Martin Schulz: Türkei unter Erdogan auf Weg zum Ein-Mann-Staat

Das Verhalten des türkischen Präsidenten mache einen EU-Beitritt faktisch unmöglich, so Schulz. Die EU-Regierungschefs müssen Erdogan klar machen, dass seine Politik nicht mit den europäischen Grundwerten vereinbar sind.

VonRedaktion/dts

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hat die politische Entwicklung in der Türkei unter Recep Tayyip Erdogan als "atemberaubende Abwendung von den Werten Europas" kritisiert. "Wir erleben, dass die Türkei unter Erdogan auf dem Weg in einen Ein-Mann-Staat ist", sagte Schulz dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Dafür wesentlich sei die "Kombination eines beispiellosen psychischen Drucks, unter dem im Parlament die Aufhebung der Immunität für Abgeordnete erzwungen wurde, und der Selbstabschaffung des Amtes des Ministerpräsidenten, die auf dem Parteitag der Erdogan-Partei AKP angekündigt wurde".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die EU-Regierungschefs müssten dem türkischen Präsidenten klar machen, dass seine Politik nicht mit den europäischen Grundwerten vereinbar sei und er damit sinnvolle Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei nicht nur in Frage stelle, "sondern faktisch unmöglich macht", so Schulz. "Wir alle sind gefordert, klarzumachen, dass wir die Monopolisierung der Macht in der Hand eines Mannes nicht kommentar- und tatenlos akzeptieren", betonte der EU-Parlamentspräsident.

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10 Kommentare

  1. Junker hätte bestimmt zwei gesehen aufgrund des Weinkonsums, daher toll, daß Schulz diese analytische Beschreibung einer jahrelangen Tatsache nun äußert.

    Martin was wären wir bloß ohne Dich?

    Glücklich?

    1. ….mit Sicherheit "glücklich" !

      Aber eines ist klar, jetzt können sich Brüssel und Ankara auf Augenhöhe begegnen, denn der einzige Unterschied ist, dass Erdogan es mit dem Krumsäbel in der Hand macht und Brüssel es ihre Schergen des Mainstream und der selbsternannten linken Gutmenschen machen lässt und zwar die Installation ihrer totalitären Regime.

  2. So können sich Erdogan und die Gruppendiktatur in Brüssel die Hände reichen. Mit seinen zweckdienlichen Vorstellungen von 'europäischen Werten' dürfte Martin Schulz in einer Betriebsblindheit mit seiner Technokratenansammlung in Brüssel einem gravierenden Irrtum unterliegen. Diese Schreibtischstrategen, die vom grünen Tisch aus selbstherrlich bestimmen wie die Bevölkerung dieser 'EU' durch eine EZB bestohlen und ausgeraubt wird, ohne kontrolliert und daran gehindert zu werden, zum Wohle der Bankster und einer kriminellen Elite, sind keinen deut besser als die angeprangerte Diktatur in der Türkei. Beide sind 'Experten' in diesem Bereich. Niemand wählt sie und man kann sie auch nicht abwählen, so daß nur durch eine schlagkräftige Opposition dieser Zustand, egal aus welcher Richtung, geändert werden kann. Dem 'Kölner Stadt Anzeiger' kann man nur empfehlen, seine tendenziöse Richtung zur einseitigen Meinungsbildung, angefangen von der EUROsions-Rettung über den Maidankomplott bis zur Flüchtlingskrise aufzugeben, um nicht noch weitere Abonnementskündigungen zu riskieren.

  3. Aha, der BSE-kranke Ochse ,der Oberjude Schulz hat in einem "lichten Moment" festgestellt , dass sein Freund Erdokhan doch kein lupenreiner Demokrat ist. Da hatte der Herr wohl ein alkoholfreies Frühstück gehabt.

    Stellt sich die Frage, ob der Deutschlandverräterin und 1/4 Jüdin Kasner auch irgendwann ein Licht aufgeht. Sehr zu wünschen wär`s.

  4. Schulz ist Jude mit Leib und Seele-sein gures Recht. Erst neulich sagte der SPD-Vorsitzenden-Aspirant, dass Deutschlands Existenzberechtigung einzig und allein darin bestände, die Existenz Israels abzusichern.Das zu sagen ist schon nicht mehr sein gutes Recht!!  Wenn Schulz  nunmehr Zweifel an der Türkei hegt heißt das, dass USrael  einen neuen Infiltranten-Order-Plan ausfindig gemacht hat ohne Erdogan oder man den C-K-Plan ob der Durchsichtigkeit und Widerstände ganz fallen lassen ließ  und Europa nicht mehr über die Vermendelung auf Null bringen will, sondern wieder durch einen Krieg angezettelt über die Ukraine. Diese 2 Alternativen sind intensiv zu beobachten .

    1. Genau , Inga . Schulz ist der im Moment gefährlichste Oberjude überhaupt. Zusammen mit Trittin,Roth,Fischer,Cohn-Bandit,Merkel,Gabriel  und Maas -alles Juden-   ist er auch der mächtigste Deutschlandabschaffer und Deutschlandhasser zugleich. Das Judesein und Deutschlandhassen ist für mich ein Ding.  Es liegt auf der Hand.

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