Demo. Bild: Youtube

In Bonn starb ein 17-jähriger Deutscher, nachdem er von Unbekannten – offenbar mit Migrationshintergrund – zusammengeschlagen wurde. Eine Demonstration von Rechten wird als "Instrumentalisierung" bezeichnet. Was machen dann die Linken?

Von Marco Maier

Das Demonstrationsrecht ist eines der elementarsten demokratischen Grundrechte. Wenn nun nach dem Tod des 17-jährigen Niklas P., der am 7. Mai in Bonn-Bad Godesberg von drei Unbekannten – dem Vernehmen nach mit Migrationshintergrund – dermaßen brutal zusammengeschlagen wurde, dass er in der Nacht auf Freitag seinen Verletzungen erlag, die Rechten demonstrieren, so ist dies von diesem Grundrecht durchaus gedeckt. Ebenso vom Grundrecht auf freie Meinungsäußerung.

Im Deutschlandfunk spricht man jedoch davon, dass die "rechte Szene" mit ihrem Protestmarsch unter dem Motto "Stoppt die Gewalt", an dem rund 50 Personen teilnahmen, den Tod des jungen Deutschen "instrumentalisiert" hätte. Doch was ist mit den rund 400 Menschen, die an der von diversen Parteien, den Kirchen und den Gewerkschaften organisierten Gegendemonstration "Bonn stellt sich quer" teilnahmen? Haben diese Organisationen damit nicht auch zur "Instrumentalisierung" gegriffen – und eben den Protestmarsch der Rechten für ihre eigenen politischen Interessen ausgenutzt?

Und noch mehr: Was ist mit all den Mahnwachen, Lichterketten und dergleichen, die jedes mal dann organisiert werden, wenn (selbst wenn auch nur mutmaßlich) ein Idiot aus rassistischen Motiven einen Asylbewerber tötet? Wird da der tragische Tod dieser Menschen von all den "Gutmenschen" nicht auch für eigene politische Motive instrumentalisiert?

Es zeigt sich immer wieder, wie einseitig die Presselandschaft reagiert, wenn es um die politische Linke und Rechte geht. Ob die Motive von Protestaktionen "gut" oder "böse" sind, wird lediglich an der politischen Ausrichtung der Organisatoren und Teilnehmer festgemacht. Ein wahrhaftes Trauerspiel.

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15 KOMMENTARE

  1. Der Staat schafft sich selbst ab…seine mangelnde Intelligenz..seine verheerende Politik schafft immer mehr Opfer.

    Die Multikulti-Politik wird den Verlust seiner Autorität zur Folge haben…Chaos ist das Ergebnis.

    Patriotismus ist die Wurzel einer Nation…nicht das Geld.

    Nimmt man einer Pflanze die Wurzel…geht sie ein.

    • "Patriotismus ist die Wurzel einer Nation…"

      und genau bei dem Thema wird es für mich immer faszinierend, weil Patriotismus z.b. in den USA ein "muss" ist und damit wird das Volk auch vom Establishment immer voran und auch in Kriege getrieben.

      Sagst du jedoch in Europa du liebst dein Heimatland, bis du keine Patriot sondern ein "rechter Isolationist" !?!

      Eines jedoch ist sicher, dass die Aussage Iganzio Silones niemals in den letzten Jahrzehnten zuvor besser passte denn heute und zwar derart genau, dass es einem wirklich Angst macht: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

      Beispiel siehe Artikel oder Beispiel Wien und die getötete Frau am Brunnenmarkt wo 2 !!! Identitäre eine Mahnwache abhalten, 100 oder 200 gewalttäige linke Antifaschista dagegen aufmaschieren und die Medien es dahingehend drehen, "Rechts hätte den Mord für ihre Motive instrumentalisiert und die Polizeipanzerwagen, hätten ja nur wegen ihnen ausrücken müssen und nicht wegen des irren linken Mobs"

    • Leider ist es so, dass jene, die für mehr deutsche Todesopfer plädieren, meist in der Mehrheit sind! Jene, welche auch den Tod Einheimischer betrauern wollen, trauen sich nicht mehr auf die Straße, aus Angst davor, von linken Gewalttätern selber zum Krüppel geschlagen zu werden! Leider sind die meisten Einheimischen mehr als feige! Wann schließen sich die Menschen endlich gegen diese Gewalttäter zusammen?!

  2. Nennt sich Repressive Toleranz. Ist Ausfluß der Frankfurter Schule. Heute spricht man von Kulturellem Marxismus / Bolschewismus. Breit akzeptiert, also das, was die Masse will bzw. braucht.

  3. Ganz einfach

    Die Einen demonstrierten, weil sie dagegen sind, dass Deutsche wie Ungeziefer einfach totgeschlagen werden.

    Die anderen sind dafür, solange es sie selbst nicht trifft.

    Das sind die gleichen Typen, die "Butcher Harris" huldigen.

    Sowas nennt man kollektiven Massenwahnsinn

  4. Ja so ist das wohl, richtig erkannt Herr Maier.

    Am Ende ist es aber egal wer der einfallsreichere Intrigant in dem Spiel ist. In dem Masse in dem es die Kinder der Mittel und Oberschicht trifft mit Todschlag und Vergewaltigung, in dem Masse wird schlussendlich auch die Besinnung einkehr finden. Integration ist nicht über Masse sondern nur über Qualität zu erreichen. Sind wir ehrlich, keine Sau, außer den Nationalkonservativen in diesem Land, hätte sich für das Schicksal des Jungen interessiert würde er aus der sozialen Unterschicht stammen.

  5. In der Geschichte wiederholt sich Alles!

    In der Weimarer Republik wurden die Reichskanzler überwiegend von der SPD und der Zentrumpatei (Katholiken) gestellt. Zum Machterhalt unter allen Umständen wurden dann die verschiedenen Prügelgarden und Mörderbanden wie der Rot Front Kämpferbund geschaffen. Besonders der RF- Kämpferbund zeichnete sich durch brutale Gewalt gegen Andersdenkende aus. Bezeichnendes Beispiel für diese Mörderbande war der Stasi Chef in der späteren DDR, Erich Mielke. (Mörder eines Jugendlichender HJ. 

    Und wieder haben sich die Machthaber im heutigen Deutschland eine Schlägertruppe nach altbewährtem Muster ( Antifa) für die Durchsetzung ihreres Machterhaltes um jeden Preis geschaffen.

    Wohin das geführt hat haben Millionen Menschen dann mit ihrem Leben bezahlt!

    Und wie damals werden heute Andersdenkende als rääächte Szene beschimpft, aber die Prügelhorden der Antifa werden als AKTIVISTEN angepriesen und durch die Einheitsparteien und die Medien hofiert und bezahlt!!

    Für mich steht eines felsenfest: Genauso wie dieses moralisch verkommene psyeudodemokratische  Gebilde wie die Weimarer Republik auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet ist, so wird auch dieses scheindemokratische Gebilde mit seinen Einheitsbreiparteien untergehen. 

     

  6. Über den Tod hinaus: Hass, Gewalt, Schikane…

    Wie kaum ein anderer prägte Michael Kühnen den Widerstand der Nachkriegsgeneration. Auch heute noch, 20 Jahre nach seinem Tod, sind seine Schriften wesentlicher Bestandteil der Gruppenarbeit des Widerstandes, gibt sein Kampf ein glühendes Beispiel. Über die Ereignisse nach dem Tod eines der letzten großen Deutschen berichtet Christian Worch, langjähriger Weggefährte Kühnens, in der 2005 erschienenen Gedenkschrift "Michael Kühnen: Sein Leben, sein Wirken, sein Kampf", welche nachfolgend wiedergegeben wird:

    Michael Kühnen starb am Montag, dem 25. April 1991, in den städtischen Kliniken in Kassel. Wenige Tage vorher hatte er zu notariellem Protokoll verfügt, dass seine Verwandten von der sogenannten Totenfürsorge entbunden wurden; diese hatte er seiner Verlobten Lisa Wohlschläger und mir übertragen. Der Grund für diesen ungewöhnlichen Schritt war, dass Michael Kühnens Vater seinen Überzeugungen feindlich gegenüberstand und damit eine Beisetzung, die auch den Kameradenkreis mit einschloss, nicht gewährleistet gewesen wäre. Außerdem hatte er – gleichfalls notariell beurkundet – letztwillig verfügt, dass er eingeäschert werden und in der Stadt Langen bei Frankfurt an der Seite seines im Jahr vorher durch Schusswaffeneinwirkung ums Leben gekommenen Kameraden Gerald Hess bestattet werden wollte.

    Totenleite und Beisetzung gestalteten sich in der ungewöhnlichsten Art, die man sich nur vorstellen kann. Noch einmal entlud sich der geballte Hass bolschewistischer Gewalttäter ebenso wie die Angst des etablierten-bürgerlichen Gutmenschentums über den Toten; nicht anders, als der Lebende es während der zwanzig Jahre seines politischen Wirkens erfahren hat. Die Nachricht von seinem Tod kam nicht unerwartet – noch tags zuvor hatte ich in Kassel ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin gehabt. Michael Kühnen hatte die Ärztin Lisa Wohlschläger und mir gegenüber von der ärztlichen Schweigepflicht entbunden. Dass er sterben würde, war auch für den Laien völlig klar zu erkennen; offen war nur die Frage, wie lange es dauern würde. Als ich die Einzelheiten der Laborbefunde erfuhr, wusste ich, dass es sich um eine Frage von allenfalls Tagen, möglicherweise nur noch Stunden handeln würde. Noch einmal führten wir ein Gespräch. Auch auf dem Sterbebett galten seine Gedanken noch ausschließlich dem politischen Kampf. Ein Händedruck, von dem ich spürte, dass es der letzte sein würde. Dann fuhr ich nach Hamburg. Am nächsten Morgen, gegen acht Uhr, kam der Anruf aus dem Krankenhaus. Michael Kühnens Herz hatte zu schlagen aufgehört.

    Vorher schon hatten Lisa Wohlschläger und ich mit dem ersten Bestattungshaus am Ort Kontakt aufgenommen, Pietät Dötenbier. Sicherlich war sie zu Recht das erste Haus am Platz, und sicher trug sie den Namen "Pietät" zu Recht. Sie erledigte ihre Arbeit würdevoll und zu unserer vollsten Zufriedenheit. Nur den Auftrag, eine Traueranzeige in der regional führenden Zeitung zu schalten – den "Hessischen Nachrichten und Anzeigen" (HNA) – konnte sie nicht erfüllen. Fassungslos und empört berichtete sie, dass trotz völlig neutraler Formulierung der Anzeige das Blatt sich geweigert hatte, sie aufzunehmen. Dies war nicht der letzte Fall, in dem die Mitarbeiter des Bestattungshauses – ein alteingesessener und traditionsreicher Familienbetrieb – fassungslos waren.

    Wenige Tage später die Einäscherung, verbunden mit einer Totenfeier im Kameradenkreis. Im Nebenraum der Aufbahrungshalle nahm ich am offenen Sarg einen letzten Abschied. Seinem Wunsch und germanischer Sitte gemäß gab ich dem Toten die Grabbeilagen mit auf den Weg in die Ewigkeit – eine Ausgabe des Buches, das zeitlebens seine politische Leitlinie gewesen war, und die Kriegsflaggen des Zweiten und Dritten Deutschen Reiches. Dann wurde der Sarg versiegelt und aufgebahrt. Zweieinhalb Dutzend Kameradinnen und Kameraden verabschiedeten sich von ihm, bevor er den Weg ins Krematorium antrat.

    Zwischenzeitlich hatte der Papierkrieg mit den Behörden begonnen. Die Stadt Langen verweigerte sich einer Beisetzung auf ihrem Friedhof. Zwar hatte Michael Kühnen bis kurz vor seinem Tod in Langen gewohnt, aber er war dort nie gemeldet worden. Dafür hatte es selbstverständlich Sicherheitsgründe gegeben. Gewaltsame Angriffe bolschewistischer Täter waren damals noch häufiger als heute, und in den letzten Monaten seines Lebens hatte die auszehrende Krankheit die Wehrhaftigkeit des früheren Bundeswehr-Offiziers Kühnen zunehmend untergraben. Seine Meldeadresse in Rheinsberg bei Bonn war daher nicht identisch mit seinem tatsächlichen Wohnsitz. Um den letzten Willen des Verstorbenen zu erfüllen, war deshalb ein Verfahren gegen die Stadt Langen notwendig; also erhoben Lisa Wohlschläger und ich als die mit der Totenfürsorge Betrauten Klage zum Verwaltungsgericht Frankfurt am Main. Es lag allerdings auf der Hand, dass eine solche Klage unter Umständen Jahre dauern konnte. Derweil befand sich die Urne sicher verwahrt im Panzerschrank der Friedhofsverwaltung Kassel. Eine ungeheuerliche Situation: Wie er acht Jahre seines Lebens in Gesinnungshaft verbringen musste, blieb auch der Tote noch über Monate hinter Stahltüren, Schlössern und Riegeln eingesperrt.

    Parallel zu der Klage wurde – rein vorsorglich und übergangsweise – nach anderen für eine Bestattung infrage kommenden Orten gesucht. Michael Kühnen war aus Beul gebürtig, im Jahre 1955 eine eigenständige Gemeinde, nunmehr in die Stadt Bonn eingemeindet. Die Stadt Bonn verweigerte eine Beisetzung. Zwar sei Kühnen dort geboren, hieß es, aber die Bestattungsordnung sehe nur vor, dass Personen, die in Bonn verstorben seien, dort beigesetzt würden. Als nächstes wurde die Stadt Rheinsberg angeschrieben; das war Michael Kühnens letzter formeller Wohnsitz. Rheinsberg aber weigerte sich ebenfalls – es sei nur ein Scheinwohnsitz gewesen, argumentierte man, und Michael Kühnen habe nie in Rheinsberg gelebt. Tatsächlich gelebt hatte er in der Gemeinde Zimmern in Thüringen. Aber auch diese weigerte sich; Michael Kühnen habe nie offiziell in Zimmern gelebt, daher stünde dem Toten kein Anrecht zu, dort bestattet zu werden. Es war die wohl würdeloseste Form des Schwarzen-Peter-Spiels, die man sich nur vorstellen kann; eine moderne Köpenickiade, oder eher ein kafkaesker Vorgang.

    Anfang 1992 – die Verwaltungsgerichtsklage gegen die Stadt Langen lief natürlich noch immer – kontaktierte mich die Friedhofsverwaltung Kassel. Die Urne lag seit nunmehr über acht Monaten in ihren Panzerschrank. Ein Zustand, der mit Totenruhe nichts gemein hatte. Es musste etwas geschehen, darin waren sich alle Beteiligten einig. So stimmte dann die Friedhofsverwaltung Kassel einer Beisetzung auf dem Nordfriedhof zu; natürlich mit dem ausdrücklichen Vorbehalt von unserer Seite, dass nach dem erfolgreichen Abschluss des Klageverfahrens gegen die Stadt Langen die Urne dorthin überführt werde.

    Die Beisetzung war an einem kalten Januartag des Jahres 1992. Über hundert Kameradinnen und Kameraden kamen nach Kassel; und die mehr als doppelte oder nahezu fast dreifache Anzahl anarchistischer und bolschewistischer Gewalttäter. Wann jemals hatte es seit der Beisetzung von Horst Wessel in Deutschland gewaltsame Ausschreitungen von Feinden des Toten gegen Teilnehmer des Trauerzuges gegeben? Hier in Kassel geschah es das erste Mal seit mehr als sechzig Jahren wieder. Steine und Leuchtkugeln flogen, Wasserwerfer fuhren auf, es gab stundenlange Straßenkämpfe zwischen Linksextremisten und der eher hilflos wirkenden Polizei und auch unseren Kameraden und den Linksextremisten; drei Kameraden kamen verletzt ins Krankenhaus, einer davon – der Österreicher Günther Rheintaler – durch einen Dolchstich am Bein verwundet. Wenn man die Größe eines Menschen am gewaltsamen Hass seiner Feinde messen kann, dann hat es seit Kriegsende in Deutschland keinen bedeutsameren Politiker gegeben als Michael Kühnen.

    Der bürgerkriegsähnliche Straßenkampf endete nach wenigen Stunden. Die Auseinandersetzung um den Toten und seine letzte Ruhestätte endeten noch nicht. Nicht lange danach kam ein Anruf der Friedhofsverwaltung – unbekannte Täter hatten nachts das Urnengrab geöffnet und die Urne gestohlen. In welchen Kreisen die Täter zu suchen waren, blieb kein Geheimnis. Recht bald kursierte eine Erklärung einer anonymen linksextremistischen Einsatzgruppe, die sich zynischerweise "autonomes Umtopfungskommando" nannte und sich zum Urnendiebstahl bekannte. Die Authentizität dieser Erklärung blieb außer Zweifel – die Täter hatten die in den Verschluss der Urne eingestanzte Urnennummer richtig genannt, die niemand kennen konnte außer dem, der die Urne in den Händen gehabt hatte.

    Dies gab der Stadt Langen, die Panik hatte, zum Wallfahrtsort für Nationalsozialisten der jüngeren Generation zu werden, Auftrieb. Denn das Verwaltungsgericht hatte nun einen formellen Vorwand, die Klage abzuweisen. Das Klagebegehren sei nicht mehr erfüllbar, schrieben die spitzfindigen Juristen; da die Urne gestohlen sei, sei ihre Überführung nach Langen nicht mehr möglich, und folglich gäbe es auch keine Rechtsgrundlage, die Stadt Langen zu verpflichten, dass sie die Beisetzung Michael Kühnens dort selbst zu dulden hätte.

    Natürlich erhoben Lisa Wohlschläger und ich hiergegen Berufung zum Hessischen Verwaltungsgerichtshof. Wir begründeten dies damit, dass der Urnenraub überhaupt erst durch die Verweigerung der Stadt Langen möglich geworden sei; dies habe zwangsweise eine übergangsweise Beisetzung in Kassel bedingt. Da nicht auszuschließen sei, dass die Täter ihre politischen Ansichten ändern oder Reue für ihren Frevel empfinden würden, sei auch möglich, dass die Urne wieder auftauchen werde; dann aber ergebe sich erneut das Problem, dass überhaupt erst zum Urnenraub geführt habe. Also sei die Rechtssicherheit für die Erfüllung der letztwilligen Verfügung des Toten herzustellen, damit, wenn vielleicht einmal die Urne wieder auftauche, die sterblichen Überreste dann ohne neuerliche würdelose Verwahrung im Panzerschrank oder übergangsweise Beisetzung an einem anderen Ort mit Gefahr neuerlichen Raubes durch andere politische Feinde direkt dort beigesetzt werden könnten, wo Michael Kühnen seine letzte Ruhestätte zu finden gewünscht hatte.

    Der Hessische Verwaltungsgerichtshof allerdings wies die Berufungsklage ab; Totenruhe und Würde auch Verstorbener erschienen ihm offenbar nicht unbedingt als besonders hohes Gut gegenüber seinen Ansichten über formales Recht.

    Damit hatten die ungeheuerlichen und unglaublichen Ereignisse um die Beisetzung Michael Kühnens ein vorläufiges Ende. So, wie er zu Lebzeiten an allen Tabus der Bundesrepublik kräftig gerüttelt hatte, kannten weder gewalttätige Feinde noch die Behörden oder Gerichte eben dieser Republik ein Tabu dem Toten gegenüber. Als ob man sinnbildlich seinen Geist nicht zur Ruhe kommen lassen wollte, verfolgte man ihn über seinen Tod hinaus mit Hass, Gewalt und mit Schikane. Und hielt damit genau die Gedanken lebendig, von denen das politische Establishment der Bundesrepublik gehofft hatte, dass die mit dem Tode des Ausnahmemenschen Michael Kühnen von selbst sterben würden. Kühnen starb; seine Gedanken nicht; und dass seine Gedanken nicht starben, ist nicht zuletzt auch seinen Feinden zu verdanken.

    Also gibt es nirgendwo in diesem Land einen Stein, in dem das Epitaph gemeißelt ist, das ich für Michael Kühnen ausgewählt hatte:

    "Tapf’rer, Deines Ruhmes Schimmer wird unsterblich sein im Lied."

    Das Lied aber – und der Ruhm – sind unsterblicher als jeder Stein.

    Hamburg, zum 21. Juni 2005

    Christian Worch
     

    • Was für eine Affenschande für dieses Land , dass deutsche Patrioten noch nicht mal ihre letzte Ruhe im Heimatboden finden dürfen. Mein Gott, was ist nur aus Deutschland geworden.

  7. Wenn die Sonne tief steht …

    werfen Zwerge einen langen Schatten.

    Wehe aber dem Fackelträger, der die Szenerie ins richtige Licht setzt.

    Der immerwährende Hass der Kleinwüchsigen ist ihm sicher.

  8. Unfassbar, da wird ein junger 17jähriger Mensch brutal zu Tode geprügelt, viele Menschen gehen auf die Straße um ein Zeichen zusetzen und Linksextreme treten als STÖRER auf, diejenigen die von der Politik und Justiz auch noch mit Samthandschuhen angefasst und von einigen Landesregierungen auch noch finanziell unterstützt werden.

    Es wird immer schlimmer in unserem Land,mir fehlen einfach die Worte.

    • Ich kenn so eine linke Niesstüte. Eine feige Ratte, nur in der Meute `ne grosse Fresse , ansonsten ne ganz kleine Nummer.  Wenn der in meiner Nähe war , hatte der aus Schiss immer ganz vernünftige Ansichten . Diese Spezies überlässt ihre Frauen freiwillig dem Neger.

  9. Der  Import von gesellschaftszersetzender Kriminalität und Anarchie durch die Bundestagsparteien, kommt immer mehr im Altag der Bevölkerung an. Es ist eine unbedingte Notwendigkeit den verursachenden inneren Feind zu bekämpfen!

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