Österreich: Erpressung als Wahlfaktor

Die Stimmungsmache im Ausland, vor allem auch in Deutschland, in Sachen Wahl des Bundespräsidenten in Österreich hatte durchaus Erpressungscharakter. Man spielt politische Lager gegeneinander aus und schafft so ein Milieu, in dem nur der Mainstream akzeptiert wird.

Von Christian Saarländer

Die Erpressung kommt von außen. Gewöhnlich ist es den Deutschen ziemlich egal, wer in Österreich gerade Präsident wird. Genauso ist es auch, wenn in der Alpenrepublik die Nationalratswahlen anstehen. Das liegt aber auch sicherlich daran, dass sich die Nachrichten mehr auf die USA, Frankreich oder Russland konzentrieren. Anders ist aber, wenn die FPÖ im Aufwind ist. Dann schlagen nämlich die Alarmglocken sowohl im Staatsfunk als auch in den Leitmedien und die Spin-Doctoren tüfteln an einer neuen Desinformations-Kampagne.

Das war beispielsweise schon im letzten Jahrzehnt so, nachdem die FPÖ unter Jörg Haider Regierungspartei wurde. Man wollte Österreich damals sogar auf EU-Ebene für den Wählerwillen bestrafen und begann auch mit diversen Hetzkampagnen. Solche Hetzkampagnen erreichen in Deutschland oft auch ihr Ziel, weil man mit 76 Jahren Umerziehung die Rechts-Links-Schwarz-Weiss-Malerei in den Köpfen der Deutschen eingeimpft hat. Nachdem in Zeiten des Wirtschaftswunders, welches übrigens von den Amerikanern gesteuert wurde, um in West-Deutschland ein Bollwerk gegen den Kommunismus zu schaffen, auch noch die Exilanten Adorno, Marcuse und Co. ins Land ließ, um die Generationen gegeneinander auszuspielen und ein ekelhaftes linkes Politlager schaffte, welches in West-Berlin den Marxismus-Leninismus wegfegen sollte, hatte man den Zenit der Umerziehung erreicht, der bis heute noch wirkt.

Heute ist nur dann Demokratie für Deutsche förderlich, wenn es im Einklang mit den transatlantischen Herrschaften einhergeht. Als Beispiel nehmen wir die Schweiz: Dort wurde die gelebte direkte Demokratie Anfang 2015 massiv durch die deutschen Leitmedien kritisiert, nachdem man sich dort gegen ein Gesetz entschieden hatte, welches das Politikfeld Migration nicht nach Brüssel agibt, sondern eine nationale Angelegenheit bleibt. Die Abstimmung verlief übrigens fast so knapp wie die Präsidentschaftswahl, so dass die Mär von der rechten Schweiz völlig absurd war. Anders als in diesem Jahr, nachdem sich die Mehrheit der Bürger dort entschied keine kriminellen Ausländer auszuweisen. Da war die direkte Demokratie wieder genehm. Dass man damit vor allem Steuerhinterzieher, Mörder und reiche Söldner (Kriegsverbrecher) schützte und nicht unbedingt den farbigen Drogendealer, der einem nachts versucht Heroin anzudrehen, blieb dabei außen vor.

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Völlig absurd ist auch die übertriebene Hetze gegen die FPÖ, die möglicherweise nur deswegen als „völkisch und rassistisch“ oder „rechtsextrem“ eingestuft wird, weil sie den aggressiven Kurs der Westmächte scharf kritisiert. Der unterlegene Kandidat Hofer sprach sich beispielsweise gegen die anti-russischen Tendenzen aus, die aktuell Europa dominieren und forderte auch ein Ende der Sanktionen gegen Russland – was selbst die konservativen Bosse der österreichischen Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung forderten. Sicherlich ist die FPÖ keine unproblematische Partei, aber mal ehrlich: Welche Partei in Europa ist schon sakrosankt?!

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Was die NATO betrifft: Zwischen dem ersten und zweiten Wahlgang besuchte die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen ihren östereichischen Amtskollegen Doskoszil und wollte für das neue NATO-Konzept „Framework-Nations“ Werbung machen. Zwar ist Österreich als „immerwährend neutraler Staat“ kein NATO-Mitglied, aber machte bereits an verschiedenen NATO-Übungen und Einsätzen im Rahmen des „Partnership for Peace-Programms“ (PfP) mit, wobei selbst Russland bis vor kurzem auch noch mit von der Partie war. Von der Leyen dachte sich möglicherweise, dass ein paar deutsche und östereichische Jäger wohl an der neuen Front im Baltikum besser miteinander kommunizieren können, als es mit Albanern, Franzosen oder den Balten der Fall ist.

Ob man unter anderem im Falle eines Wahlerfolges der FPÖ mit einer Invasion von bezahlten deutschen Antifa-Chaoten drohte, bleibt bislang ungeklärt. Dass es bezahlte Antifa-Chaoten in Deutschland gibt hat eine kleine Anfrage im thüringischen Landesparlament bestätigt. Und wenn linke Chaoten Ende Jänner anlässlich des studentischen Akademiker-Balls Wien in ein Schlachtfeld verwandeln, kann man davon ausgehen, dass dort auch viele deutsche Chaoten munter Brandsätze durch die Gegend schmeißen.

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Immerhin hielt sie sich im Wahlkampf um den Präsidenten noch zurück, dafür haben die Deutschen schließlich ihre verlogenen Leitmedien, die nicht nur gegen Russland unverhohlen hetzen, sondern auch Stimmung gegen FPÖ-Kandidaten machen können, wenn es sein muss. Hinzu kommt noch, dass am vergangenen Wochenende der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude „Fernet“ Juncker nach ein paar Angesetzen auch gegen die FPÖ hetzte und polemisierte, was sicherlich nicht unbemerkt in Österreich blieb und möglicherweise auch den ein oder anderen Wähler dazu verleitete entweder gar nicht zu wählen oder das Kreuzchen beim NATO-Fan Van der Bellen zu setzen.

Zugegeben: Die sensationelle Aufholjagd des über Seventy-Somethings Van der Bellen gegen den deutlich jüngeren Hofer war theoretisch möglich, auch wenn der Vorsprung Hofers im ersten Wahlgang im Vergleich zu seinem Counterpart nahezu eindeutig war. Dass man nun noch über Wahlfälschungen und Wahlbetrug spricht, weil die Auszählung in den Wahkabinen für Van der Bellen 48 Prozent ergab und in bei der Briefwahl deutlich höher bei 65 Prozent lag, spricht für sich. Auch ein Ortsergebnis von 148 Prozent Wahlbeteiligung (durch einen Fehler) lässt schmunzeln. In Osteuropa schickt man für deutlich weniger Verfehlungen die OSZE hin, wobei dieses Sicherheitskollektiv bei der Wahl des belorussischen Präsidenten, der unter den scharfen Augen der Beobachter sein Rekordergebnis erreichte, nichts auszusetzen hatte. In Wien müsste sie nicht so weit fahren um mal nach dem Rechten zu sehen.

Letzlich ist es auch amüsant, dass selbst die Deutschen jenseits des linken Mainstreams die Wahl in Österreich massiv kritisieren, obwohl sie selbst für Gauck nichts können. Den haben uns die Mainstream-Medien und die FDP beschert. Selbst Kanzlerin Merkel war fuchsteufelswild, nachdem der damalige Koalitionspartner darauf drängte den evangelischen Freiheitsprediger und Amerika-Liebhaber Gauck als Kandidaten vorzuschlagen, nachdem Wulff nach einer medialen Schlammschlacht letzlich abdankte. Immerhin flog diese pseudo-liberale Partei aus dem Bundestag und kommt hoffentlich auch nie wieder rein. Immerhin kam im Vorfeld im Rahmen des Pädophilenskandals damals immerhin raus, dass es auch lesbische Pädophile gibt, wie eine Untersuchung des Grünen Pädoskandals ergab.

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Zurück zur BPW16 und zusammengefasst: Von moralischer Erpressung kann man deswegen sprechen, weil mancher Wähler wohl durch die medialen Anfeindungen (die sogar bis in die Vereinigten Staaten gingen) und Drohungen, dass es zu außenpolitischen Verstimmungen käme, wenn ein FPÖ-Kandidat gewinnnen würde, anders wählte als ursprünglich geplant. Selbst der Bundestagspräsident Nobert Lammert ist superglücklich, dass die Deutschen ihren Grüßaugust nicht wählen dürfen. Und man kann sich auch sicher sein, dass der deutsche Grüßaugust Gauck sicher im Falle eines Präsidenten Hofers die in Österreich (noch) besser ausgestaltete Demokratie als „austrofaschistisch“ deklarierte, weil es ihm sein amerikanischer Aufpasser es so befehlen würde, während er den gelebten Meinungsfaschismus als Freiheit verkauft.

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3 Kommentare

  1. Diese Nato-anbiederei von manchen unserer Landsleute geht mir echt aufn Sack. Ich seh nicht ein warum unsere Streitkräfte mit so ner Verbrecherbande am selbem Strang ziehen sollten

    Ich mein die Deutschen meinen ja immer sie wäre dicke Kumpels mit den Franzosen, von daher können sie ruhig auf uns Österreicher verzichten beim Feldzug gegen irgendwelche Ivans und Mustafas

  2. Es ist das Kartell des internationalen Sozialismus das auch in Zusammenhalt  mit jüdischer Globalpolitik die internationalen Verleumdungs- und Verhetzungskampagnen gegen politisch Andersdenkende und vor allem politische Ziele Störende, inszeniert. Viele der sogenannten NGOs stehen in deren Diensten. Diesen Kreisen ist es gelungen ganz Europa wie ein Zersetzungsbakterium zu unterwandern, die EU hat"s möglich gemacht.

    1. "Diesen Kreisen ist es gelungen,ganz Europa wie ein Zersetzungsbakterium zu unterwandern". –  Mittels Konspiration, Agitation und Anarchie die Masse der Menschen in streitende, sich bekriegende Gruppen aufzusplittern – so das Programm. —  Die Medien sind federführend bei der Umsetzung des Programms jüdischer Globalpolitik; Reuters – Rothschild; DPA – Warburg; in der BRD dann Springer, Burda, Bertelsmann. Diese Agenturen und Konzerne lassen nur das an die Öffentlichkeit, was nützlich für das "auserwählte" Klientel ist. Google, Facebook, PayPal, Ebay, Wikipedie, Yahoo….alles in den deren Händen .

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