FPÖ & Flüchtlingspolitik: Steht die SPÖ vor einer Spaltung?

Teile der SPÖ wollen auch über eine Koalition mit der FPÖ sprechen, sollte dies aufgrund von Wahlergebnissen zur Debatte stehen und wollen eine restriktive Flüchtlingspolitik beibehalten. Faymann und der linke Parteiflügel befinden sich parteiintern zunehmend in Opposition. Eine Parteispaltung droht, sollte Verteidigungsminister Doskozil in einer Kampfabstimmung um den SP-Vorsitz gewinnen.

Von Marco Maier

Es ist vor allem die Flüchtlingspolitik, die innerhalb der österreichischen Sozialdemokraten zu heftigen Diskussionen führt – und natürlich der Umgang mit der FPÖ, mit der die Roten bereits in einigen Gemeinden und im Burgenland auch auf Landesebene eine Koalition eingegangen sind. Verschärft wird das Ganze noch durch das Debakel bei den Bundespräsidentenwahlen, wo der SPÖ-Kandidat Hundstorfer gerade einmal rund 11 Prozent der Stimmen erhielt, während die Genossen tatsächlich daran glaubten, dass er es in die Stichwahl schafft – und sogar für mindestens 50.000 Euro Wahlplakate für die Stichwahl drucken ließen.

Möglich, dass es nun zu einer Kampfabstimmung um die Führung der SPÖ kommt. Sollte sich Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil – der auch von FP-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer gelobt wurde – gegen Werner Faymann stellen und gewinnen, wäre dies wohl endgültig der letzte Tropfen für das ohnehin volle Fass der Parteilinken, die den immer wieder vollzogenen "Rechtsschwenk" seit der Zeit von Innenminister Schlögl als Strategie gegen ein weiteres Erstarken der FPÖ kritisierten.

Doch nun könnte der Niedergang der SPÖ dazu führen, dass die machtpolitischen Pragmatiker (darunter auch ÖGB-Chef Foglar) auch eine Koalition mit der FPÖ – die wirtschaftspolitisch ohnehin oft auf SPÖ-Linie liegt – auf Bundesebene akzeptieren, während der linke Flügel aus der Partei austritt und eine neue sozialistische Partei gründet – vielleicht auch mit Unterstützung einiger kleinerer linksextremer Splitterparteien. Damit wäre es sogar sehr wahrscheinlich, dass Österreich auch ein Pendant zur deutschen "Die Linke" erhält.

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3 Kommentare

  1. Die Spaltung der SPÖ ist eigentlich schon längst vollzogen. Auf der einen Seite eine Parteiführung, die lediglich noch ein Befehlsempfänger gewisser ausländischer Hintergrundmächte, wie z.B. die Bilderberger, der jüdische Weltkongress. die amerikanische Regierung, die Atlantiker ist, und die politische Agenda ihrer Auftraggeber betreibt. Diese Parteiführung kontrolliert den Parteiapparat. Auf der anderen Seite, die einfachen Parteimitglieder, Arbeiter, Angestellte, Gewerkschafter, kleine Gewerbetreibende, die beobachten, dass ihr ererbtes Lebensumfeld, sei es kulturell, gesellschaftlich oder wirtschaftlich durch die Massenmigration, die ausufernde Kriminalität, die erzwungene Islamisierung, die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, die Ausländerghettos, zerstört wird mit der Zukunft ihrer Kinder. Die Frage ist nur wie lange wird es dauern bis die einfachen Parteimitglieder sich ermannen die bisherige SPÖ Führung auf den Mond zu schiessen mitsamt allen skurrilen linken Künstlernaturen, Schauspieler, Theaterschaffenden, Sozialarbeiter die es auch noch in der Partei gibt und für die es nie genug Moslems in Österreich gibt!

  2. Na wenigstens gibt es noch Leute in der SPÖ die sich nicht vor Realität ankapseln und die FPÖ endlich ernst nehmen

    Diese arrogante veraltete Abgrenzungspolitik gegenüber der FPÖ ist ja auch einer der Gründe warum die SPÖ so dermaßen abkackt

  3. Österrreich hat sich entschieden und das für die neue Arbeiterpartei FPÖ ? !

    Glückwunsch an Österreich, alles richtig gemacht !

    Ich denke, auch das deutsche Volk ist wacher geworden, denn die AfD hat die drittstärkste,antideutsche Partei, die GRÜNEN mittlerweile abgehängt. Das heißt die AfD ist jetzt schon bundesweit die drittstärkste Partei – Tendenz – STEIGEND, wie in den meisten europäischen Ländern .

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