Damit nicht mehr Migranten nach Deutschland kommen, als das Land integrieren kann, müsse man zwischen Asylsuchenden und Wirtschaftsflüchtlingen unterscheiden, so DRK-Präsident Seiters.

Von Redaktion/dts

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, fordert eine klare Unterscheidung zwischen Asylsuchenden und Wirtschaftsflüchtlingen, damit nicht mehr Migranten nach Deutschland kommen, als dieses integrieren kann. "Das Asylrecht muss auch in Zukunft für politisch Verfolgte gelten. Dafür müssen wir in einem fairen geordneten Verfahren zwischen denjenigen unterscheiden, die verfolgt sind, und denjenigen, die aus wirtschaftlichen Gründen kommen", sagte Seiters der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

"Andernfalls schaffen wir die Integration nicht", fügte der DRK-Präsident hinzu. 2015 sei das Jahr der Flüchtlinge und der ehrenamtlichen Helfer gewesen. "Nun folgen die Jahre der Integration. Das wird noch schwer genug." Zu den gesetzgeberischen Maßnahmen im Umgang mit dem Flüchtlingszustrom sagte Seiters: "Es hat lange gedauert, aber ich finde vieles, was jetzt auf den Weg gebracht wurde, richtig. Etwa das Integrationsgesetz oder die Wohnortzuweisung."

Das Deutsche Rote Kreuz sieht Seiters "gut vorbereitet auf neue Herausforderungen". Eine Belastung von Kommunen und Hilfsorganisationen wie im vorigen Jahr hält er aber nicht für dauerhaft möglich. "Jedenfalls konnte die Belastung der Kommunen und humanitären Organisationen, wie sie im vergangenen Jahr war, so auf Dauer nicht weitergehen", sagte Seiters der F.A.Z.

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8 thoughts on “DRK-Präsident: Asylsuchende und Wirtschaftsflüchtlinge unterscheiden”

  1. Aber dazu muß man das Pferd von hinten aufzäumen, und da bedarf es sehr vieler Abschiebungen, um ein deutliches Signal in die Welt zu senden, wie ernst man es damit meint, und darüberhinaus das verspielte Vertrauen der eigenen Bevölkerung zurück zu gewinnen, welche solche wunderlichen Abenteuer bezahlen soll!

    1. lol….darf der das überhaupt sagen ? Also ich bin begeistert über soviel Kompetenz des Herrn Seiters. (Vorsicht Ironie)

      Mich stört dabei nur eines und zwar das JEDER Bürger, der genau DAS bereits vorigen Sommer sagte, sofort die Nazikeule übergezogen bekam. Nun scheint des Bürgers Baugefühl richtig gewesen zu sein aber die Nazikeule wird zur Vorsicht trotzdem weiter geschwungen und als Argumentationshilfe für die Gutmenschen wird sie wenn nötig, sofort wiederverwendet.

  2. Das ist schon 'mal ein Lichtblick, wenn ein im direkten Umgang mit den Invasoren erfahrener Funktionär eine dringend notwendige Differenzierung anrät. Der "Lichtblick" wird durch die Fragestellung (auch an Seiters) doch arg getrübt, warum das erst jetzt geschieht (falls es überhaupt geschieht). —  Die Belastung der Kommunen ist im Übrigen nicht geringer geworden, da die "Verantwortlichen" alles, was ins Land gespült wurde, schnellstens auf eben diese verteilt haben. Die schlagen sich jetzt mit einem nicht zu bewältigenden Problem herum, tragen überwiegend die Kosten und haben mit der Abschiebung der abgelehnten "Asylbewerber" zusätzlich noch ein juristisches und logistisches Problem. Einfach unglaublich erscheint das Verhalten der "verantwortlichen" Politiker, die bereits zum Tagesgeschäft übergegangen sind und mit Griechenland, Brexit und anderen eigens verursachten "Problemen" beschäftigt sind.

  3. 1. Der DRK-Präsident schreit nach Differenzierung ? Dabei macht diese " Institution " mit diesen armen " Schutzsuchenden " doch das meiste Geld ?

    2. Otto-Normalo differenziert bereits seit Jahren und ist zu dem Schluß gekommen : 2% Flüchtlinge, die um ihr Leben gefürchtet haben. Der Rest – 98 % – ist vor Verantwortung und Arbeit geflüchtet und somit Wirtsflüchtlinge

  4. Sozialleistungen nur für nach Genfer Konvention tatsächliche Flüchtlinge. Wer am deutschen Arbeitsmarkt nicht konkurrenzfähig und nicht integrierbar ist muß wieder ausreisen oder wird abgeschoben. Mit der Ausbeutung der deutschen Bevölkerung durch ihre Politiker zu Gunsten der Infiltranten muß so oder so Schluß gemacht werden. Es dürfen nurmehr Politiker gewählt werden die der Zuhälterpolitik abschwören.

    1. Jahrzehnte wurden nach meiner Meing nur Deutschenhasser in die Politik "gehoben". Die junge Geschichte hat öfter gezeigt, dass anständige Menschen schnellstmöglich "entfernt" werden, weil diese stark in der Minderheit sind. – Und was ist mit der Kanzlerakte, dem besetzten Land, der Bundesrepublik Deutschland Finanzagentur GmbH (die als GmbH nicht mit besonders viel haftet, also wer zahlt die von denen verursachten Schulden zurück? – Natürlich das Personal mit passendem Ausweis) bzw. Nichtregeierungsorganisation (mit "Staat" hat das alles nichts zu tun – siehe Arbeitsagentur statt Arbeitsamt, Deutsche Post AG anstelle Postamt, siehe Grundgesetz anstatt Verfassung, siehe 2+4-Vertrag anstelle Friedensverträge, etc., etc., etc.)?

  5. Man beachte allerdings auch, wieviele Asylbewerber abgelehn sind und trotzdem nicht abgeschoben werden. Das müssen ja schon Millionen sein, die schon vorher nicht gegangen sind, wahrscheinlich wegen Arschmangels in Politikerhosen. Eine andere Frage ist doch die: Wenn man -wie von USA verlangt- das deutsche, noch arbeitende Volk abschafft, wer verdient dann für unsere herausragenden Politiker noch das für deise jährlich steigende Geld? Die künftige moslemische Kultur wird sich nur um ihre eigenen Pfründe kümmern, statt um jemand Anderen. Das scheint unserer Elite noch nicht klar zu sein. Aber wen wundert´s bei dieser Arroganz selbiger!

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