G7 im Mittelpunkt der Flüchtlingskrise: Treffen 2017 auf Sizilien

Italien wird nächstes Jahr der Austragungsort der G7-Veranstaltung sein. Die Politikdarsteller der 7 größten Wirtschaftsnationen werden sich dann in Sizilien einfinden. Russland wird man auch weiterhin aussperren. Verloren ist aber deswegen nichts. 

Von Redaktion/dts

Das Gipfeltreffen der G7 findet im kommenden Jahr 2017 auf Sizilien statt. Das teilte der italienische Ministerpräsident Matteo Renzi am Mittwoch vor dem zweitägigen G7-Treffen in Japan, das am Donnerstag beginnt, mit. Im kommenden Jahr übernimmt Italien den G7-Vorsitz und rückt das Treffen der ursprünglich sieben wichtigsten Industrienationen der westlichen Welt damit auch räumlich ins Zentrum der Flüchtlingskrise.

Sizilien ist mit der vorgelagerten Insel Lampedusa eine der Hauptanlaufstellen für Flüchtlinge, die über das Mittelmeer kommen. Seit Jahren prägen sie in der ganzen Region das Leben. Vor allem Menschen vom Horn von Afrika und aus Westafrika stechen häufig von Libyen aus mit kaum seetüchtigen Booten in See, in der Hoffnung, Italien zu erreichen.

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5 Kommentare

  1. Hä?

    "Russland wird man auch weiterhin aussperren. Verloren ist aber deswegen nichts."

    Was soll das denn heißen? Wird im Text nicht klar. Scheint ja nicht wirklich unabhängiger Journalismus zu sein, sondern von irgendwo zugespeist.

  2. Warum wird das in Italien nicht genauso gemacht, wie jetzt in Griechenland. Lampedusa ist doch auch eine Insel. Dort sammeln und nicht aufs Festland sondern postwendend zurück. 

  3. Gut so. Vielleicht können wir dann die Problematik mit den flüchtenden Menschen mit gemeinsamer Solidarität lösen und eine gleichmäßigere Verteilung bewirken.

  4. Die Sozialisten sind in Italien leider noch bis 2018 an der Macht. So lange werden sie noch Flüchtlinge vor der libyschen Küste aus dem Meer "retten" und machen sich so selber zu Schleppern, die den Flüchtlingsstrom anfachen.

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