Parteitag: Wagenknecht weist Gysi in die Schranken und bekommt Torte ab

Scharfe Kritik hagelte es für Gregor Gysi. Bezugnehmend auf seine andauernden Wortmeldungen: Gysi habe sich aus eigenen Stücken letztes Jahr von der Parteispitze zurückgezogen, ihm müsse doch klar sein, dass dies Konsequenzen hätte. Antifaschistische Aktivisten waren mit den Äußerungen Wagenknechts in der letzten Zeit nicht einverstanden, darum bedankten sie sich mit einer Torte – ins Gesicht!

Von Redaktion/dts

Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht hat ihren Vorgänger Gregor Gysi nach seiner Kritik an der Partei mit deutlichen Worten in die Schranken gewiesen. "Konstruktive Vorschläge von Gregor Gysi sind immer willkommen", sagte Wagenknecht der "Welt am Sonntag". "Beschimpfungen der eigenen Partei dagegen sorgen zwar für hohe mediale Präsenz. Helfen tun sie niemandem."

Gysi hatte die Linkspartei kurz vor dem Parteitag an diesem Wochenende als "saft- und kraftlos" bezeichnet. Wagenknecht erinnerte Gysi daran, dass er mit dem Rückzug von der Fraktionsspitze im vergangenen Jahr seine Führungsrolle aufgegeben habe. "Ich finde schon, dass man es auch ernst meinen sollte, wenn man mit viel Tamtam seinen Rückzug erklärt", sagte Wagenknecht. "Es ist ja klar, dass das gewisse Konsequenzen hat."

Eine Torte für Wagenknecht

Wagenknecht ist am Samstag beim Parteitag in Magdeburg mit einer Torte beworfen worden. Zu dem Tortenwurf bekannte sich die Gruppe "Antifaschistische Initiative Torten für Menschenfeinde". Die Aktivisten waren an der Politikerin, die in der ersten Reihe der Parteitagshalle saß, vorbeigegangen und hatten ihr die Torte ins Gesicht geworfen. Wagenknecht verließ daraufhin die Halle.

In einem Flugblatt wurde der Fraktionsvorsitzenden vorgeworfen, sie habe sich wie AfD-Politiker geäußert. "Ebenso wie die Vertreter der AfD ist Wagenknecht stets darum bemüht, den Volkszorn in politische Forderungen zu übersetzen", heißt es in dem Schreiben. Fraktionschef Dietmar Bartsch erklärte: "Das ist nicht links, das ist asozial und dumm!"

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20 Kommentare

  1. Nun ja , es ist anzunehmen , dass der Volkszorn eben darin begründet ist , dass politische Forderungen der Menschen vonseiten der grossen Einheitspartei nicht nur ignoriert werden , sondern man sich redlich darum zu bemühen scheint , bewusst gegen die Interessen der Menschen zu handeln .

  2. Wenn jemand von den Linken akzeptabel ist, dann die Wagenknecht-. der Rest ist Schrott. Gysi, nur gut auf Parteitagen-, bei Talkshows ist er zu feige den Mund aufzumachen. Manche nennen das dann Charme. Würde mir einer von den sogenannten verblödeten Antifaschisten eine Torte ins Gesicht werfen- ich würde die Seite wechseln-allein schon um dieser bezahlten Clique, wenn möglich einen auszuwischen. Es hat sich überhaupt noch nicht her rausgestellt, wie die AfD wandelt, wenn sie im Bundestag ist. Wieso sind das jetzt schon Faschisten ? Mit Faschismus kennt sich doch Merkel am besten aus und die ist sogar Bundeskanzlerin geworden. Ich glaube das hier in diesem Land die meisten ein Rad abhaben. Sollte die AfD keine Politik fürs Volk machen, dann kann man sie ja wieder abwählen-wie eh die Republikaner.

    1. Wenn mir einer von diesen Antifa-wichsern ne Torte in die Fresse schmeißen, dann würd ich sein Leben ficken…so sehr, dass er dann sieht was für ein 'Nazi' ich wirklich sein kann 😛

      1. hey eduard, ich hätte da mal eine frage: mhh, wie sehr zipft es dich eigentlich an, dass dr. alexander van der bellen unser neuer bundespräsident ist?

  3. Die haben es mit ihrer Blödheit echt soweit gebracht das sich Nationalisten, Patrioten, Ausländer und Zuwanderer mittlerweile an einen Tisch setzen und über die Situation in Deutschland und Europa diskutieren. Und zwar auf vernünftige, sachliche Ebene. Niemand will etwas mit solchen Chaoten zu tun haben. Lieber 100 Zuwanderer als ein so ein Vollidiot. 🙂

  4. Der Herr Bartsch von den Linken müsste uns mal das Wort asozial erklären.

    Ich bin überzeugt , der weiss nicht  was das heisst. Er ist auch in der Nachfolgepartei der SED.

    Das wird mehr und mehr klar.

  5. Antifa ließ sich vor dem Karren der NWO-Oligarchie einspannen und sie merken das nicht. Sie kämpfen mit den Geistern die nicht mehr gibt: das heißt nicht, dass Nazis nicht gibt, sie sind jedoch ohne Bedeutung und das Hauptspiel beherrschen Mächte, die unter anderen Fahnen auftreten

    Antifa ließ sich vor dem Karren der NWO-Oligarchie einspannen und sie merken das nicht. Sie kämpfen mit den Geistern die nicht mehr gibt: das heißt nicht, dass Nazis nicht gibt, sie sind jedoch ohne Bedeutung und den Hauptspiel beherrschen Mächte, die unter anderen Fahnen auftreten. Um so komischer ist, dass Antifa den Interessen dienlich ist, die den Faschisten am meisten ähneln – der USA Oligarchen.

    Linke sind vielleicht für die soziale Gerechtigkeit, jedoch vor allem sieht man bei ihnen unwiderstehliche Zuneigung für die Kontrolle und Unterdrückung der Massen, woraus die NWO-Oligarchen ihnen sofort sympathisch erscheinen müssen – bei den alten Apparatschiks ist das sicher wenigen Nostalgie, als die Koffer mit den Dollars, mit denen die Vertreter der NWOs die Welt bereisen.

    Sara Wagenknecht ist eine der wenigen, die eine echte Linke ist und dazu mit Verstand, die sich von dem Sinn der Sache, als Dogmatismus (oder Korruption) leiten lässt. Daraus folgt, dass AfD eine Partei ist, die die Bevölkerung vertritt.

  6. Die Faschisten mit dem antifaschistischen Etikett zeigen immer deutlicher, wem sie tatsächlich dienen. Besser geht es doch fast nicht. Jetzt ist Sarah Wagenknecht plötzlich eine ganz böse Rechtspopulistin, weil sie die Position vertritt, nicht alle "Flüchtlinge" könnten nach Deutschland kommen.

  7. Das Schlimmste ist ja …

    dass die von den Antifanten gebackenen Torten nicht schmecken.

    Wie ein Antifantenliebchen am Morgen nach einer Tortensiegesfeier zu ihrem Antifanterich sehr treffend bemerkte :

    "Ey Alda, koch ma 'n Kaffee – oder kannze datt auch nich?"

  8. Antifa und all die anderen Idioten auf dieser Schiene ist im Kern all das wogegen sie vorgeben anzutreten, eine SA der Moderne. Onkel Soros reibt sich im Hintergrund die Hände.

  9. Entgegen anderslautenden Beteuerungen haben wir sie nun doch wieder in Deutschland, wenn auch unter irreführendem Namen, und noch dazu dort, wo man sie nicht vermuten sollte. Die sogenannte Antifa pflegt Meinungs- und Gesinnungsterror, also genau das, was im Deutschland der dreißiger / vierziger Jahre so verdammt wurde. Diesmal nun eben aus der linken Ecke, und noch dazu gegen eigene Leistungsträger. Stellt sich mithin die Frage, sind die so vorgestrig (faschistisch) oder laufen die unter falscher Flagge? Kann es sein, dass die aus der Geschichte nicht gelernt haben? In Zeiten des Totalausfalles von CDU / SPD muss es einigen Leuten sehr gut passen, wenn alternative Parteien – Linke und womöglich AfD – sich selbst intern Stress machen. Ab mit der Antifa in den (braunen) Mülleimer, die liefern ohnehin keinen diskutablen Beitrag. Kopf hoch, Sarah! (habe diese Schwachmaten mal auf einer Gegendemo sehen dürfen, mit Ukraine- und Israelfahnen; was müssen die bloß in der Birne haben…) Wurden auch als Lumpenpack bezeichnet, wohl nicht zu Unrecht! Oder doch besser Rotfaschisten?

     

     

  10. Hatte ich vor kurzem noch positive Erkenntnisse über Fr. Wagenknecht geäußert, so revidiere ich dies hiermit sofort und unmissverständlich!

    Auf einer anderen Internet Seite im Beitrag beklagt sich Fr. Wagenknecht, es wäre eine „saudumme Aktion“, doch schlimmer wiegt „die Beleidigung, mit Fr. Storch auf eine Ebene gestellt zu werden“.

    Mit anderen Worten: Der Angriff auf sie ist Schei55e, der auf Fr. von Storch jedoch gerechtfertig.

    Dafür hätte sie noch eine Torte in’s „Gesicht“ verdient!

  11. Fr. Wagenknecht möchte nicht mit B.von Storch auf eine Stufe gestellt werden ?

    Das kann sie sich auch nicht, denn B.von Storch ist ihr menschlich ,moralisch um Lichtjahre voraus !

  12. Ich schätze Frau Wagenknecht für viele Positionen, die sie vertritt. Aber ich habe ihr noch nicht verziehen, dass die zu Köln sagte, dass Tahrush (oder wie das heisst) in erster Linie ein männliches Problem sei, und nichts mit Kulturfremdheit zu tun habe.

    Dafür bekommt sie von mir folgenden Kommentar: 

    Wer sich Kampfhunde hält, wird halt auch mal selber gebissen!

  13. So ist das nun mal bei den Linken. Wer eine andere Meinung hat, der wird denunziert und fertig gemacht. Frau Wagenknecht sollte sich vielleicht überlegen ob sie weiterhin mit solchen Dumpfbacken zusammen arbeiten will.

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