Russophobie – nichts anderes als Business?

Die Russophobie im Baltikum erweist sich nach Einschätzung Rostislaw Ischtschenkos vor allem als Businessmodell. Immerhin bringen US-Soldaten viel Geld ins Land.

Von Rostislaw Ischtschenko, Übersetzung: Thomas Roth

Der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, hat vor kurzem im Interview mit der schwedischen Zeitung Dagens Nyheter Litauen das russophobste Land der NATO genannt. Und wir werden uns erinnern, dass sich nach dem Bestand der Länder die NATO etwas von der EU unterscheidet. Zum Beispiel gehört auch die Türkei zur NATO, die das russische Flugzeug am Himmel Syriens zum Absturz gebracht hat, die die ukrainischen Radikalen (einschließlich der Krimtataren) unterstützt, die auch die Absicht erklärt hat, die Krim zu erobern und auf der Halbinsel eine ethnische Reinigung durchzuführen.

In der Sichtweise des Außenministeriums Russlands hat es sich ergeben, dass sich Litauen als noch russophober als die Türkei erwiesen hat. Und dabei standen noch vor ein Paar Monaten Moskau und Ankara am Rande eines Krieges.

Ich schrieb schon im vorigen Jahr, dass die Politik der baltischen Staaten, die auf die Schaffung von politischen Spannungsherden und militärischer Gefahr an den russischen Grenzen gerichtet ist, in erster Linie die Sicherheit dieser Staaten selbst gefährdet. Und dann haben die baltischen "Patrioten" (und, was charakteristisch ist, ein Teil ihrer russischen Kollegen) mich der Anstiftung Russlands zur präventiven Aggression gegen die kleinen harmlosen Baltenstaaten beschuldigt. In Wirklichkeit habe ich eine seit langem bekannte politische Maxime ausgesprochen: Wenn ein provokatorisches Land versucht, Sie in einen militärischen Konflikt hineinzuziehen, dann können früher oder später die Ereignisse außer Kontrolle geraten.

Auch ist es für niemanden ein Geheimnis, dass jeder beliebige Generalstab eines jeden beliebigen Staates verpflichtet ist, Varianten der Vernichtung der Gruppierung der Truppen des wahrscheinlichen Gegners, die unweit der Grenze konzentriert sind, durchzuarbeiten und vorzuhalten. Und die Balten insgesamt – und Litauen im besonderen – kämpfen für die Bildung großer Gruppierungen von NATO-Truppen (vorzugsweise amerikanischer) auf ihrem Territorium, die auf die direkteste Weise gegen Russland gerichtet sind. Zum Anlass dient die offenbare Unfähigkeit der baltischen Armeen, die Territorien ihrer Länder im Falle eines Konfliktes mit Russland zu schützen.

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Das Problem besteht jedoch dabei darin, dass die Chancen, einen Konflikt mit Russland entstehen zu lassen, umso geringer sind, je schwächer die NATO-Gruppierung im Land ist. Die Balten zeigen ihre "berühmte" Tapferkeit nur dann, wenn sie sich bei Notwendigkeit hinter dem amerikanischen Rücken verstecken können. Und wenn es vor Ort keine Truppen der USA gibt – werden die baltischen Republiken den Ton drastisch mäßigen, weil sie sich fürchten, sonst Russland zu ärgern.
Seinerseits war Russland bereits infolge der unfreundlichen Politik der Balten gezwungen, ersatzweise große Kapazitäten (einschließlich für die Häfen) auf dem eigenen Territorium aufzubauen. 70-80 Prozent des Transits sind schon aus den baltischen Häfen auf die grüne Wiese (bei Ust-Luga) weggegangen. Noch ein paar Jahre – und es wird eben alles weggehen.

Und wenn man die Baltischen Länder besetzen würde, dann müßte man den Güterstrom nach Riga zurücklenken, dadurch Ust-Luga auf  Hungerration setzen, die Betriebe RAF (Rigaer Autobusfabrik) und WEF (Rigaer elektrotechnische Fabrik) usw. instandsetzen. Erstens warum wieder instandsetzen? Zweitens, und was soll mit den Unternehmen geschehen, die sie schon selbst wieder aufgebaut haben? So dass die Balten von "der russischen Aggression" nur träumen können. Einst (noch im Bestande der UdSSR) scherzten sie, dass sie Schweden den Krieg erklären werden und sich dann da gefangen geben. Jetzt bleibt die Idee, sich in russische Gefangenschaft zu ergeben, die wohl einzige Chance auf die Rettung vor der Wirtschafts- und anderen nationalen Katastrophen.

Im übrigen, in Litauen, Lettland und Estland meint man, dass es noch eine andere Chance gibt: Man muss unter dem Deckmantel der russischen Gefahr auf dem Territorium noch viel mehr NATO-Truppen aufstellen, weil dann die NATO auch für die Balten zahlt. Die Miete des Territoriums für die Basis – das bringt Geld. Die Kompensation des ökologischen Schadens – das bringt auch Geld. Die Nutzung der Übungsplätze und der übrigen Infrastruktur – das bringt Geld. Das alles tut den löchrigen baltischen Budgets gut. Und dann werden auch noch Arbeitsplätze auf den Basen entstehen: jemand muss den Verteidigern den Fußböden wischen, die Socken waschen und das Essen vorbereiten. Das Plus ist die Unterhaltungsinfrastruktur (von den Souvenirs bis zu den Puffs) rund um die Truppenteile. Und natürlich die Erholung an der Meeresküste.

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Alles in allem haben die Balten für sich 5 bis zu 7 Brigaden angefordert und jubelten vor Glück, wenn sie sich vorstellten, was für ein Goldregen auf sie niedergehen wird. Aber es kam anders. Die USA haben sofort mitgeteilt, dass ihre Stäbe berechnet haben, dass, selbst wenn in den Baltischen Ländern rund ein Viertel der europäischen Gruppierung der NATO-Landstreitkräfte stationiert werden sollten (die Variante entspricht einem Drittel aller entfalteten Brigaden der ersten Linie der Armee der USA), wird es doch nicht gelingen, die Region im frontalen Zusammenstoß mit Russland zu bewahren (das ist den Besonderheiten seiner Geographie geschuldet). Deshalb ist es sinnlos, über drei, fünf oder sieben Brigaden zu reden.

Die NATO hat maximal versprochen, in den Baltischen Ländern eine Brigade – auf dem Prinzip der Rotation – aufzustellen. Das heißt, es befinden sich ein Paar Bataillone in der Region und die zwei übrigen Drittel der Brigade irgendwo an den Stellen der ständigen Dislozierung in Europa. Periodisch verändern diese Bataillone ihre Aufenthaltsorte.
Und außerdem, während die Balten wollen, dass sie von den USA beschützt werden (weil sie nicht nur stärker, sondern auch reicher sind), so träumen die USA davon, diese Ehrenpflicht auf die Deutschen umzulegen, die sich für so was nicht zu schade sind, und auch noch für sich selbst bezahlen werden.

Natürlich, auf ein solches Herangehen warteten die Balten nicht. Aber sie haben den grausamen Kampf miteinander um das Recht entfaltet, bei sich die Infrastruktur des rotierenden NATO-Kontingentes aufzustellen. Die Bataillone kommen und gehen, aber die Stäbe und die Küchen bleiben. Ihre Mitarbeiter müssen irgendwo leben und ihnen dafür  das Geld geben. Aber die Basis ist nur eine Truppe und nicht drei, fünf oder sieben, wie sie erträumen. Für alle wird es nicht reichen. Jemand wird dabei unglücklich bleiben.
Die Esten betonen im Kampf um die Basis, dass sie die ersten an der vordersten Front sein werden. Die Letten richten die Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit ihrer geographischen Lage – Lettland teilt das Baltikum in zwei Teile. Die Litauer machen darauf aufmerksam, dass sie der Korridor nach Kaliningrad sind. Und alle werden im Steinzeitrussenhass weitermachen. Der Russenhass ist das Hauptargument im Kampf um die Basis und das damit verbundene Geld.

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Einst versprach in einem sowjetischen Multfilm das Mädchen dem "den größten und süßesten Bonbon", der sie am meisten loben wird. Heutzutage hoffen sie in den Baltischen Ländern, "den Bonbon" in Form der Basis zu bekommen, wenn sie Russland am lautesten beschimpfen. Nach der Erklärung Lawrows, gelang es den Litauern, die Konkurrenten in diesem Wettbewerb um das Recht zu überholen, der Schändlichste zu sein. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Die Esten und die Letten werden sich so einfach nicht ergeben. Die Unterbringung der NATO-Truppen auf ihrem Territorium – ist die letzte Chance, wenigstens noch an Kleinkredite zu kommen. Dafür werden sie sich bis zum Tode prügeln.

Für sie ist es einfach ein Business. Und das ihr Territorium und ihre Bevölkerung eine mögliche Zielscheibe des Antwortschlages werden könnte verbuchen sie unter Produktionskosten. Und dennoch haben während der Unabhängigkeit und der Mitgliedschaft in der EU die Baltischen Länder nicht weniger als ein Drittel von der zum Zeitpunkt des Zerfalles der UdSSR existierenden Bevölkerungszahl verloren. Die lokalen Eliten beeilen sich, die Reste noch im voraus zu verkaufen, so lange man mit ihnen überhaupt noch etwas verdienen kann.

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23 Kommentare

  1. Wie erbärmlich sich doch dieses nutzlose Balten-Gesindel verhält. Wie dumm und kurzsichtig. Unfassbar.

    Die Bevölkerung dort schnallt offenbar auch überhaupt nichts. Ein Blick in die Geschichtsbücher würde reichen. Russland existiert seit über 1000 Jahren. Die US-Präsenz in NATO-EUropa gerademal 70 Jahre. Russlands natürliches Territorium liegt zur Grenze am Baltikum, die USA müssen aus 10000 km alles heranschaffen. Wer dürfte einen Konflikt, und sei er auch nur konventionell, gewinnen? Stichwort Nachschubrouten!

    Eine Brigade gegen die Armee Russlands? Sind die Balten von Demenz befallen?

    Also, irgendwann sind die USA, wahrscheinlich eher binnen der nächsten 10 Jahre, nicht mehr im Stande, militärisch irgendwas außerhalb der seiner eigenen Grenzen zu schützen. Das hängt mit der Wirtschaft, den eigenen Ressourcen, Ansprüchen und Widersprüchen zusammen. Oder warum machen die USA so massiven Druck wegen TTIP? Denen geht gerade die Kohle aus und die müssen schnell das europäische Sparschwein schlachten.

    Und das es keine 50 Jahre mehr unter dem vermeintlichen NATO/US-Schirm weitergehen wird sollte man nachvollziehen können ohne Prophet zu sein. Die Strukturen zerfallen an Inneren Widersprüchen und veränderter Lage der gesamten Weltbühne. Die NATO als Fossil des kalten Krieges kann heute nicht mehr die selben Rollen ausfüllen wie noch in den 80er Jahren schlicht weil es keinen Systemkonflikt mehr. Russland hat ein markwirtschaftliches Wirtschaftssytem und exportiert Gas, Öl, Rohstoffe aber keine sozialistische Weltrevolution mehr. Die Russenpsychose der Balten und Polen gehört auf die Psychiatercouch aber nicht in die Gremien von NATO-Stäben. Es sei denn, dass ist ein willkommener Anlass Brzezinskis Geoschachspielchen mit Russland spielen zu wollen (Grand Chessboard als Stichwort). Nur, die besten Schachspieler sind Russen, dass sollte niemand vergessen.

    Das Problem praktisch aller Ost-EUropäischen Staaten ist, dass die Mentalität 1989 stehen geblieben ist. Schön zu beobachten auch bei den Polen. Hauptsache Russland provozieren mit Ami-Basen im Rücken ist nicht besonders schlau. Und Uncle Sam die Klöten zu lecken mag zwar eine Geschäftsidee sein, die schnell Geld bringt, aber nicht besonders nachhaltig angelegt sein dürfte.

     

    Warum ist es nicht schlau den größten Nachbarn, der dort auch noch sein wird, wenn die Yankees im eigenen Land versinken ist, braucht nicht ausgeführt werden. Russland war schon vor den USA da und wird es auch nach dem US-Imperium noch sein. Und wenn der Hegemon zusammenkracht (wie gesagt, 2023-2028 voraussichtlich), dann stehen die kleinen Kläffer ziemlich blöd da. Wer sollte diese nutzlosen Scheißhaufen an Länder für irgendwas noch gebrauchen können? Vielleicht als Mülldeponie?

    Die Balten und Polen nominieren sich gerade für den Darwin Award 2017.

    1. @RobbiTobbi, sehr gut beschrieben. Was die Polen und die baltischen Länder  sich dabei denken, steht  in den Sternen. Aber vor 1989 waren die Amis in den östlichen Ländern eben die Größten. Ich gehe da auch von der DDR aus. da war es genau so, Aber wenn man etwas dahinter guckt , müsste es für die meisten eigentlich anders aussehen. Bei uns ist es zum Teil schon so,  vielleicht werden diese Länder auch noch schlauer.

  2. Es ist wenig glaubwürdig, dass die expandierenden US-Militärbasen in den baltischen Staaten diesen Profit bringen werden. Ganz im Gegenteil sind es weltweit die US-Vasallen, die die Kosten der militärischen Präsenz des Großen Bruders zu übernehmen haben. Ganz zu schweigen von indirekten Kosten wie die Kontaminiation von Böden usw. oder Sekundäreffekten, die sich desaströs auf die Gesellschaft auswirken können  wie Drogen-Importe, Schmuggel, Prostitution. Die RF kann die Provokation leicht erwidern, indem sie Rohstofflieferungen und Energieversorgungen kappt, die aus den Zeiten der SU sicher noch zu Vorzugskonditionen vorhanden sind. Mittels der russischen Minderheit in diesen Ländern ließe sich in einer Medienkampagne wirksam aufklären, wer genau für die wachsenden Belastungen der Mehrheitsbevölkerung verantwortlich ist. Dies würde eventuell zu einer Destabilisierung dieser Länder führen, welche wiederum den Preis für die Kriegstreiber weiter in die Höhe treibt und ihren strategischen Wert für die NATO mindert.

  3. Noch eine Phobie. Wie widerilich.

     

    Warum sind die Krimtataren bedeutungslos? In ihrem angestammten Land?

     

    Wie war das nochmal mit dem 1.WK? Warum hat Russland nicht stillgehalten?

     

    Die Balten sind nur noch knapp Herren im eigenen Haus. Jedenfalls so weit man das als kleines Volk in der EU eben sein kann … .

     

    Ist absout verständlich, daas sie angst vor ukrainischen Zuständen haben.
     

  4. Ishchenkos sichweise nach, dürfte "deutschland" ganz schön viel geldverlieren, wenn der dreckige und (nicht weniger) verlogene yankee seine besatzung in der brd beendet. 

    1. (unter anbetrachr dieser aspektik wir die vorgehensweise / realitätsverweigerung, die der autor / übersetzer betreibt plötzlich ganz klar).

  5. Manchem würde ein Blick in die Geschichte gut tun.

    Da ist das Verhältnis von Balten und expansivem russischen Zarenreich. Wobei besonders berücksichtigt werden sollte, daß die Russen dort eher als auch kulturfremde Asiaten wahrgenommen wurden.

    Das Verhältnis zu den Russen heutzutage ist geprägt durch die barbarische Kolonialherrschaft der moskauer Bolschewisten. Das kann kein gesundes Volk vergessen. Nach dem Zerfall der UdSSR blieben Unmengen russischer Besatzer in den baltischen Staaten, auch der höheren Kultur der Balten wegen. Nur können sie nicht von ihrem Herrenmenschendenken lassen und fordern mittels Minderheitenrechten faktische Autonomie, bezahlt von den Balten. Moskau freut sich und spielt sich als Schutzmacht auf. Was nach den grausigen Erfahrungen der Vergangenheit den Balten natürlich Angst macht.

    1. "Höherer Kultur der Balten wegen.." ? Wow, …da spricht der Herrenmensch!

      Danke, mehr muss man nicht lesen.

      Und mit dem selben Argument müsste Deutschland überall verachtet werden, wegen Holocaust und so, …aber siehe da, Israel und Deutschland haben eine Basis gefunden.

       

      Meine Frage: Militärisch aussischtsloses Posen gegen Russland mit Hilfe von 4.-5. Tausend NATO-Truppen wird den Balten genau was bringen? …ich meine außer nuklearem Fallout nach dem Atomblitz..

       

      Alternative: Nach dem Ende des Systemwettbewerbs (Moskauer Bolschewiken) könnte eine Basis auf gegenseitigem Respekt und Nutzen gefunden werden, aber Panzerübungen der NATO, 100 Meter vor der Grenze zu Russland sind ja auch sowas von vertrauensbildend für Moskau nicht wahr. Und wenn als Antwort Russland Gegenmaßnahmen ergreift ist es mal wieder böse. Klar.

      Ihre Logik: "Der Iwan hat sein Land schon direkt an die NATO-Basen verschoben, das muss verhindert werden, oder"?

    2. Noch mal ne kurze Nachfrage:

      Woran macht sich die "höhere Kultur" der Balten nochmal genau fest? Wissenschaft? Technologie? Philosophie? Weltliteratur? …Oder meinen Sie Begeisterung für die Herrenrasse-Ideologie der Nazis, in dessen Waffen-SS-Freiwilligen-Divisionen tausende Esten, Litauer und Letten begeistert gegen Russland gezogen sind?

      Vielleicht meinen Sie die bessere Infrastruktur im Vergleich zu den Steppen Russland, die noch aus Sowjetzeiten den Balten gegönnt wurde, da es sich um die Grenze zum Westen gehandelt hat wo man mehr Ressourcen aufgewandt hat?

  6. UND NOCH EIN PROBLEM:

    Die einzigen, die sich 1917 und 1942 offiziell und mit Waffengewalt für die Unabhängigkeit der 3 baltischen Staaten einsetzten waren die deutschen Reichsregierungen. Daher beziehen die Baltischen Unabhängigkeitsbewegungen ihren "Lebenssaft" aus den Deutschen Freikorps und SS-Verbänden! Die Deutschen Freikorps waren Freiwilligenverbände, welche gegen den offiziellen Befehl der Weimarer Republik für ein freies Baltikum im Kampf gegen die Rote Armee starben!

    Ohne diesen Bezug auf deutsche Waffenbrüderlichkeit fehlen dem Baltischen Freiheitskampf seine Märtyrer  jede Ehrlichkeit! Daher gehören Waffen-SS und andere deutsche Truppen dort zur unverzichtbaren Befreiungsmythologie!

     

  7. Aus Riga:

    Die Letten haben den Russen von heute auf morgen auf Veranlassung der Amerikaner unsere Haupt-Informations-Quelle den TV-Kanal POCCUA abgeschaltet. So als wenn alle Russen im Balticum unmündig grenzdebil sind. So werden wir auch von den Balten hier Letten behandelt wie unmündige kleine Kinder oder schwachsinnige Alte. Wir können nicht wählen haben keine Stimme–nur die dreckigetsen Arbeiten machen. Gezahlt wird nach 35 Jahren Arbeit eine Rente von 83 EURO im Monat.

    Wie sagten die Frauen in der Ukraine noch gestern im TV vor dem Gewerkschaftshaus in Odessa–das von den Westukraunischen Nazi-Horden im Auftrag und bezahlt  vom Westen  gebrandschatzt wurde und über hundert Russen bei lebendigen leib verbrannten–die EU-Sender berichteten kaum. Sie sagten:

    Das ist EUROPA—ein ultra  korrupter stinkender Riesenscheißhaufen—ohne Werte. Ich konnte dem nur zustimmen.

    Mit allem was der Autor über das Balticum sagte —gebe ich Ihm recht-ich lebe hier seit langer Zeit –kann das bestätigen. Die Elite, die nach dem Krieg in die USA floh wurde nach 1990 hier wieder installiert ist ultrakorrupt bis in die Beamten-Funktionen hinein. Man träumt davon das ein andere bezahlt  für die Eliten, die dann Ihr Geld ins Ausland schaffen. Momentan läuft eine Kampagne, das Rußland 300 Milliarden Euro Kompensation bezahlen soll für die Besetzung Lettlands–obwohl Sie nachweislich die Befreier sind. Um Leistungslos an Geld zu kommen wird Geschichte umgeschrieben–verdreht–es heißt von VW lernen; Jüdische US-Anwälte einschalten–die beraten wie man an leistungsloses Geld kommt. Riga z. B. wurde mit russischer Arbeit + Geld aufgebaut fast alles die Infrastruktur eben alles.

    Zur strategischen Lage:

    Fahren Sie doch mal mit dem Bus nach ST. Petersburg von Riga aus. Das müsste man auch sehen können mit SAT-Überwachung. Hinter der estischen Grenze stehen Zügeweise hunderte Jagt-Panzer bereit. Warum stehen die da ?  Die Russen wissen, das es im beliebigen Moment losgehen kann–wenn die Amerikaner befehlen loszuschlagen, das heißt momentan steht den Amerikanern ( auch der EU)  eine Wirtschaftskriese ungeahnten Ausmaßes ins Haus und Sie wissen nicht ob Ihr Petro-Dollar-EU-System überleben wird, das heißt für den Wohlstand der USA ob es die 50 verschiedenen Chips-Sorten  noch in einem Jahr geben wird in AMI-Supermärkten–wieviele Firmen pleite gehen werden–ob man in 1-2 Jahren noch diegleiche Kampfstärke hat wie momentan ? Die Frage der Amis ist–wo losschlagen und wann; im Balticum; in der Ukraine; im Kaukasus; in Syrien mittels Turkey ? Die BRD Regierung finanziert alle US-Projekte mit–stellt sich naiv–ist Sie auch, denn wenn erste Truppen vor Polen stehen werden–Polen wird bedingungslos die Waffen niederlegen–dann sind Russische Waffen wieder auf DDR-Boden, dort wo alles begonnen hat. Die Polen werden nicht kämpfen. Was machen die Deutschen dann mit Ihrer Hoden-losen umerzogenen Männern, die sich von arabischen Primitivlingen aushelfen lassen müssen um —-" Kinder zu machen ".

    Welche Funktion hatte die Frontlinie Ost-Berlin 1945 ? Es war Puffergebiet; Auch die Ukraine wird übersetzt Grenzland zu RU genannt. Es ist Puffergebiet. International anerkannt in Europa seit hunderten von Jahren. Nur die Amerikaner beachten diese ungeschriebenen Gesetze nicht–da Sie sich 8000 km weiter in absoluter Sicherheit wiegen.

    Wenn eine Burg belagert wird–sind das Wirtschaftssanktionen am Anfang, wenn man der Burg dann von allen Seiten auf die Pelle rückt —dann gibt es nur eine Chance–zurückzuschlagen. Vor dieser Situation befindet sich RU.

    Wie alles Enden wird ? In einem etwas größerem Krieg —in dem die Amerikaner den Schwanz einziehen werden sich zurückziehen–da Sie TOPOL-M fürchten und Aufstände in den USA–wobei man den US-Eliten in islamischer Manier den Kopf abschneiden wird–öffentlich. Die USA werden die EU aus Angst im Stich lassen.Die EU wird zerfallen in Einzelstaaten.

    Wie wird es den EU-Eliten ergehen. Balten z. B. ; die meisten reichen Balten haben Ihr Geld eh in den USA und werden dorthin zurückkehren. Wenn man Sie schnappt wird man Ihnen und Ihren Verwandten den Kopf abschneiden nennt man köpfen.

    Dasselbe wird den europäischen Eliten passieren–wenn Sie nicht vorher Fersengeld geben in die USA; Israel; GB etc.; In Frankreich wird es wieder eine Art französicher Revolution geben mit klassischer Goullotine –alles in live.

    Ich habe hier nur neutral meine Meinung wiedergegeben–ich selber bin nicht politisch–stehe und stand immer abseits des Weges–und beobachtete nur neutral ohne Wertung das Zeitgeschehen. Mir persönlich ist es egal was mit den einzelnen Völkern geschieht.

    Die Situation ist momentan Brand-Gefährlich–da man RU keinen Ausweg lässt, es in die Enge treibt—zuschlagen als erste werden die USA über einen Ihrer Vasallen und ich denke das es im Balticum geschehen wird.

    Das Balticum ist ein riesiges Poligon–heißt Truppenübungsplatz–wo man sich Nato-RU mal so richtig Kräfte messen kann zuerst konventionell. Polen wird sein Territorium nicht zur Verfügung stellen auch nicht Deutschland—wobei die Deutschen so doof sind und Hauptziel der Russen sein werden, wegen der vielen AMI-Basen dort. Im Ernstfall werden Teile der BRD von der Landkarte einfach verschwinden.

    Das ist Stand der Dinge

    Jetzt werfen wir die Münze

    1. DIE ELITEN:

      Die nationalen Baltischen Eliten wurden vom KGB niedermetzelt, als Stalin dort einrückte. Und die dann mit den Deutschen kollaborierenden neuen Eliten, wurden 1945 erledigt, auch von den Amis. Das was in die USA gehen durfte, waren Balten jüdischen Glaubens. Aber die waren weder 1914 noch 1940 bei den baltischen Völkern beliebt! 

    2.  Mir persönlich ist es egal was mit den einzelnen Völkern geschieht. Mir persönlich ist es egal was mit den einzelnen Völkern geschieht.

       

      Ohne Selbstbetrug können wir manchmal nicht überleben.

  8. Werter @Gast:

    Brillianter Beitrag!

    Kurze Ergänzung – Seitdem Putin die neue Verteidigungsdoktin angepasst hat mit der Ankündingung des nuklearen Erstschlages auch gegen einen konventionellen Angriff (als Pendant zur flexible Response der NATO zu Zeiten des kalten Krieges) ist die Sache für das Balitkum besiegelt. Jeder Angriff wird das endgültige Ende dieser so "hochentwickelten Kulturvölker", die ja dem Iwan so unglaublich überlegen sind. Daher ja auch die Affinität zu allen Nazi-Traditionen ; man wähnt sich im Herrenmenschenlager, übersehend, dass man nur nützlicher Idiot für die transatlantischen Zio-Gangster ist. Wie Sie schon schrieben, als Truppenaufmarschgebiet und sonst nichts. Aber, wenigstens konnten die Balten dann einmal in der Historie wirklich wichtig sein, und sei es mal für nukleare Feuerwalze für zwei Minuten.

    1. Die Amerikaner haben sich nach 1945—mit dem Teufel eingelasssen.

      Das zusammenbrechende jüdische Zinseszins-Finanzsystem beherrscht den kompletten Westen–ohne auf Recourcen zurückgreifen zu können, und die benötigt man dringend um dieses System zu retten–daher die Begehrlichkeiten Rußland zu überfallen und den Konsumenten-Markt zu übernehmen. Gelingt das nicht innerhalb der nächsten 2 Jahre –ist der komplette Westen Pleite bei 0% Zinsen + 0 % Wirtschaftswachstum–kann der Kapitalismus nicht überleben. Dann ist er tot–oder lebt weiter in der Komandowirtschsft wie momentan und wird gehalten. Man nennt das auch Planwirtschaft.

      Das ist wie Unterseeboot im Schwebezustand —-Reaktor ausgefallen; Frage ist–wie lange wird sich das U-Boot; USA; EU—–halten können ? ? ? ? ?

      Die DDR ist Pleite gegangen an ca. 20 MRD DM; an den Peanuts von 20 MRD DM vom eigenen Bruder Westdeutschland in die Pleite getrieben—–das muß man sich mal vorstellen, dann mittels Treuhand ausgeschlachtet. Alle heutigen Politiker saßen damals in führenden Positionen–vor allem Scheuble. Bei google ist hierrüber nichts zu finden —alles gelöscht —angepasst an den IQ der West-Deutschen Bevölkerung.

      Die Schulden hatte die DDR vorwiegend an die BRD. Dem Bruder-Volk

      Klingt wie Kein und Abel—-Ist kein und Abel.

      Man nennt das auch die feindliche Übernahme von Mannesmann Mobilfunkt durch Vodaphone und Esser hieß damals Scheuble / Kohl, nur alles in Größer.

      Wie hoch ist die Verschuldung des ESM ? Die Target 2 Salden allein ?

      Der andere Weg nach 1990 wäre gewesen " Leben und Leben lassen "

      Die AMI-Eliten spielen mit dem Teufel schach—Wer gewinnt ist bekannt, die Seelen der Amis hat er schon, da das ganze Land völlig moralisch verkommen ist und kurz vor dem wirtschaftlichen + moralischen Exetus steht.Ein Land  das dem Turmbau zu Babel gleicht.

      Das Business der Stadt Las Vegas wird zu 95 % von Mafiosos betrieben, die als Politiker getarnt herumlaufen und biedere Geschäftsleute spielen. TTIP hat nur eine Funktion sich diesem Clan als ewiger Sklave zu unterwerfen, wobei einige polit-Capo-Bolkwart-Sklaven für diesen Verrat fürstlich bezahlt werden.

      nein Feuerwalze wird nicht stattfinden:

      Puffergebiet wird wiederhergestellt–oder die Amis machen Bekanntschaftt mit Topol-M und Nuklear-Tiefsee-Torpedos, wobei alle AMI-Häfen vertstrahlt werde für 100000 Jahre. Mit Nachschub wie im 2.WK –das läuft nicht mehr.

      Gegen Tiefseetorpedos in Lauerstellung gibt es keine Abwehr. Kein Raketenabwehrschirm. Nix.

      Die Amis sollten wissen worauf Sie sich einlassen

      Es wird nur noch eine Funktion geben–die Amis oder der RUS. Es kann nur einen geben der überlebt. Das sollten die AMIS wissen bei diesem Spiel–entweder lebt Ihr weiter als Volk oder der RUS. Dazwischen wird es nichts mehr geben sollte eine Grenze der Barbarei und der Veitstanz beginnt, überschritten worden sein.

      Dannach spielen die Amis nur noch Binnen-Wirtschaft für die nächsten 100000 Jahre und 50 % der Ami-Bevölkerung wird an der ökonomischen Situation ( Ausfall der Tributlieferungen) verhungern.

      Der Balte an sich spielt keine Rolle –der hat die Funktion eines Refugee-Wanderarbeiters zum Kinder machen braucht man Ihn auch nicht mehr–das übernehmen die arabischen Refugees. Die europäischen jüdischen Eliten haben das so bestimmt.

      Das Balticum an sich ist nur ein Zielgebiet–ein Poligon-Truppenübungsplatz–ein Sektor Gazza für Russen; ein Sowetoland für Russen.

      Eine Simulations-Zone um zu üben wie man ganze Bevölkerungsteile einfach wegsperren und mundtod–

      Mund-los machen kann. Wie in dem gleichnahmigen Prozess.

      Wie man ein ganzes Volk mittels gekaufter, verhurrter Presse mundlos macht–sieht man in der BRD.

       

       

       

      1. @ Gast

        KLASSE ANALYSE 

        Aber mit Verrat kann man jedes Hindernis überwinden! Und darin ist die Intrigeninsel die absolute Weltmacht Nummero 1.

         

         

      2. @Gast

        "…daher die Begehrlichkeiten Rußland zu überfallen und den Konsumenten-Markt zu übernehmen…"

        LOL. Das wären so 130 bis 140 Millionen Konsumenten. Dafür die Mühe? ROFL. Indien hat 1300 Millionen Konsumenten. Nee, um Konsumenten geht es nicht.

        1. Natürlich geht es nicht um Konsumenten sondern um Rohstoffe sowie das Ausschalten eines ebenbürtigen Gegners, der militärisch den Allmachtsfantasien der Auserwählten und von Gott berufenen Nation im Wege steht.

          Die angelsächsichen Strategen haben immer schon nach dem Heartland-Konzept versucht, in Eurasien das Entstehen einer Kontinentalmacht zu verhindern, sei es Frankreich mit Napoleon oder Deutschland mit Hitler oder dem Kaiserreich. Jetzt ist eben Russland der letzte Gegner, der der NWO im Wege steht.

          Russland hat jedenfalls keine Ideologie (mehr) die sich als außergewöhnlich und außerwählt betrachtet. Das Exceptionalism-Gerede der Neocons hat erst das labile Gleichgewicht in Osteuropa ins Wanken gebracht. Die NATO hat sich kontinuierlich unter Mißachtung der Sicherheitsinteressen Russland bis nach Georgien und in die Ukraine vorgearbeitet. Wenn dann Russland zurückschlagen muss, dann ist es nach Lesart der Westmedien "aggressiv".

          Die USA haben einen 20-fachen höheren Rüstungsetat als Russland, aktuell 108 Basen auf allen 5 Kontinenten, Truppen vom Baltikum bis zum Kaukasus an Russlands Grenzen (Russland hat nichts vergleichbares gegenüber den USA!) aber Russland ist ja soo aggressiv. Ja nee, ist klaar. Klassischer Fall von Täter-Opfer Umkehr oder auch Projektion würde man sagen.

      3.  

        "Wie man ein ganzes Volk mittels gekaufter, verhurrter Presse mundlos macht–sieht man in der BRD."

        Was Politik betrifft sind die Deutschen….

        – zu dumm, zu faul oder zu feige

         

         

         

         

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