Lafontaine rechnet mit seiner ehemaligen Partei ab. Die Partei wird sich nur erholen, wenn sie sich für die Fehler aus der Vergangenheit entschuldigt und wieder Politik für die Mehrheit macht, so Oskar Lafontaine. Seit der Agenda 2010 geht es mit der SPD nur mehr bergab. 

Von Redaktion/dts

Linken-Parteigründer Oskar Lafontaine hat der SPD empfohlen, sich für die Agenda 2010 zu entschuldigen, um aus dem aktuellen Umfragetief zu kommen. "Die Partei wird sich nur erholen, wenn sie wieder Politik für die Mehrheit macht und so wieder zur Volkspartei wird", sagte Lafontaine der Zeitung "Bild am Sonntag". "Sie muss sich für die Fehler der Vergangenheit entschuldigen und wieder zu einer sozialen Politik zurückkehren."

Der frühere SPD-Chef fügte hinzu: "Seit sie die Agenda 2010 mit Lohndrückerei und Rentenkürzung auf den Weg gebracht hat, geht es mit der SPD steil bergab." Nur 33 Prozent der Deutschen sind nach einer aktuellen Umfrage von Emnid für "Bild am Sonntag" der Meinung, dass die SPD für mehr Gerechtigkeit in Deutschland sorgt. Dass die SPD die Sorgen und Interessen der kleinen Leute im Blick hat, finden lediglich 32 Prozent.

Über die politische Ausrichtung der SPD sagen 36 Prozent, dass die SPD in Zukunft nach links rücken sollte. 19 Prozent finden, dass die Partei sich weiter rechts orientieren sollte, 22 Prozent sehen keinen Änderungsbedarf. 22 Prozent antworteten mit weiß nicht. Emnid hat am 28. April 501 repräsentativ ausgewählte Personen befragt.

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17 thoughts on “Lafontaine: SPD muss sich für Fehler der Vergangenheit entschuldigen”

  1. Ersten kriegt dieser Typ das nie über die Lippen und zweitens kann ich auf dieses verlogene Gequatsche gut und gerne die nächsten 100 Jahre verzichten. Diese Regierung hat unser Land an die Wand gefahren und uns unsere Sicherheit genommen und sowas nehme ich persönlich. Wasser predigen und Wein saufen.Ich ertrage diese verlogenen,Geld und Machtgeilen Typen nicht mehr.

  2. ……..mit Entschuldigung ist Es bei dieser " SPD" nicht mehr getan,diese Partei hat als Arbeiterpartei verspielt, jedem ist bewusst geworden, welches Pack in der Führungsriege, heute in der SPD zu finden ist.Diese Namen schreiben Bände….Gabriel, Steinmeier und was sonst noch so in dieser Partei zu finden ist, solche Individuen haben in einer wahrhaften Politik nicht,s zu suchen.

  3. Vollkommen richtig, Ernst. Da nutzt auch keine Entschuldigung. Seid Schröder ist die Partei von unserer Seite jedenfalls, nicht mehr wählbar. 

  4. Habe noch nie erlebt das sich Regierungspolitiker für den Bockmist den die verzapft haben, entschuldigt haben. Das Wort, Entschuldigung, ist aus ihrem Wortschatz gestrichen. Eine Regierungspartei ist zu einer Entschuldigung schon gar nicht in der Lage, weil die Betonköpfe immer das Sagen haben.

  5. Die Deutsche Sozialdemokratie is seit geraumer Zeit schon ein Totalausfall. Der Mangelernährte Gabriel hat von Wirtschaft soviel Sachverstand wie ein Pavian von nem Uhrwerk. Ich glaub das Parteiensystem geht seinem Ende entgegen. Echten Parlamentarismus wird es vermutlich erst wieder geben wenn wir frei Senatoren in den Parlamenten haben die nicht in Ideologien gefangen sind.

    1. Andrea Nahles ist übrigens Mitglied bei Attac. Wieso die da gedulded wird, soll mir mal jemand erklären. Da gehen die Interessen ja fundemental auseinander.

  6. Wöfür sollen die sich denn entschuldigen ? Das wäre doch nur noch unglaubhafter , denn sie haben diese menschenfeindliche Politik ja mit vollster Absicht eingeführt , ausgeführt , weitergeführt , wie wir alle wissen . Das Gleiche gilt dann ja auch für den Rest der grossen Einheitspartei , auch diese müssten sich entschuldigen ? Etwa dafür , dass man exakt dort weitergemacht hat , wo die Vorgänger-Regierung aufgehört hat ?

    Ergo : Sie sollen sich ihre Entschuldigungen sparen ! ALLE !

    Für Betrug am Volk , für verursachte , bewusst und gewollt verursachte Zustände zum ausdrücklichen Nachteil der Mehrheit der Menschen im Lande , GIBT ES KEINE ENTSCHULDIGUNG !!!

    Wo bleibt denn eigentlich das massive Eingreifen der Opposition , Herr Lafontaine ?

  7. …..Maas durfte heute bereits in Zwickau erfahren , was man von diesem" Politik und Justiz" Verein der BRD-Diktatur hält.Der Osten zeigt Flagge, und Das ist erst der Anfang.

    Auch die Österreicher lieferten dem Vasallen Fayman und Gefolge die passende Antwort.

    Die EU-Diktatur mit seinen ganzen Auswüchsen beginnt zu bröckeln, endlich!

      1. ja is wahr, hat mittlerweile was von der Zeit der Weimarer Republik. Totalausfall der von allen beschworenen vermeintlichen "Mitte" der Gesellschaft, Aufmarsch der linken und rechten Kräfte. Das wird noch interessant werden zumal die Mitte nur mehr noch über unglaubwürdige und verbrannte politische Akteure verfügt, die nich mal mehr nen toten Fisch vom Teller ziehen können geschweige denn Wähler abholen. Scheint selbst dem Lafontaine langsam unheimlich zu werden.

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