Quer-Denken.TV: Lars Mährholz – Frieden, Freiheit & Gerechtigkeit

… oder wofür man besser nicht auf die Straße gehen sollte.

Lars Mährholz im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Lars Mährholz ging es wie vielen normalen Menschen in diesem Land. Seit geraumer Zeit gibt es eine zunehmende Anzahl von Bürgern, welche die Entwicklungen auf unserem Planeten immer kritischer betrachten. Unzählige Kriege mit den immer wiederkehrenden False Flag Operationen, Wirtschaftskrisen, Korruption und Ausbeutung gehören mittlerweile zur Tagesordnung.

Dies sind sicherlich keine neuen Umstände, begleiten diese doch die nahezu gesamte Menschheitsgeschichte. Seit jeher ist natürlich auch die staatliche Propaganda ein wesentliches Element um die Interessen der Politik und Wirtschaft in den Köpfen der Menschen zu manifestieren und sie dabei auch noch in dem Glauben zu belassen auf der "guten Seite" zu stehen.

Hatte man ganz früher fast gar keine Möglichkeiten der Informationsbeschaffung und Kommunikation untereinander, gab es später immerhin Bücher, Zeitungen, Radio und seit einigen Jahrzehnten das Fernsehen. Diese ermöglichten nun zwar eine schnelle Informationsverbreitung, sind aber gern gesehene Multiplikatoren um Propaganda unter das Volk zu streuen. Alternative und systemkritische Einzelmeinungen können hier ohne größere Probleme ausgegrenzt werden. Seit knapp zwei Jahrzehnten haben wir mit dem Internet nun ein völlig neues Medium, welches scheinbar einen Paradigmenwechsel eingeläutet hat. Digitale Informationsbeschaffung in sekundenschnelle, weltweite Kommunikation und Vernetzung aller Menschen untereinander unterlaufen die altherkömmlichen Propagandamethoden. Zu nahezu jedem Ereignis oder Konflikt ist es nun möglich sich aus verschiedenen Quellen seine Informationen zu besorgen und auch mit Menschen vor Ort auszutauschen. Dies ersetzt nicht das "selber denken", erweitert aber die eigene Betrachtungsweise. Ohne das Internet hätten Whistleblower wie Bradley Manning, Edward Snowden oder Julian Assange vermutlich nie die unzähligen Kriegsverbrechen und illegalen Operationen der Geheimdienste in diesem Maße aufdecken und verbreiten können. Ohne das Internet würden nicht viele Menschen den 11. September, den "Krieg gegen den Terror" und die Einschränkung der Bürgerrechte so kritisch betrachten.

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Auch Lars Mährholz ist ein Mensch der lieber selber denkt und die Möglichkeiten des Mediums Internet zu schätzen weiß. Das Faß zum überlaufen brachte für ihn dann die Krise in der Ukraine. Dabei war es sicherlich nicht die wenig überraschende Tatsache, daß zwei geopolitische Schwergewichte wie die USA und Rußland eigene Interessen verfolgen und die Ukraine hier als Spielwiese diente. Vielmehr war es die einseitige Parteinahme unserer Politik und Medien. Blinder Gehorsam und völlige Ignoranz der Tatsachen prägten über Monate (und bis heute) unsere Politik- und Medienlandschaft. Während hierzulande die Nazikeule mittlerweile bei jeder unliebsamen Meinung ausgepackt wird, entblößten sich unsere Politiker nicht mit tatsächlichen Faschisten in der Ukraine zu paktieren und Wladimir Putin stetig als den Aggressor in diesem Konflikt darzustellen. Die NATO-Osterweiterung und wirtschaftliche Interessen seitens westlicher Kräfte spielten dagegen nahezu keine Rolle in den Medien. Ganz anders die Meinung des Volkes, wenn man soziale Netzwerke und die zahlreichen Kommentarspalten großer Medien im Internet verfolgt. Hier wurde massive Kritik am Vorgehen des Westens und der einseitigen Parteinahme unserer Medien laut.

Lars Mährholz wollte nicht länger passiv bleiben, sondern die zahlreichen Proteste aus dem Internet auf die Straße tragen. Innerhalb weniger Wochen gelang es ihm mit den Montagsmahnwachen für den Frieden in über 100 Städten zahlreiche Menschen auf die Straße zu bringen und wichtige Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Seinen Höhepunkt erreichten die Montagsmahnwachen am Osterwochenende, als sich in Berlin weit über 5.000 Leute einfanden.

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Womit Lars Mährholz allerdings nicht gerechnet hatte, welchen Gegenwind man erfahren kann, wenn man sich für Themen wie Frieden, Souveränität oder extreme Auswüchse des Bankensystems einsetzt. Massive Verleumdungskampagnen gegen die Montagsdemonstranten, Vortragsredner und natürlich Lars Mährholz waren die Folge mit dem Ziel, die Bewegung zu zerstören oder mindestens zu spalten.

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Im Gespräch mit Michael Vogt erläutert Lars Mährholz noch einmal seine Beweggründe zur Initiierung der Mahnwachen und von welchen Kreisen er und die Bewegung bekämpft werden.

Mehr Infos auf: http://quer-denken.tv     http://www.mahnwache.info

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https://www.youtube.com/watch?v=tos8nlCpupg

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4 Kommentare

  1. Ungerechtigkeit muss bekämpft werden. Mit allen friedlichen Mitteln. Putin zum Beispiel einen tummeln Diktator zu nennen ist quasi ein Armutszeugnis. Schauen wir uns mal nur die politische Situation in der Türkei an. Ohne Worte scheinbar. Nie vergessen werde ich den Kampf um Kobane. In diesem Fall war es notwendig Waffen zunutzen. Denn die Kurden haben sich bis aufs letzte verteidigt. Und das schönste war ihr Sieg. Ihr hissen ihrer bunten Flagge des Lebens. Und das herunterfahren einer bestialischen Fahne. Das sollte verfilmt werden, die Gerechtigkeit siegt gegen das unmenschliche. Ein Sieg für die Menschen. Zwar war und ist Kobane immer noch ein zerstörter Ort. Jedoch sind Trümmer schnell geräumt. Hauptsache das Leben hat gesiegt. Und es hat gesiegt in Kobane. A Flag of Life, das war für mich das Motto. Aus hoffnungsloser Lage befreit,  mit allen Mitteln der Gerechtigkeit. Ohne an das Morgen zudenken. Nur ein Gedanke im Hinterkopf der Menschlichkeit: Sieg der Gerechtigkeit. BRAVO dafür!

    1. @finn1

      Wieder so ein Problem, an dem sich die Geister scheiden. In meiner Wertschätzung stehen Kurden auf einer Stufe mit dem Moslemstaat IS.

  2. Wenn die staatliche Sparkasse schon mit Vorbereitungen für den Eurocras beginnt muß der Niedergang schon weit voran gekommen sein. Der Euro hat gegen unsere Weltwährung paraguayischer Guarani in den letzten 8 Jahren ca. 30% an Wert verloren. Die Gesetze und Kontollen in Europa werden restriktiver. Über 60 Staaten melden ab 2017 Auslandskonten nach Deutschland. Wer diese zukünftige Schur überstehen will kann nur in unsere Edelmetallholding flüchten mit versicherte und Konkursgeschützter Lagerung außerhalb der EU. Hier gibt es kein Informationsaustausch.

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