Drunter und drüber geht es seit geraumer Zeit in Brasilien. Zuerst war der Parlamentspräsident Cunha die treibende Kraft rund um die Amtsenthebung von Präsidentin Rousseff, jetzt ist er selbst wegen Korruptionsvorwürfe durch den Obersten Gerichtshofes seine Amtes enthoben worden. 

Von Redaktion/dts

Der brasilianische Parlamentspräsident Eduardo Cunha ist seines Amtes enthoben worden. Aufgrund von Korruptionsvorwürfen habe der Oberste Gerichtshof des Landes diesen Schritt angeordnet. Cunha sei in Bestechungszahlungen im Zusammenhang mit dem Petrobas-Skandal verwickelt.

Insgesamt fünf Millionen US-Dollar sollen an ihn geflossen sein, Cunha bestreitet die Vorwürfe. Der Parlamentspräsident war bislang einer der führenden Politiker beim Amtsenthebungsverfahren gegen die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff, der Manipulationen des Haushalts vor den letzten landesweiten Wahlen zur Last gelegt werden. Bei einer erfolgreichen Amtsenthebung wäre Cunha in das Amt des Vizepräsidenten aufgerückt.

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