Juncker: Griechenland hat Ziele „so gut wie erreicht“

Juncker übt sich wieder einmal darin, ernsthafte Probleme schönzureden. Griechenland sei auf einem guten Weg zur Überwindung der Schuldenkrise, so der EU-Kommissionspräsident, der dabei die Tatsachen völlig ausblendet.

Von Redaktion/dts

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht Griechenland auf einem guten Weg zur Überwindung der Schuldenkrise. "Wir sind gerade bei der ersten Überprüfung des Programms, und die Ziele sind so gut wie erreicht", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die europäischen Finanzminister würden am Montag "erste Diskussionen darüber führen, wie man die Schulden für Griechenland langfristig tragfähig machen kann". Von einem neuen Hilfspaket könne nicht die Rede sein. Die griechischen Wirtschaftsdaten seien besser als erwartet, betonte Juncker. Die Kommission gehe von einer Rückkehr zum Wachstum im zweiten Halbjahr 2016 aus, das sich im kommenden Jahr noch beschleunigen werde.

"Mit dem Programm, das im letzten Sommer begann, hat Griechenland also die Grundlage dafür erhalten, zu einer dauerhaft stabilen Wirtschaftsentwicklung zurückzukehren", sagte der Präsident. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei schon im vergangenen Jahr keine Option gewesen "und ist es jetzt erst recht nicht". Juncker lobte die Zusammenarbeit mit der Regierung in Athen als "konstruktiv, loyal und vertrauensvoll". Das Hilfsprogramm sei eigens so angelegt, dass die Hauptanstrengungen am Anfang zu leisten seien, erinnerte er. "Das eröffnet gleich zu Beginn die Möglichkeit, das im vergangenen Jahr verloren gegangene Vertrauen zurückzugewinnen und wichtige Reformen so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen."

Doch selbst der IWF drängt seit einiger Zeit auf einen umfangreichen Schuldenschnitt und einer langfristigen Reorganisation der Restschulden, weil die ganze Schuldenlast für die griechische Volkswirtschaft einfach nicht tragbar ist. Zudem braucht das südosteuropäische Land dringend massive Strukturreformen, die zusammen mit der Entschuldung einhergehen müssen, so dass sich das aktuelle Dilemma nicht in zehn Jahren wiederholt.

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19 Kommentare

    1. lol…[email protected]           es handelt sich eigentlich nur um einen Druckfehler im Artikel, denn eigentlich wollte Juncker sagen : " Wir haben mit Griechenland unsere Ziele so gut wie erreicht"

      und nicht "Griechenland hat Ziele so gut wie erreicht" .

      Klar bei dem im Hintergund laufenden "größten Geldumverteilungsbetrug der Menscheitsgeschichte"  nach dem Motto "wie macht man am einfachsten viele Mrd Steuergelder zu Privatgeldern" passt der Satz (leicht korrigiert) perfekt.

      1. Eigentlich müsste es ganz richtig heißen:

        DIE BANKEN haben ihre Ziele (so gut wie) erreicht!!!!

        Die Steuerzahler zahlen, unter Ausschluss des IWF, der das sinkende, griechische Boot längst verlassen hat, die gesamte Zeche ALLEINE, und zwar dauerhaft!!!!

  1. Als dem Herrn Juncker diese Erkenntnis "zukam", war er vermutlich schon "Jenseits von Gut und Böse". In Anbetracht der Tatsache, das Griechenland erst ab 2020 Schulden inkl. Zinsen abstottern darf, wird Juncker gewisse Seherfähigkeiten besitzen, um jetzt schon erkennen zu können, das das Land die Zins- bzw. Schuldenlast nicht bewältigen wird können. Seine "Sorge", in 10 Jahren eine Wiederholung des "Dilemmas" erleben zu müssen, sollten nicht massive Strukturreformen durchgeführt werden, teile ich nicht. In 10 Jahren wird es die EU als solche nicht mehr geben, zudem keine BRD, die in der Lage sein wird, mit Steuergeldern und Spareinlagen für die ganzen undurchsichtigen und korrupten Finanzwetten und -transaktionen zu bürgen. – Wieder einmal wird der EU-und deutsche Steuerzahler massiv hinters Licht geführt, man wird auf Rückzahlungen aus Athen verzichten müssen, während Großbanken und Spekulanten sich bereichert haben und auch weiterhin werden.

  2. Toll!! Dieser Betrügerladen EU ist ekelhaft, soll auf Weisung von USrael genauso wie der superkaputte EURO wohl erhalten bleiben, kaputtes Europa forever! Beim EURO hat man schon einen zur "Kaste" gehörenden Nobelpreisträger umgedreht, der dieser Währung vor ein paar Jahren den Mehrfachuntergang   prophezeit  hat und sich angeblich geirrt hat und jetzt kommt Juncker mit seiner Verlogenheit er hat sich wohl auch geirrt wie Schäule und alle anderen .Hellas ist kaputt, kaputter geht es nicht, genauso wie Spanien, Portugal, Frankreich, und die neuen EU-Länder.

  3. Manno….Ich freu mich af den Tag, an dem es den verarschten Steuerzahlern Europas reicht und sie zu tausenden vor den Brüsseler Glaspalästen aufmarschieren. Dann werden Juncker, Schulz und wie die Deppen alle heißen ihre Rechnung serviert bekommen – und die wird nicht mit Geld bezahlt werden können.

    Judgement day – soon to come!

    1. ".. es den verarschten Steuerzahlern Europas reicht und sie zu tausenden vor den Brüsseler Glaspalästen aufmarschieren."

       

      Dafür müssten sie sich für diese, IHRE, Katastrophe interessieren. Sie wollen jedoch nur Handys, Fußball, Spiele und Partys!!!!

  4. Herr Juncker pflegt zu flunkern. Sich das Land schön zu trinken, ändert nichts an der Lage der Bevölkerung, auch nicht im siebten Jahr der sog. "Reformen". So wie die "Rettungsprogramme" angelegt sind, sind sie "Vernichtungsprogramme auf der Streckbank". Na dann Prost nach Brüssel.

  5. so gut wie erreicht

    "lol"

    Das trifft den Nagel auf den Kopf. "So gut wie erreicht" ist der Schlüsselsatz der Europäischen Politiker bei der Wahrnehmung der Realität. Egal ob Defizitkriterien beim Aufnahmeverfahren in die EU, bei Menschenrechten, Meinungs und Pressefreiheit, Flüchtlingskrise etc. Alles so gut wie erreicht und doch garnix geschafft außer Chaos. Europa unter dem Euro neigt sich seinem Ende entgegen.

  6. Griechenland wird in der EU und auch in der NATO bleiben:

    1. Seine geografische Position ist zu wichtig für das Anti Russland Bollwerk

    2. IWF, EU und EZB leben von dem künstlichen Währungs- und Staatsschuldensystem dort

    3. Es gibt Erdölvorkommen in einer Größenordnung von 465 Milliarden Euro, die USA & Co weiter ausbeuten sollen: http://www.neopresse.com/politik/griechischer-minister-bietet-usa-erdoelvorkommen-an/

    4. Es gibt Gold, Silber und Kupfervorkommen, an denen sich o. g. Banken und die EU bereichern können. Die Bergbaufirmen sind in Kanadischer und nicht in Griechischer Hand: http://www.rottmeyer.de/warum-griechenland-sein-gold-nicht-verkaufen-wird/

    5. In seiner jetzigen Form ist das Land politisch und wirtschaftlich abhängig und dementsprechend kann man es wie gewünscht steuern. Alle die daran verdienen werden zusehen, dass es noch lange so bleibt.

  7. Was, die Griechen haben laut Junker ihre Ziele erreicht. Sind sie jetzt entgültig pleite? Das wäre ja nicht die Tragik wenn man kein Geld mehr hat, das haben wir ja. Hauptsache die bleiben für die Amis in der Allianz, zahlen können wir.

  8. Man muss Nachsicht mit Juncker haben. Es gibt kaum Momente, in denen er nüchtern ist. Kein Wunder, dass er die Realität anders erlebt als normale, gesunde Menschen.

  9. – Doch selbst der IWF drängt auf einen unfangreichen Schuldenschnitt – ?????

    So ist es bezeichnend für diese 'EU', daß sie von einem Mann geführt wird, der die Zusammenhänge nicht mehr erkennt und meint durch einen Schuldenerlaß Griechenlands diese EUROsion noch retten zu können. Abgesehen davon, daß die Wirtschaft in diesem EUROsions-Raum den Euro unterstützen muß, und nicht umgekehrt, zeigt, daß diese Währung bereits gestorben ist. Die Naivität eines Jean-Claude Junckers, sowie des IWF dürfte kaum noch zu überbieten sein, da die Pleitestaaten dieser 'EU' unverzüglich den Strohhalm eines Schuldenerlasses, nach dem Modell Griechenland, ergreifen werden, womit diese gesamte 'EU' mit ihrem 'Währungshüter' EZB, die inzwischen zur größten 'bad bank' der Welt, mit ihrem angekauften Staatsschuldensozialisierungsschrott geworden ist, ihren Konkurs anmelden darf.

     

  10. Wir brauchen mehr Volksabstimmungen- weil die Politik sich nicht durch Verstand, sondern für eigene Vorteile lenken lässt. Zunächst einmal Vorteile die sich im nachhinein als Nachteile erweisen: EU,EURO, Mauerfall,  Agenda, das alles bisher  nur Flickschusterei. EU und EURO: Kein einheitliches Finanzsystem und zu viele nationale Interessen; Mauerfall ein Fressen für den Ami: Nato-Erweiterung; Agenda Schröders: ein Fressen für Zocker und Elend für Rentner und Arbeiter. Und jetzt haben wir laut Merkel die beste Regierung. Aber so lange ich lebe, habe ich noch keine schlechtere gesehen.

  11. was der Junker nicht alles so an Blödsinn rauslässt, was? Griechenland alles palettie oder was? Ziele fast erreicht? ja haben die bisher überhaupt 1 Ziel erreicht? nee………………

  12. Dieser versoffene alte Hund scheint darüber hinaus von der Syphilis befallen zu sein, welche sein Gehirn irreparabel zersetzt hat, und ihn in den Irrsinn getrieben hat. 

  13. Wenn es kritisch wird muss man luegen. Sagte mal ein EU Darsteller dessen Name mir entfiel.

    Mir faellt nur Rotwein und Gladio ein aber sein Name leider nicht.

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