Kein Thema, wo die deutsche Bundesregierung nicht mitreden möchte. Alles muss gefördert, geregelt und reguliert werden. Wie aber dadurch mehr Freiraum entstehen soll, entzieht sich unserer Kenntnis.

Von Redaktion/dts

Die Bundesregierung will Digital-Konzerne dazu bringen, dass sie in Deutschland bekanntmachen, ob und wann sie Preise individuell je nach Käufer festlegen. Dies schlägt nach einem Bericht der "Rheinischen Post" das "Grünbuch digitale Plattformen" vor, das das Bundeswirtschaftsministerium am Montag vorstellen will.

Ziel des Diskussionspapiers ist es, künftige Gesetze zur Förderung und Regulierung der Digitalwirtschaft in Deutschland vorzubereiten. Außerdem regt das Papier an, dass Kunden per Gesetz erlaubt wird, neben ihrem echten Namen auch eines oder mehrere Pseudonyme in sozialen Netzwerken zu nutzen.

Neben Regeln will das Wirtschaftsministerium laut "Grünbuch" Digitalfirmen künftig auch mehr Freiraum geben, so der Bericht. Es werde ausdrücklich gefordert, neue Ideen "nicht durch überbordende Regulierung schon im Keim" zu ersticken. Der Staat müsse zwar für Datenschutz eintreten, aber er müsse auch die Möglichkeiten eröffnen, "durch Datennutzung neue Geschäftsmodelle und neue Dienstleistungen zu entwickeln".

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8 thoughts on “Bundesregierung will mehr Transparenz bei Preisgestaltung von Online-Konzernen”

  1. " Kein Thema, wo die deutsche Bundesregierung nicht mitreden möchte. Alles muss gefördert, geregelt und reguliert werden. "

    Mal wieder Qualitätsjournalismus pur! /Ironie

    Sind das Nachrichten oder politisch motivierte Propaganda-Lügenpresse?

      1. Steht ja nur oben im Titel: "Nachrichten & Informationen".
        Da steht nichts von Propaganda… Nicht jeder teilt deine Medienkompetenz.

  2.  Außerdem regt das Papier an, dass Kunden per Gesetz erlaubt wird, neben ihrem echten Namen auch eines oder mehrere Pseudonyme in sozialen Netzwerken zu nutzen.

    So, neben ihrem echten Namen. F**k  you!

  3. Seit diese Paging-Reklame im Datenverkehr eingeschwindelt wird, kostet das Surfen doppelt soviel, wie vorher. Jede Seite hat bald solche Video-Spots, welche enorm viel Datenstrom und damit kosten verursachen und kaum auszusperren sind. Man kann nur mehr den Stecker ziehen um solche Übertragungen zu stoppen.  Ist eigentluch verbrecherisch.

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