Die Kriminalität ist gestiegen, darum wird die Deutsche Bahn in Zukunft mit neuester Technik die Bahnhöfe mit Kameras, bis in den letzten Winkel überwachen. Diese System können z.B. herrenlose Koffer erkennen oder auch Diebesbanden auswerten. Überwachung garantiert nur zur Sicherheit der Bahnkunden. 

Von Redaktion/dts

Die Deutsche Bahn will die Videoüberwachung an deutschen Bahnhöfen massiv ausbauen und mit neuer Technik ein "Kriminalitätsradar" aufbauen: "Wir haben zusammen mit dem Bund das Programm für den Ausbau von Videotechnik an großen Bahnhöfen um 25 auf 85 Millionen Euro aufgestockt. Noch in diesem Jahr geht neue Videotechnik im Kölner Hauptbahnhof in Betrieb, für Essen und Düsseldorf beginnen die Planungen", sagte Bahn-Vorstand Ronald Pofalla im Interview mit der "Rheinischen Post" und der "Deutschen Verkehrszeitung".

Der verstärkte Einsatz von Videotechnik an Kriminalitätsbrennpunkten zeige bereits Wirkung. "Die Technik wird immer besser und kostet immer weniger. Ich werde in Kürze eine Taskforce Sicherheitstechnologie einrichten, die sich mit den neusten Software-Systemen beschäftigt", so Pofalla. So sei es beispielsweise möglich, dass solche Systeme herrenlose Koffer automatisch erkennen.

Außerdem will die Bahn künftig die Bewegungen von Diebesbanden für vorbeugende Maßnahmen auswerten. "Wir wollen zu Januar ein System einführen, mit dem wir punktgenau an hunderten großen Bahnhöfen Entwicklungen sehen können – etwa wann organisierte Taschendiebstähle stattfinden. Die Gruppen können wir erfassen und reagieren. Wir bauen eine Art Kriminalitätsradar für die Bahn auf", sagte Pofalla den Redaktionen.

3 KOMMENTARE

  1. Was nutzt Video-Überwachung, wenn die Diebesbanden  hinterher nur eines auf die Finger kriegen ?

    Leider wird mir durch die Überwachung dann auch meine Methode zur Verbrechensbekämpfung genommen, da ich als Deutsche dann garantiert zur Verantwortung gezogen werde

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