GdP sieht Polizei als „Zielscheibe einer diffusen Wut auf den Staat“

Nach den Ausschreitungen bei den Veranstaltungen zum 1. Mai sieht die Gewerkschaft der Polizei die Sicherheitskräfte als "Zielscheibe einer diffusen Wut auf den Staat", getragen von extremistischen Gruppen aus der linken und rechten Szene.

Von Redaktion/dts

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht die Polizei angesichts schwererer Ausschreitungen rund um die Veranstaltungen zum 1. Mai als "Zielscheibe einer diffusen Wut auf den Staat". Er herrsche nach wie vor hohe Gewaltbereitschaft radikaler und extremistischer Gruppierungen aus der rechten sowie linken Szene gegenüber den Einsatzkräften, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow. Die Aufzüge in mehreren deutschen Städten hätten erneut gezeigt, dass ein massives Polizeiaufgebot notwendig sei, um Gewalt gegen Menschen und Sachen weitestgehend zu verhindern.

"Ich bleibe dabei: Von einem friedlichen Verlauf von Demonstrationen können wir als Polizei erst sprechen, wenn unsere Kolleginnen und Kollegen ohne Helm und Sorge, verletzt zu werden, ihrer Aufgabe des Schutzes einer öffentlichen Versammlung nachkommen können." Unter anderem in Plauen, Bochum, Hamburg und Berlin war es am Sonntag zu Ausschreitungen gekommen. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

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13 Kommentare

  1. …wieso wundet sich die Polizei über diese " Tatsache". Fakt ist, die Polizei wird als Erfüllungsgehilfe dieser verbrecherischen Politik, die Ihr eigenes Volk als Pack bezeichnet, in allen Fragen übergeht, keinen Schutz vor kriminellen Handlungen bietet, als die Diener und Söldner dieses Systems gesehen. Die Polizei hat auch schon genug Gründe dafür geliefert, siehe Köln.Es wird Zeit für die Polizei sich zu besinnen, auf welcher Seite und wessen Interessen die Polizei zu vertreten hat. Es mag einige bei der Polizei geben, die Dieses verstanden haben, aber für die " Führungskräfte " würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen.die meisten sind Parteien verseucht, und obrigkeitshörig, das ist ein Fehler, der sich rächen wird.Polizisten stammen aus dem Volk, und werden nur benutzt um Prellbock für " Rechte und Linke " zu spielen, oder das Steuersäckchen mit Blitzaktionen zu füllen, um weiterhin die verschwenderische Politik dieses Systems am Leben zu halten.Aber Gott ( nicht Allah)……sei Dank, einige haben Das schon begriffen.

    1. Kein Zweifel, ich seh die Bullen am liebsten im Rückspiegel abbiegen. Alles in allem halt ich unsere Bullen aber für nicht so schlecht. Das Bemühen soweit als irgend möglich ein Neutraler Schiedsrichter zu sein ist offensichtlich. Vorausgesetzt man will das sehen. Was Köln anbelangt. Der Polizeipräsident hier war kein Bulle sondern Rechtsanwalt mit SPD Parteibuch. Das der Politik macht statt Spielregeln und Gesetze durchzusetzen, wen wundert. Nu is wieder ein gelernter Polizist der Häuptling der Bullen und Politiker bleibt hoffentlich außen vor. Politiker haben wir in diesem Land nämlich längst genug. Und die Bullen mit der Justiz zu verwechseln is da auch wenig hilfreich bei. Bullen verurteilen nicht, die achten nur darauf dass umgesetzt wird was andere beschließen bzw. erlassen. So gesehen sind die eigentlich die letzten die man Anscheißen sollt. Aber naja, mittlerweile interessiert sich ja längst keiner mehr für Kausalitäten, Ursache und Wirkung. Nu is längst alles Scheißen und jeder Schuld der nicht den eigenen Standpunkt teilt weil nur der der "richtige" ist. :-))

  2. Das Problem ist unter anderem auch die Polizeigewerkschaft die mit der Politik unter einer Decke steckt und es zuläßt, daß ihr Klientel nämlich die Sicherheitskräfte zum Spielball der Politik geworden sind. Diese Politik hat in den vergangenen Jahren massiv Kriminalität importiert und sukzessive die Sicherheitskräfte geschwächt um die Zerstörungsprozesse im Land voranzutreiben! Die Polizei sollte sich an die Seite der Bevölkerung stellen und den inneren Feind zu bekämpfen.

  3. Das Problem mit den schlechten politischen Führern wäre sofort beseitigt, würden die Polizisten sich mit dem Volk, aus dessen Mitte sie ja kommen, zusammenschließen und die Parlamente stürmen. Dann hätten wir innerhalb eines Tages ein anderes System. So schnell ginge das. Das nennt man Revolution! Stattdessen verteidigen die Polizisten ein System welches sie selbst kleinhält, und zum jahrzehntelangen Lohnsklaven erniedrigt. 

    1. @wahrheit123 – Das gleiche gilt fürs Militär. Ich denke, diese Typen – Soldaten, Polizisten und andere sog. Staatsdiener – haben doch auch Gehirn (oder nicht?) Naja, das Ding von wegen "ich führe ja nur meine Befehl aus…." Kotz, kotz ……

    1. Bei Pegida waren gestern, obwohl tausende Demonstranten durch die Straßen marschierten, nur 2 (in Worten  z w e i ) Polizei- Einsatzpkws nötig. Es waren keine linken Demonstranten anwesend! Was lernen sie daraus im Bezug auf die Verortung totalitärer Weltanschauungen Ehrlich? (Tarnnahme?)

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