Bosbach für Strategiewechsel im Umgang mit der AfD

Wolfgang Bosbach ist ein ausgefuchster Politiker. Er hat jetzt das Rezept gefunden, wie man der AfD die Wähler wieder abspenstig machen könnte. Anstatt die AfD politisch auszugrenzen, müsse man sie inhaltlich stellen, ist sich Bosbach sicher. 

Von Redaktion/dts

Der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat sich für einen Strategiewechsel seiner Partei in der Auseinandersetzung mit der AfD ausgesprochen. Bosbach sagte der "Saarbrücker Zeitung", die bisherige Strategie, die AfD zu ignorieren oder auf keinen Fall mit ihr zu diskutieren, "war, zurückhaltend formuliert, nicht sehr erfolgreich". Deshalb sei ein Strategiewechsel richtig.

Bosbach ist auch Mitglied des Berliner Kreises in der Union, der innerhalb der CDU die konservativen Werte wieder stärker in den Vordergrund rücken will. "Es ist falsch, die AfD auszugrenzen, das verleiht ihr nur eine Art Märtyrerstatus und verschafft eher zusätzliche Sympathien", betonte er weiter. Auch sei es falsch, "deren Wähler zu beschimpfen. So gewinnt man sie garantiert nicht für die politische Mitte zurück".

Stattdessen müsse die AfD jetzt politisch-inhaltlich gestellt werden. "Nur so wird deutlich, dass sie zwar Probleme beschreibt, aber keinerlei Kompetenz zur Problemlösung hat."

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18 Kommentare

  1. Jetzt werden wieder die homöopathischen Bosbach-Tropfen verabreicht und alles wird gut. Damit hat er sein Ticket für die nächsten drei Talk-Shows gelöst, gell Frau MaischwiIllner.

  2. Ich bin auch für einen Strategiewechsel in der gesamten Politk.

    Merkel muss weg! Ausserdem alle dierjenigen welche Ihr in den Arsch krichen.

  3. Es dauert, bis das Volk wütend wird – aber ist es erst einmal soweit, vergißt es nicht so schnell.

    Laßt ihn reden, das kann er nur. Sie versuchen nur, ihren Firmenjob zu erhalten, aber es wird mit jeder Wahl erheblichen Schwunf geben.

  4. Herr Bosbach, es ist viel einfacher. Die Politiker müssen einfach wieder das tun, was ihre Aufgabe ist: Politik fürs Volk machen und nicht für elitäre Clubs.

  5. "Wer den "Feind" fürchtet muss sich mit ihm verbinden ! Jetzt will man die AfD schon einkaufen, wie man damals die Grünen eingekauft hat . Kaum hatte Fischer am Geld gerochen und schon war er versaut…Die Wirtschaft steht wahrscheinlich schon auf Abruf um die AfD zu schmieren und sie zu ihrem Hofhündchen zu machen. Wir brauchen aber einen Strukturwandel. Die Oligarchen-Politik gehört in die Kiste ! Und wenn die AfD nichts anderes im Korb hat, als das, was sie bisher verraten hat, dann ändert sich an diesem beschissenen System überhaupt nichts.-, dann ist sie nur ein Abklatsch der FDP -, nur mit nationalem Gedankengut- (was ja nicht ganz falsch ist.) (Das Gedankengut mein ich und nicht diese liberale Soße).

  6. bosbach, auch nur so ein politschwätzer, der meint, die macht der cdu über das volk sei gottgegeben. soll er doch mit der afd in der sache diskutieren, ich mag nicht alles von der afd, aber gewisse punkte von ihr, finde ich in der sache richtig, etwa dafür zu sorgen, dass deutschland nicht überfremdet wird. wenn ich in deutschland durch die strassen laufe und um mich herum jeder eine andere sprache spricht als ich, dann kann etwas nicht stimmen und das hat nichts mit rechts oder nazitum zu tun, sondern ist ein berechtigtes bürgeranliegen.  

    1. Traurig aber wahr! Solch eine Aussage in der Öffentlichkeit (z. b. Talkshow im ARD oder im ZDF) und schon ist man als rechter Nazi abgestempelt.

      Ich war mein Leben lang links politisch ausgerichtet, bin 50 Jahre alt und habe davon bislang 35 Jahre gearbeitet. Ich möchte als Deutscher in Deutschland kein Ausländer sein. Meine Frau soll wieder sicher Abends durch die Straßen gehen können. Ich will von meinen Steuern keine EU Diktatur, keine Kriegsverbrecher, kein Gengift, keine Atombomben und auch keine Parteibonzen finanzieren. Ich möchte Leistung für mein Geld erhalten. Bin ich jetzt ein Rechter? Nein, ich bin ein Mann aus dem Volk. 

      1. Wenn die Deutschen in absehbarer Zeit eine Oppositionspartei haben wollen, dann müssen sie ihre von den Linken über die Gehirnwäsche indoktrinierte "Rechtsphobie" ablegen. In aller Welt gibt es tausende Rechtsparteien die keine Nationalsozialisten sind und auch in Deutschland ist niemand Nationalsozialist weil er eine politisch rechte Gesinnung hat. In einer funktionierenden Demokratie ist das gesamte weltanschauliche Spektrum notwendig. Die gegenwärtigen Zustände sind deshalb entstanden weil diesbezüglich eine mehr als ungesunde Verengunng stattgefunden hat.

        1. Das trifft es wohl auf den Kopf. Allerdings werden die Betonköpfe im Bundestag das nicht verstehen weil die in ihrem eigenen kleinen Universum leben. Is genauso wie mit dem Politkader der DDR. Die haben sich selbst auch als Weltoffen und Demokratisch wahrgenommen und wahren völlig entsetzt über ihre eigene Bevölkerung. Das viele der neuen Demokraten alte SEDler sind, ein Schelm wer da Zusammenhänge erkennen will. 🙂

  7. ………..wie sie jetzt zappeln und sich winden, tja Die AFD und Ihre Wähler, was den Großteil der Bevölkerung ausmachen dürfte , akzeptieren die Verräterparteien , Kriecher und Ihre " Königin" nicht mehr, der Fresstrog der erpressten Steuergelder trocknet langsam aus, und Das ist gut so.Das werden jetzt auch sämtliche Lippenbekenntnisse von Bosbach, Merkel, Maas und Co nicht mehr ändern.

  8. Art. 38 GG

    (1) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen.

     

    Da steht nichts von Listenwahlen oder Parteien!

    1. Nach Änderung des Artikels 23 des Grundgesetzes am 29.09.1990 ist für Deutschland kein neuer Geltungsbereich definiert worden und somit gilt seitdem auch das Grundgesetz nicht mehr.

      In Deutschland gilt das SHAEF-Gesetz (Besatzungsrecht).

  9. Bringt alles nichts mehr. Die einzigen, die bei ihrer Meinung geblieben sind, trotz übelster Beschimpfungen und Verleumdungen werden als Retter der Nation gesehen und jeder Versuch wird scheitern einen Keil zwischen die Wähler und den Mitgliedern der AFD und ihrer Führung zu treiben. Wer Politik für die Bürger macht wird belohnt und wer gegen sie ist und eine fast existenzvernichtente Politik betreibt, hat seinen Absturz selbst zu verantworten. Selbst wenn die morgen die Steuern um 5% senken würden wäre das für die meisten kein Anlaß, Verrat an der AFD zu begehen, es sei denn diese begehen ihn an den Wählern. Aus derzeitiger Sicht ist es nur mit der AFD möglich dieses Land wieder in geordnete Bahnen zu lenken, trotz aller Schwierigkeiten die eine junge Partei überwinden muß, und wer vorher 10 Jahre nur Politik für andere gemacht hat und nicht für die eigenen Bürger, der muß sich jetzt auch nicht mehr darum bemühen. Am besten wäre es, die Hauptakteure würden von der Bildfläche verschwinden, das machen Sie aber nicht, sie wollen nur mit der gleichen Hinterlist eine günstigere Prognose realisieren, um ihr Werk weiter fortsetzen zu können, zum Schaden der deutschen Bevölkerung.

  10. Zuerst das Land verwüsten und die Volksabschaffung betreiben, dann einen Strategiewechsel und schon ist die Welt für die Altpartei wieder in Ordnung. Die Bevölkerung braucht keine Volksverräter schon garnicht  welche die die Tore für eine Fremdinvasion öffnen, die Bevölkerung braucht den politischen Paradigmentwechsel  und den bietet die AfD an. Sie verfügt übrigens über genügend Kaderpotential das man ihr die Bewältigung der Aufgaben zutrauen kann. Solange die AfD nicht regiert ist es nicht ihre Sache Probleme zu lösen und schon garnicht jene die die Altparteien selbst und vorsätzlich verursachen.

  11. Vor allem sollte sich die CDU/CSU/SPD/Grünen über ihre eigene Situation langsam Gedanken

    machen, die sich wie ein Patient, der kurz vor dem politischen Koma steht, wie man wieder

    einmal an dem Urteil der Karlsruher Richter sehen kann, gegen den Notarzt wehrt.

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