Euro-Gruppe einigt sich auf neue „Hilfen“ für Griechenland

Griechenland soll bald schon mehr als 10 Milliarden Euro zur Bedienung der Altschulden erhalten. Zudem wurden einige Erleichterungen beim Schuldendienst vereinbart. Doch Athen muss weitere Bedingungen erfüllen, um die Finanzmittel zu erhalten.

Von Redaktion/dts

Die Euro-Gruppe sich auf neue Hilfen für Griechenland verständigt. Die Finanzminister hätten weiteren Auszahlungen in Höhe von insgesamt 10,3 Milliarden Euro zugestimmt, teilte Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in der Nacht zum Mittwoch mit. Zudem sei eine Einigung über Schuldenerleichterungen und die weitere Teilnahme des Internationalen Währungsfonds (IWF) an dem Hilfsprogramm erzielt worden.

Allerdings müsse die griechische Regierung noch einige Bedingungen erfüllen, um die neuen Hilfen zu bekommen, so Dijsselbloem. Und das, obwohl die griechische Regierung erst kürzlich zwei massive Austeritätspakete durchs Parlament peitschte. Zudem müssten dem Grundsatzbeschluss noch nationale Parlamente zustimmen. Die Euro-Staaten hatten mit Griechenland bereits im vergangenen Sommer ein drittes Hilfspaket von bis zu 86 Milliarden Euro vereinbart. Ausgezahlt sind bisher 21,4 Milliarden Euro.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

7 Kommentare

  1. 243 Milliarden Euro wurden bislang an Griechenland gezahlt und das bei 11 Millionen Einwohner ! Das dritte " Rettungspaket " umfasst weitere 86 Milliarden Euro.

    Griechenland ist immer noch pleite ,aber irgendwer muss ja das ganze Geld doch haben 

    1. Dabei sollten wir noch wissen, das Griechenland erst ab Juli 2020 beginnen muss, Schulden samt Zinsen zu bedienen. – Vor unser aller Augen läuft ein riesiges, von Medien und Politik gestaltetes Betrugsmanöver ab, um mit EU-Steuermilliarden kriminelle Finanzwetten bezahlen zu können. – The never ending story-"Griechenland-Rettung".

      1. Nicht die Griechenlandrettung ist die unendliche Geschichte. Die Rettung eines absurden Finanzsystems ist die Story. Aber es wird sein Ende finden. Schon bald. Das System hat durch die Weltweite Bankenrettungen keine andere Möglichkeit mehr als sich selbst zu vernichten. Alles was die Politik nunmehr noch tun ist der absurde Versuch von Fruchtfliegen einen Tiger zu füttern.

  2. 243 Mrd. Euro zur Rettung der Banken bei einem Risiko der Schattenbanken von 660 Millionen Euro. Na das wird es also noch viele Rettungen von Griechenland, Portugal, Spanien, Italien, Deutschland, geben müssen, um uns weiterhin das Gefühl von Kompetenz und Sicherheit gegebn zu können. Aber immer schön dran denken – eins ist sicher. Der Tod.

    Der kostet jedoch das Leben.

     

  3. Hier wird nur der Untergang verschleppt..welcher durch Korruptheit besonders deutscher Kreise..eingeleitet wurde.

    Dieser Flug wird mit einer Bruchlandung enden.

  4. So dürfte auf diese 'EU' etwas zurollen, wogegen die amerik. Hypothekenkrise mit ihren AIG – Fannie Mae – Freddie Mac Skandalen noch eine Idylle gewesen sein dürfte, denn diesemal handelt es sich nicht mehr um Milliarden US$, sondern mit dem nicht mehr aufzuhaltenden Zusammenbruch des CDS Marktes dürfte es diesmal um Billionen US$ gehen, wobei hauptsächlich das amerik. Bankensystem mit von der Partie sein dürfte, die ca. 95 % dieser Kreditversicherungen im Spekulationsbereich halten, und Uncle Sam daher nicht daran interessiert sein dürfte, daß die ISDA den seit 2010 überfälligen Staatsbankrott Griechenlands ausrufen würde. Je hoffnungsloser die Lage wird, um so abenteuerlicher und phantasievoller werden die Bezeichnungen und Gründe der 'Rettungsmaßnahmen' für Griechenland, die lediglich zur Verschleierung und Verheimlichung, wie kurz vor dem Zusammenbruch des amerik. Hypothekenmarktes, vor der Öffentlichkeit dienen.

    Spannend wird es allemal, wie uns die Bundesregierung den finanziellen Zusammenbruch dieser BRD erklären will, denn diesen Billionenzusammenbruch wird weder der ESM noch andere 'Rettungsschirme', sprich Steuerzahler, stemmen können, auch wenn Klaus Regling, bzw. Wolfgang Schäuble noch so abstruse Finanzierungskonzepte vorlegen sollten um das Platzen der CDS Bombe noch so lange wie möglich hinauszögern zu können, damit sie nicht mehr belangt werden können.

     

     

     

     

    1. Bei den Derivaten ist die Deutsche Bank ist mit 72 Billionen $ noch der größte Spekulant unter allen Banken weltweit, sie steht auf derart tönernen Füßen, das ihr Zusammenbruch unsere gesamte Volkswirtschaft mitreißen würde. 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.