Armutsbekämpfung: China setzt 400 Milliarden Euro schweres Kreditprogramm auf

Im Kampf gegen die Armut und zur Entwicklung von Infrastruktur und Landwirtschaft im eigenen Land, sowie zur Unterstützung in weiteren Bereichen hat China ein milliardenschweres Kreditprogramm aufgesetzt.

Von Marco Maier

Insgesamt umgerechnet rund 400 Milliarden Euro stellt die Volksrepublik China über die landwirtschaftliche Entwicklungsbank zur globalen Armutsbekämpfung bereit. Diese Summe soll bis zum Jahr 2020 ausgegeben werden, um so in verschiedenen Bereichen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes voranzutreiben.

Demnach soll rund ein Drittel der Gelder in Infrastrukturprojekte in ländlichen Regionen fließen, ein weiteres Drittel soll demnach an landwirtschaftliche Betriebe gehen, damit diese in moderne Maschinen investieren und so die Produktion ausweiten können. Hinzu kommen Kredite für die Umsiedlung von Menschen die unterhalb der Armutsgrenze leben, für touristische Projekte, Umweltschutzmaßnahmen und Bildungsvorhaben. Dies berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Obwohl seit den umfassenden wirtschaftlichen Reformen seit 1978 rund 800 Millionen Chinesen aus der Armut befreit werden konnten, leben immer noch rund 70 Millionen Menschen in China unterhalb der Armutsgrenze. Die Führung in Peking will diese Zahl bis zum Jahr 2020 besiegen und dafür sorgen, dass kein Chinese mehr in Armut leben muss.

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5 Kommentare

  1. WAs soll diese Miesmacherei. Bringen Sie lieber mal die amerikanischen Suppenküchen, in einem ach so gelobten Land, das vor Armut strotzt! China ist im Aufbau,im Gegensatz zu USrael!!!

  2. In ein, zwei Jahren wird man Verlauf und Erfolg halbwegs einschätzen können. Was mich erschreckt ist das:

    "…Hinzu kommen Kredite für die Umsiedlung von Menschen die unterhalb der Armutsgrenze leben…"

    Wer die konfuzianisch – bolschewistische Mentalität der durchführenden Kader nicht kennt, der hat keinen Begriff von "Umsiedlung".

  3. " Obwohl seit den umfassenden wirtschaftlichen Reformen seit 1978 rund 800 Millionen Chinesen aus der Armut befreit werden …. "

    Gut gemacht. Und wo ist die Statistik, die uns sagt, wie Viele in diesem Zeitraum in Deutschland unter diese Grenze gerutscht sind ??? Wie viele Kinder nur einmal am Tag etwas zu essen bekommen, weil ihre Elterm sich ein " Mehr " nicht leisten können ? Aber statt dessen " liebevoll " gestaltete Werbung ( " Helfen Sie… mit nur 5 € im Monat " ) über die armen Kinder aus Schwarzafrika und sonstwo, die unser aller Hillfe und Fürsorge benötigen.

     

    Mir wird übel……

     

  4. Tolles Bild.

    Mann mit Alubüchse mit Phosphorsäure, Zitronensäure aus gentechnisch veränderten Schimmelpilzkulturen, Kristallzucker und krebseregendem Farbstoff – WC Reiniger in der Hand, daß er offensichtlich als Rostlöser, Blutfelckenentferner nutzt, freut sich im kurzen Hemd, über ein Kind, daß offensichtlich für 30°C weniger angezogen wurde und nun am liebsten in den Schatten rennen möchte.

     

    Aber nun zum Thema. Wer wurde denn jemals durch Schulden aus dem Nichts wohlhabend?

     

    China mit seinem riesigen Außenhandelüberschuss, müsste doch einfach nur sagen, so liebe Einwohner wir haben hier 100 Billionen Werte als Zettelchen und fordern dafür den Gegenwert von den Ländern in Gold, die so gerne unsere Waren abnahmen und das schenken wir Euch dann.

    Was wäre dann?

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