Barley: Debatte um SPD-Kanzlerkandidatur wird aufgebauscht

Es wird wohl einen entscheidenden Grund geben, wenn in einer Partei über den künftigen Kanzlerkandidaten gestritten wird. Wäre Sigmar Gabriel der einzig Richtige, dann gebe es wohl keine Diskussion darüber. Und dass Barley auch ihren Senf dazu gibt, wird die Debatte über den zukünftigen Kanzlerkandidaten nicht beruhigen.

Von Redaktion/dts

SPD-Generalsekretärin Katharina Barley hat dementiert, dass in ihrer Partei über den künftigen Kanzlerkandidaten gestritten wird: Die Frage werde aufgebauscht, sagte Barley dem "rbb-Inforadio". Sowohl SPD-Chef Sigmar Gabriel als auch Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz gäben lediglich die allgemeine Parteilinie wider.

"Was Sigmar Gabriel gesagt hat, steht sogar in der Parteisatzung. Sollte es mehrere Bewerber für die Kanzlerkandidatur geben, wird es einen Mitgliederentscheid geben", so Barley. "Und Olaf Scholz hat das gesagt, was wir immer sagen: Der Parteivorsitzende hat den ersten Zugriff. Da sehe ich keinen Widerspruch."

Scholz hatte zuvor den Vorschlag Gabriels abgelehnt, wonach es mehrere Bewerber um die Kanzlerkandidatur geben solle. Barley betonte, die Debatte werde von außen in die Partei hineingetragen. Wenn Gabriel in einem Interview zu dem Thema befragt werde, antworte er natürlich auch. "Da wird jetzt wirklich was hochgeschraubt. Und über Inhalte redet im Moment kaum jemand. Das ist ärgerlich, denn da hat die SPD sehr viel zu bieten."

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11 Kommentare

  1. Jeder Kanzlerkandidat, oder Kanzler egal welcher Diktaturpartei hat diesen Titel gar nicht verdient!

    Zu Deutschland gehört lt. geltender Verfassung ein REICHSKANZLER!

    Diese jetzige Finanz-GmbH DEUTSCH, hat ein Grundgesetz welches seit Dezember 2010 außer Kraft ist.

    Nicht einmal Kanzler-Wahlen sind demnach zulässig.

    Das Deutsche Reich exestiert weiter und somit immer noch und steht unter Kriegsrecht der Alliierten!

    http://www.staatenlos.info/staatenlos-eu.html

    1. Den Verweser sollten wir auch selbst wählen dürfen! Dann würde es hier in Germany ganz anders und souverän ablaufen.

  2. ………………wie kann man was suchen, was gar nicht da ist?

    …………kein Staat, kein freies Volk, keine Demokratie………….daher auch keine Legitimation zu irgendeiner Wahlposse.

  3. Der Unterschied zwischen mir und den Oberen der Sozialistenpartei ist der, daß ich vor Scham morgens nicht mehr die Fensterläden öffnen würde, bei den miserablen Ergebnissen die sie abliefern. Man muß nur frech genug sein, um diesen Niedergang als gottgegeben zu verkaufen, in der Hoffnung, der einfältige Wähler kriegt es erst garnicht mit. Wahrlich, die kämpfen für ihre sozialistischen Ideale, nur auf einer anderen Ebene, champagnerverehrend mit den verbandelten Arbeitnehmervertretern zur Großindustrie und direkte freundschaftliche Beziehungen zu den Vorstandsvorsitzenden der größten DAX-Unternehmen, natürlich immer zum Wohle des gemeinen Malochers. Da wird um das Wohl der Arbeitnehmerschaft gekämpft und wenn es am Pool der Hochfinanz irgendwo auf der Welt nicht am ersten Abend gelingt, die Interessen der Arbeitnehmer durchzusetzen, dann muß man eben 14 Tage dranhängen und weiterfeiern, bis die Gegenseite 3 – 5% locker macht. Dafür gibts Vergünstigungen, die dieses edle Entgegenkommen ausgleichen. Somit sind alle zufrieden und wieder hat die Politik entscheidendes geleistet. Und der Wähler glaubt es immer wieder.

  4. Wozu?

    Wenn der SPD Kanzlerkandidat ein Wahlergebniss bekommt bei dem er Kanzler werden kann (2013 RRG) dann hört er einfach und von den Medien unhinterfragt mit der Politik auf und es gibt stattdessen eine GroKo.

  5. Die arme Frau weiß ja gar nicht wie recht sie hat:

    Für eine chancenlose (demnächst Klein-)Partei auf stark absteigendem Ast ist jegliche Debatte um eine Kanzlerkandidatur nicht nur total aufgebauscht, sondern auch völlig überflüssig!

  6. Tja, diese Debatte kommt der Merkel und ihren Parteien im Moment zu gute und lenkt von Merkels Willkommens Kultur ab. Da haben die Massen Medien, wieder mal ihr bestes gegeben um Merkel eine kurze Atempause zugeben ? !

    Aber, wie schon gesagt: nur für eine kurze Zeit !

  7. Die Flüchtlingskrise hat der SPD den Rest gegeben, weil sie so naiv war – voll hinter Merkels Kurs zustehen und Merkels Willkommen Kultur und ihre offenen Grenzen Politik mitgetragen haben.

    Die SPD müßte schon eine 360 Grad Wendung machen, und Fehler in der Flüchtlingspolitik eingestehen,sowie offen sagen : Das Maß ist voll und ein Ende der offenen Grenzen einläuten und sich wieder auf ihre alten Werte besinnen, die mal waren: soziale Gerechtigkeit und dem eigenen Volk zudienen und nicht dem Volke – der ganzen Welt.

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