Für Schwerkranke übernimmt in Zukunft die Krankenkasse die Kosten für Cannabis, das hat das Bundeskabinett nach einem Gesetzesentwurf von Gesundheitsminister Gröhe, heute beschlossen. Der medizinische Nutzen soll zudem ebenfalls erforscht werden. 

Von Redaktion/dts

Das Bundeskabinett hat heute Mittwoch grünes Licht für einen Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe gegeben, nach dem Schwerkranke in Zukunft Cannabis auf Kosten der Krankenkasse erhalten sollen. Patienten, die keine Therapiealternative haben, sollen sich künftig getrocknete Cannabisblüten und Cannabisextrakte "in kontrollierter Qualität auf ärztliche Verschreibung" aus der Apotheke besorgen können. Der Anbau soll unter staatlicher Kontrolle ermöglicht werden.

"Unser Ziel ist, dass schwerkranke Menschen bestmöglich versorgt werden", so Gröhe. "Wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders geholfen werden kann. Außerdem wollen wir eine Begleitforschung auf den Weg bringen, um den medizinischen Nutzen genau zu erfassen." Darüber hinaus beschloss das Kabinett ein Gesetz zur Bekämpfung sogenannter Legal Highs. Dieser sieht ein weitreichendes Verbot des Erwerbs, Besitzes und Handels mit neuen psychoaktiven Stoffen vor. Zudem soll die Weitergabe künftig unter Strafe stehen.

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7 thoughts on “Grünes Licht für Cannabis auf Kassenkosten”

  1. Endlich mal eine vernünftige Entscheidung.

    Bekommen konnte man die Präperate schon des längeren, musste die Kosten aber selber tragen.

    Das kann natürlich nicht jeder. Meine Mutter war Gott sei Dank in der Lage, sich diese Mittel leisten zu können. Soweit ich noch weiss, hat die Private die Kosten erstattet.

    Ihr war trotz Chemo niemals schlecht und sie konnte sehr gut essen.

    Es ist wirklich eine Erleichterung, solche Mittel verwenden zu können.

  2. Irgendwelche Halbaffen mit angelernter "Bildung" wollen mir vorschreiben welche Pflanzen für mich legal oder illegal sind?

    *lol* 🙂

    Das ist der selbe Menschenschlag der hier in Deutschland schon vor Jahrzenten dafür sorgte das in Sexzeitschriften am Kiosk die weibliche Intimregion immer geschwärzt/wegretuschiert wurde und immer noch wird.

    Ich sage ja – verbildete Halbdoofe eben.

     

     

  3. Das einzige was den Staat an dieser Sache wirklich interessiert ist die Steuerbanderole. Der in breitn Bevölkerungsschichten zu recht verpönte Canabiskonsum ist letztlich ein höcht lukrative Einnehmequelle für den Staat( siehe USA). Über die Gesunheitsschiene wird das nun eingefädelt. Nebenbei kann dann die Kifferriege erfasst werden und ruhige Bürger sind die Kiffer allemal. Gerierung von Einnahmen, feingliedrigere Überwachung, ruhigstellung der Bürger. Eine win, win, win Situation. 

  4. In meinem "Dunstkreis" gibt es nicht nur einen sog. AIDS-Kranken (HIV-positiv). Sie haben ein gemeinsames Laster, sie lassen sich nicht mehr (wie befohlen) mit (ehemals) AZT und den neueren "AIDS"-Mitteln behandeln und sie kiffen seit Jahrzehnten. Wenn "HIV-Positive" Kenntnis davon bekommen, das ein sog. "AIDS-Test" bei mehr als 50 (!!!) Krankheiten zu einem "positiven Ergebnis" kommt, jemand somit also als  ein sog. "AIDS-Kranker" nach Meinung der Schulmedizin anzusehen ist, führt das früher oder später zu einer Verweigerung der verordneten teuren Therapie (etwa 20000 Euro ohne die Kosten für die Sozialkassen) und damit  zu mehr Lebensqualität. —  Mit dem o.g. neuen Gesetz gelingt es der Pharmalobby nun auch, ihre Profite mit sog. Betäubungsmitteln zu erhöhen. Anders als mein Vorkommentator glaube ich nicht, das die zur einer "Ruhigstellung" nötigen Mengen von Krankenkassen bezahlt werden.  

  5. So sollte der wirtschaftliche, finanzielle Aspekt, der verhältnismäßig preisgünstig herzustellende Hanfpflanze nicht außer acht gelassen werden, der einen beträchtlichen Gewinnverlust für die in das Drogengeschäft involvierten Geschäftszweige, mit ihren anspruchsvolleren, teuren Drogenproduktenpaletten, bedeutet. Der andere Aspekt, den man beachten sollte, ist, daß die Strategie des Finanzkapitals, besonders der Währungspekulanten, heute jener alten Finanz-und Handelsmächte ähnelt, die den Opiumkrieg im 19. Jahrhundert geführt haben,d.h., sie benutzen heute immer noch die Verbreitung von Drogen, um ganze Nationen zu schwächen und zu erobern. Eine drogenabhängige Bevölkerung ist leicht zu manipulieren und zu steuern, wie man es im 19. Jahrhundert in China sehen konnte und heute, mit dem Ziel von kurzfristigen Gewinnen, besonders in den U.S.A, mit schon 30 Millionen Drogenabhängigen ganze Völkerschaften in den Ruin treiben kann. So sollte sich Europa hüten in das gleiche Schema wie in den U.S.A., unter vorgeschobenen, gesundheitliche Aspekten, gepreßt zu werden.

     

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