Merkel: Mehrzahl der Flüchtlinge nach wie vor weltweit unterwegs

Die Fluchtursachen, ob durch Kriege ausgelöst oder aus wirtschaftlichen Gründen, müssen bekämpft werden. Die überwiegende Mehrzahl an Flüchtlingen ist noch unterwegs, beteuert Merkel. Dauerhafte Lösungen können aber nur in den Herkunftsländern politisch und ökonomisch herbeigeführt werden. 

Von Redaktion/dts

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel und die weiteren Vertreter der G7-Staaten ist die Fluchtursachenbekämpfung eines der zentralen Themen des Gipfeltreffens gewesen. "Wir wissen, dass die überwiegende Mehrzahl von Flüchtlingen in den Regionen nach wie vor unterwegs ist", sagte Merkel in Japan. Was gegenwärtig in Europa zu erleben ist, sei "sehr stark durch die Situation in Afghanistan, durch den IS im Irak, durch den IS in Syrien und durch das, was das Assad-Regime in Syrien anrichtet, bestimmt".

Merkel weiter: "Aber darüber hinaus gibt es natürlich große Migrationsbewegungen auch aus wirtschaftlichen Gründen oder aus Hunger, aus Not, als Ergebnis von Klimaveränderungen, die den Menschen die Nahrungsgrundlage nehmen." Im Abschlusskommuniqué der G7-Staaten heißt es unter anderem dazu: "Die G7 unterstützt die Stärkung der Ansätze im Bereich des internationalen Schutzes durch ihr Eintreten für die Kernpunkte des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und seines Protokolls sowie dadurch, dass sie Menschen, die vor Verfolgung fliehen, Schutz gewährt.

Klar ist jedoch auch, dass Schutzsysteme nicht genutzt werden sollten, um die rechtmäßige Einwanderungsprüfung zu umgehen. Zu diesen Zwecken sollte Menschen, die vor Verfolgung fliehen, in dem ersten sicheren Land, das sie betreten, wirksamer Schutz gewährt werden und sollten Regierungen Möglichkeiten für sichere und geordnete Wiederansiedlungsprozesse schaffen und internationale humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit für Flüchtlinge und ihre Aufnahmestaaten zur Verfügung stellen. Die G7 erinnert daran, dass das Problem der Vertreibung, auch von Flüchtlingen, nur durch tragfähige politische Lösungen innerhalb der Herkunftsländer, einschließlich Syrien, dauerhaft gelöst werden kann."

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12 Kommentare

  1. Ja ja Merkel , diese "Flüchtlinge" kommen , weil die Hunger haben .

    Die schmeissen unsere Nahrungsmittel in die Tonne , aus Hunger.

    Wenn ich in Afrika Hunger habe , dann bin ich doch wohl eher so arm , dass ich mir eine Reise nach Europa kaum mehr leisten kann.

    Mach nur weiter , Merkel . Erzähl weiter Bockmist .

    1. Gefunden heute auf T-Online:

      "Lass das mal die Mutti machen, Mutti macht das wunderschön, Hauptsache die andren lachen, uns wird´s sowieso vergehen!"

  2. Dass das Hauptproblem eines jeden Illusionisten und Gauklers. Irgendwann stehen einem die eigenen Lügen bei der Lösungsfindung im Weg weil die Lügen Bestandteil der eigenen Realität und des eigenen Machtanspruchs geworden sind.

    Die G7 jedenfalls sind ne lustige Truppe. Immer unterhaltsam und kurzweilig, wenn die was von sich geben.

    1. Da kann man wirklich sagen lustige Truppe, Schulden bis zur Halskrause (alle), aber eine große Lippe riskieren. Die kann doch wirklich keiner mehr ernst nehmen. 

      Und wenn dann noch Obama in Hiroshima spricht, da fragt man sich, warum da überhaupt noch Japanert sitzen. Die alten demenzen Oppas hat man vielleicht  aus den Altersheimen dahin gekarrt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da ein Japaner freiwillig hin gegangen ist.

  3.  "sehr stark durch die Situation in Afghanistan, durch den IS im Irak, durch den IS in Syrien und durch das, was das Assad-Regime in Syrien anrichtet, bestimmt".

     Richtig, Frau Merkl müsste es aber heisen:

    Sehr stark ist die Situation in …. bestimmt durch das unseelige Treiben des US Hegemoniebestrebens. Durch die Schaffung des IS durch die USA.und die tatkräftige Unterstützung des IS durch Ihren Busenfreund Erdogan! Durch die Waffenlieferungen der Rüstungsfirmen in aller Welt, und zu einem gerüttelt Maß Ihrer deutschen Waffenhersteller! Weiterhin durch das Anzetteln von sog. Farbrevolutionen in vielen Ländern des Erdballs! Weil das alles noch nicht genug war, schauen wir aktuell nach Südamerika! Dort werden gerade neue Armutsflüchtlinge durch Ihren weiteren Busenfreund negrider Herkunft produziert!

    … dass das Problem der Vertreibung, auch von Flüchtlingen, nur durch tragfähige politische Lösungen innerhalb der Herkunftsländer, einschließlich Syrien, dauerhaft gelöst werden kann."

     Wenn das so aussehen soll wie in Lybien, na das wird aber ein großartiger Erfolg! tZur Erinnerung: Dieses Land mit dem fast einzigartigen sozialen System, besser dem der untergegangenen DDR, wurde gnadenlos durch Ihrem französischen Busenfreund und seiner Helfershelfer in die Steinzeit zurückgebomt! Das erste was zerbomt wurde war die Wasser und Energieversorgung! Gahdafi hatte es schon damals prophezeit: "Zerstört ihr das Bollwerk gegen afrik. Flüchtlinge, so werden diese euch überfluten!" Nun "haben wir den Salat"!

    Ehrlich wäre es von Ihnen, die Waffenhersteller, die US-Administration aufzufordern, ihre in aller Welt angerichteten Schäden und Verwerfungen MIT IHREM EIGENEN GELD zu beseitigen! Aber leider fehlt Ihnen dazu der Mut gegen Ihren negriden Busenfreund zu handeln sowie Ihre Gier nach noch mehr Blutorden von diesem behangen zu werden. Früher hat man  solch Ordesgeile: "Lamettabaum" genannt!!

    Aber so fällt Ihnen weiter nichts ein, als wieder die deutschen Steuerzahler und die anderer Länder für die Folgen der US- Kriegstreiber bluten zu lassen!!

  4. Die Flüchtlinge oder Wirtschaftsasylanten können doch weltweit unterwegs sein. Solange sie unsere Grenzen nicht überschreiten ist doch alles ok. Wir können nicht das Auffanglager für alle Armen und Verfolgten sein, dazu sind wir als Land nicht in der Lage. Wer es dennoch gegen die Bevölkerung forciert hegt andere Pläne und das ist das eigentlich verwerfliche an dieser Politik.

      1. Sie ist eher der Teufel in Person. Am Anfang, d.h. vor acht Jahren, meinte ich noch, daß die Frau einen guten Job macht. Aber mittlerweile bin ich eines Besseren belehrt!

  5. Und weil sie denen ("Flüchtlingen") vor Ort helfen will, hat sie diese alle hierher eingeladen – auch ohne Papiere versteht sich. Sowas gibt es in keinem anderen Land! Genauso eine doppelte Staatsbürgerschaft (betr. Türken und Albaner etc.)! Andererseits kann ich auch nicht verstehen, warum es in diesem Land kein Einwanderungsgesetz gibt. Auch sind hier noch mindestens 500.000 abgelehnte Asylanten von vor der Invasion des vergangenen Jahres immer noch nicht ausgewiesen worden. Frau Merkel, was soll das?

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