnlicher Weise für das große Beben bereit.

Das Hauptproblem: die Gelehrten beobachteten die Bewegung der tektonischen Platten und bei der Bewegung der Pazifikplatte nach Nordwesten von der Nordamerikanischen Platte weg, ist die Bewegung maximal 1 cm gewesen. Aber im letzten Jahr betrug die Bewegung der Platte mindestens 16 Fuß. Bisher hat die San- Andreas-Verwerfung diese Belastung ausgehalten.

Jordan hat gesagt, dass es sehr wichtig ist, dass Kalifornien danach strebt, die Maßnahmen vorbeugend zu ergreifen, die notwendig sind, um einem starken Erdbeben zu begegnen, das mindestens Stärke 8 erreichen kann. Er lobte Los Angeles dafür, dass die Häuser und Produktionsgebäude auf die Erdbeben vorbereitet wurden, die durch das Gesetz von Bürgermeister Eric Garsetti festgelegt worden sind. "Es ist bemerkenswert, dass es wirklich geschehen ist", betonte Jordan. "Wir wissen, wie schwierig es ist, in dieser Stadt diesen Schritt politisch umzusetzen." Andere Teile dieses Planes nehmen die Festigung der angeschlagenen Systeme in Los Angeles, des Äquaduktes und der  Telekommunikationsnetzen ein.

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"Obwohl San Andreas nicht unmittelbar durch Los Angeles geht – befindet er sich nur 30 km vom Stadtzentrum weg. Die Stadt, so wie es erwartet werden kann, wird von diesem Megaerdbeben stark geschüttelt werden. Die letzte Modellierung des bevorstehenden Erdbebens in der San-Andreas-Verwerfung hat gezeigt, dass es am Saltonsee anfängt und sich dann in Richtung Westen zur Seite der Berge San Gabriel erstreckt, wobei sich die seismischen Wellen einfach um Los Angeles herum gebogen haben", erklärte Jordan weiter.

Die neuen Vorstellungen der Geotektonik erlauben ein besseres Verständnis des San-Andreas-Bruchs: Entlang seiner Trennlinie verschieben sich zwei kontinentgroße Schollen der Erdkruste, die pazifische Scholle mit dem Küstenstrich Kaliforniens nach Nordwesten, die nordamerikanische Scholle mit dem Rest des Goldenen Staats nach Südosten (relativ zueinander betrachtet). Die jährlichen Versetzungsbeträge erreichen nur Zentimeter. Bis Los Angeles (auf der pazifischen Scholle) und San Francisco (auf der nordamerikanischen Scholle) aneinander vorbeireisen, werden zehn oder zwanzig Millionen Jahre vergehen. Die gegenseitige Verschiebung erfolgt nicht ohne die Akkumulation von elastischer Spannung. Diese löst sich, wenn ein kritischer Wert überschritten ist, in Erdbeben auf.   

Es kann in letzter Zeit ganz einfach militärische Bewegung in den Staaten sein. Oder werden dort Eskorten von der UNO eingeführt, die  mit der Erwartung dieses Ereignisses verbunden sind? Jedenfalls haben unzählige Propheten für Ende 2016 ein furchtbares Erdbeben in Kalifornien vorhergesagt. Aber die sagen ja auch, der 44. US-Präsident wäre der letzte …

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15 Kommentare

    1. Schade, dass es wie immer in Überzahl unschuldige Menschen treffen wird, das "US-Empire", welches nur noch auf allen anderen Staaten und Völkern dieser Erde herumtrampelt, kann ruhig ausgelöscht werden! In diesem Sinne lebe die strategische Partnerschaft von China und der RF.

    1. Karma trifft in dieser Konstellation immer Unschuldige. Karma ist blind. Es müßte wie ein Scharfschütze Bush, Chenney, Obama und alle anderen Verbrecher punktgenau eliminieren. Alles andere ist meiner Meinung nach Dilettantismus seitens des Karmas!

  1. Ein Hoffnungsschimmer! Es wäre phantastisch, wenn dort ein massives Seebeben ausgelöst werden würde, begleitet von einer 100 Meter hohen Flutwelle. Nichts dürfte stehen bleiben. Sämtliche Hollywood-Studios müssten einstürzen, und Silicon Valley müsste komplett zerlegt werden, was würde ich da lachen! Diese amerikanische Drecksbrut wäre wohl erst mal mit sich selbst beschäftigt, und Europa würde hoffentlich von einem US gesteuerten Weltkrieg gegen Russland und China verschont bleiben. Aber wenn dazu noch die Magma Blase unter dem Yellowstone aufbumsen würde, das wäre wie ein 6er im Lotto, und ein Segen für die Menschheit!

  2. "Aber wenn dazu noch die Magma Blase unter dem Yellowstone aufbumsen würde, das wäre wie ein 6er im Lotto, und ein Segen für die Menschheit!"

     

    Sie wissen gar nicht, von was für einer Katastrophe Sie da fantasieren, ganz abgesehen davon, dass das amerikanische Volk an sich genauso wenig für seine, von Wahlmännern installierte Finanzregierung kann, wie die Völker in Europa! 

    Wenn der Yellowstone ausbricht, haben wir jahrelange Winter! Es wäre eine nicht auszudenkende weltweite klimatische Katastrophe, die die Menschheit insgesamt kaum überstehen kann!

    1. Völlig richtig!

      Der größte Teil des amerikanischen Volkes wird sehr viel stärker unterdrückt, wie es die meisten Menschen nur ansatzweise glauben. Diese Menschen sind unschuldig und an ihnen klebt nicht das Blut des Establishments. In ihnen liegt unsere Hoffnung.

  3. Na denn Prost,wenn hier 50 Millionen Amis Asyl beantragen werden – und wir dürfen dann rüber und den Andreas Graben wieder zuschaufeln

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