Cameron: „Brexit“ könnte Frieden gefährden

Premierminister Cameron, der sich früher für einen Brexit stark machte, warnte nun vor dem EU-Austritt Großbritanniens. Er will nun den britischen Einfluss auf die EU gewahrt wissen.

Von Redaktion/dts

Der britische Premierminister David Cameron hat vor einer Gefährdung für den Frieden durch einen Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union gewarnt. Die EU habe zur Versöhnung der Länder des Kontinents beigetragen, sagte Cameron am Montag in London. Großbritannien habe ein grundlegendes Interesse an der Aufrechterhaltung der gemeinsamen europäischen Ziele, um künftige Konflikte mit europäischen Nationen zu vermeiden.

Dafür sei es wichtig, EU-Mitglied zu bleiben. "Entweder wir beeinflussen Europa oder Europa beeinflusst uns", so Cameron. Großbritannien sei nicht immun gegen Fehlentwicklungen in Europa. "Können wir und wirklich sicher sein, dass Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent garantiert sind?", fragte der britische Premier. "Ist es das Risiko wert?" Das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union findet am 23. Juni statt.

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21 Kommentare

  1. Späte Einsicht. Gehen die Britten aus der EU sind sie innerhalb von 100 Jahrn vom einflussreichsten Land der Erde zu einem der Bedeutungslosesten geworden. Tiefer fall, würd ich meinen.

    1. Weniger späte Einsicht als die Aussage eines Regierungschefs, welche an Zynismus nicht mehr zu überbieten ist.

      Von welchem Frieden quasselt der Typ ? Den Frieden welchen die EU inkl.London unter der Federführung der USA in alle Teile der Welt mit Bomben bringt ? Oder den Frieden welchen dieses totalitäre Regime in Brüssel mittels abstruser Gesetze seinen Bürgern aufzwingt ? Oder meint er den (RIP-)Frieden welchen die Sanktionen der westl.Kotzgemeinschaft den hunderttausenden Toten Kindern im Irak aufgrund des Embargos brachte ?

      All diese Politiker wie Cameron und co sollten bei Gott das Wort Frieden nicht einmal in den Mund nehmen, denn ihre Verbrechen an den Menschen-u.Völkerrechten mit Millionen von Toten der letzten Jahrzehnte zeugen von ihrer wahren Gesinnung !

  2. Egal, Hauptsache diese Drecks-EU-Diktatur mit seinem ganzen Verbrechergesindel verschwindet für immer.Viele EU-zwangsokupierten Länder warten auf den Tag der Befreiung .

  3. Wenn sie Angst um den Frieden haben, dann muß die EU das derzeitige Gebilde umbauen und den Bürgern Europas mehr Mitspracherechte einräumen. Bei grundlegenden Fragen, wie z.Bsp. Krieg und Frieden, Nato, Währungen und Einwanderung wären Volksbefragungen angesagt. Bei Ein- und Austritten ebenso. Erst wenn sie sich öffnen und eine verständige Politik betreiben, gebe es vielleicht eine Chance, die Menschen von dem Zusammenschluß der Europäer zu überzeugen. Was nicht übersichtlich ist und gegen die Bürger gerichtet ist wird als Bedrohung betrachtet und da brauchen sich doch die Herrschaften in Brüssel und den nationalen Parlamenten nicht wundern, wenn jenseits des linken Mainstreams konservative Oppositionen entstehen. Die sollten sich mal Gedanken machen über Ursache und Wirkung, wer aber nur die Wirkung beklagt und die Ursache außer acht läßt ist entweder ein Demagoge oder ein Realitätsverweigerer.

    1. Seh in weiten teilen auch so, Achim. Genau deswegen brauchen wir die Britten in der EU. Wenn die Britten jetzt in den Sack hauen lassen die uns mit der Merkel und dem Sozialistischen Übergewicht in der EU( Italien, Frankreich) einfach im Stich. Die Britten verschwinden in der Bedeutungslosigkeit und wir im Merkelschen Postkommunismus der EUDSSR.

  4. "Können wir und wirklich sicher sein, dass Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent garantiert sind?"  – Nun, mit den momentanen Marionetten – egal ob im nationalen oder im EU-Parlament – ist der Frieden tatsächlich nicht garantiert. Zu lange am Volk vorbei "regiert"…das rächt sich irgendwann. Ich denke der Russe ist schuld, wetten?

  5. Krieg ist in das Bewußtsein der Europäer zurückgekehrt als einige möchtegern Imperialisten der EU die Kriegsgefahr nach Europa zurückgebracht haben. Die nationalstaatlich geordneten Länder Europas haben in friedlicher Koexistenz nebeneinander gelebt. Es ist also genau das Gegenteil von dem wahr was Cameron den Menschen einreden will. Die EU und seine Protagonisten gefärden in Europa den Frieden auch unter anderem, daß sie kriegsverbrechend Katastrophen über andere Völker bringen. Die britische Bevölkerung ist ganz im Gegenteil gutberaten wenn sie sich der politischen Unmoral ihrer und der EU Politiker nicht anschließt! 

    1. Richtig….. Weder Brexit , Grexit oder sonstigen…exit gefährdet den Frieden.  Das macht die EU und deren Speichellecker  schon

  6. Jetzt blüht der Polit-Populismus aber:

    Gestern verursacht das Programm der AfD „Massenarbeitslosigkeit“, heute gefährdet der Brexit den Frieden. Wenn der abgeschmackte Unsinn so weitergeht, dann sind morgen womöglich "Wahlen schädlich für die Demokratie".

    1. Und diese Vermutung im letzten Satz ist garnicht so abwegig, denn damit angefangen haben sie ja schon im EU-Parlament. Hier hat der Wähler so gut wie nichts mehr zu melden, er kann sein Kreuzchen machen, für Personen und Programme die er noch weniger kennt als seine Abgeordneten im eigenen Wahlkreis, und das war`s. Was nach der Wahl kommt ist nicht annähernd einzuschätzen und ohne sachliche Aufklärung zu jedem einzelnen Beschluß des europäischen Parlamentes ist dies vergleichbar mit einem Überraschungsei. Man kauft es, weiß aber nicht was drinn ist. Da ist doch jede weitere Wahl eine Farce und hat mit einer lebendigen Demokratie überhaupt nichts mehr zu tun. Noch nicht abgeschafft, aber ohne Wirkung und das kann man als quasi nicht existent bezeichnen.

  7. Es gibt Leute wie Cameron, Merkel, Hollande und Schulz die sagen was anderes als sie denken. Bereits Nostradamus hat einen amerikanischen Bundesstaat GB vorausgesagt. USA/GB meinen wohl für immer die EU über Deutschland beherrschen zu können. Dass man sich da nur nicht täuscht.

  8. Vermutlich werden die Schotten dann in London einmarschieren. Auch von den Iren könnte man sich das vorstellen, auch nicht abwegig ist, daß die Neuseeländer und Australier und Südafrikaner mal in London vorbeischauen wollen zum Danke sagen. Vielleicht sind auch noch ein paar Dresdner dabei, die Harris noch mal den Feuerfesten Handschuh schütteln wollen würden oder auch unserem Finger-V-Mann Churchill.

  9. Als die Balkanroute zur Schließung anstand, drohte Merkel auch mit dem Weltkrieg.

    Also gähnnnnnn, wer nun wirklihc noch glauben mag, daß die EU als "Friedensprojekt" uns vor derartigem rettet, der war lange nicht mehr nachts auf den Straßen der Republik unterwegs.

     

    Ich bin ja dafür, daß in Zukunft alle Politiker, Lobbyisten ohne Personenschutz und ohne irgendeine Bewaffnung nachts (schließlich wurde der Bürger auch entwaffnet) durch dei Straßen laufen und mal nach No Go Areas Ausschau halten und ggf. dann wieder für Ruhe und Ordnung sorgen.

  10. Also Engländer sind immer friedlich, wenn ausreichend die Sonne scheint und Sie krebsrot verbrannt mit freiem Oberkörper (egal ob M oder W)  mit ausreichend Bier und Tatoos versorgt wurden und ihre Fish & Chipstüte mit extra viel Fluoridsalz sich bereits in einem Magensäurebad neben ihnen am Strans befindet.

  11. Wenn sie gar keine Argumente mehr für die eigenen Interessen haben drohen sie mit Krieg. Nichts ändert sich bei diesen kleinen Leuten.

  12. Ob die Teilveröffentlichung der sog. Panama Papers den Mann "zur Besinnung" haben kommen lassen? Bedauerlich, denn ich hätte ein "Brexit" befürwortet, halte ich doch die "Inselaffen" für die größten Unruhestifter der europäischen Geschichte.

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