Auch Österreichs Industriellenvereinigung plädiert für Neuwahlen, zumal eine struktuelle Erneuerung der beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP wohl kaum durchgeführt wird und das Land als Wirtschaftsstandort immer uninteressanter wird.

Von Redaktion/dts

Nach dem Rücktritt des österreichischen Bundeskanzlers Werner Faymann fordert die Industrie des Landes Neuwahlen. "Das wäre für das Land und den Wirtschaftsstandort wünschenswert, denn Österreich verliert im internationalen Vergleich sonst weiter an Terrain", sagte der Generalsekretär der österreichischen Industriellenvereinigung (IV), Christoph Neumayer, der F.A.Z.. Der reguläre Termin zur Parlamentswahl 2018 ließe sich nur erreichen, wenn eine "personell erneuerte Bundesregierung Gestaltungskraft in den Zukunftsfragen zeigt und das auch glaubwürdig vermitteln kann", sagte der Industriellen-Chef.

Am Montag war Faymann, der Vorsitzende der sozialdemokratischen Partei SPÖ, von allen Ämtern zurückgetreten. Als Auslöser gilt das schlechte Abschneiden seiner Partei in der ersten Runde der Bundespräsidentenwahlen am 24. April, in welcher die SPÖ nicht einmal zwölf Prozent der Stimmen erhalten hatte. Ähnlich schlecht schnitt der Koalitionspartner ab, die konservative ÖVP.

Hingegen triumphierte der Kandidat der Oppositionspartei FPÖ mit mehr als 35 Prozent. Neumayer sagte der F.A.Z., dass die Regierung mit neuer Führung und neuer Ausrichtung unter Umständen in der Lage wäre, das Vertrauen der Arbeitnehmer und der Unternehmen zurückzugewinnen. Beide Gruppen hatten zuletzt mehrheitlich für Oppositionsparteien votiert.

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2 thoughts on “Österreich: Industriellenvereinigung für Neuwahlen”

  1. Je eher die FPÖ an die Macht kommt, umso besser für uns alle. Der Brenner muß endlich dicht gemacht werden, und zu einer unüberwindbaren Festung ausgebaut werden, damit uns diese ganzen Neecher vom Hals bleiben, welche von den Italienern in Heerscharen herangeführt werden. Die Südtiroler werden noch darum betteln, wieder heim ans Reich zu kommen!

  2. In welchem Ausmaß Faymann Österreich ans Messer geliefert hat wird dann bekannt werden wenn der Judaslohn in Form eines internationalen Spitzenpöstchens öffentlich wird. Merkel wird Faymann für seine Dienste schon etwas versprochen haben. Die Österreicher sollten nicht vergessen, daß das keine Einzeltäter sind sondern  all das auch mit Zustimmung ihrer Parteien (oft auch angetrieben wird) erfolgt! Van der Bellen ist zum Beispiel Protagonist dieser Politclique!

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