Arbeiter auf einer Baustelle.

Die Arbeitswelt verändert sich. Immer mehr Menschen bekommen nur noch befristete Stellen oder Teilzeitjobs die oftmals auch nicht sonderlich gut bezahlt sind. Willkommen im Prekariat.

Von Marco Maier

Alleine in Deutschland sind rund ein Drittel der Jobs im sogenannten Prekariat anzusiedeln. Das heißt: entweder zeitlich begrenzt, nur in Teilzeit (bzw. Minijob) oder in Pseudo-Selbstständigkeit. Damit kann man keine Zukunftsplanung machen und was die Familienplanung anbelangt, braucht man so erst gar nicht wirklich daran zu denken.

Sieht man sich den Wandel der letzten Jahrzehnte – die Technologisierung und die Digitalisierung – einmal an und vergleicht diesen mit den Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten, dann wird einem klar: Da kommt noch so einiges auf uns zu. Sicher, wie auch schon bei der "Industriellen Revolution" wird es auch in der heutigen Zeit noch zu einigen dramatischen Umwälzungen kommen, deren Ausgang recht ungewiss ist – allerdings sind die ersten Auswirkungen schon recht unerfreulich. Zumindest für viele Menschen "am Ende der Nahrungskette".

Angesichts der globalisierten und liberalisierten Märkte und der Freizügigkeit des Kapitals erhielten die Unternehmen wieder jene Macht zurück, die ihnen die Gewerkschaften damals genommen hatten. Im Kampf um die Arbeitsplätze im Land selbst wurden diese ja auch korrumpierbar. Stimmen sie den Plänen der Manager nicht zu und streiken, wird die Produktion eben ins Ausland verlagert. So einfach ist das heutzutage.

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Über kurz oder lang wird es nur noch folgende Schichten geben: Die reiche, besitzende Elite, gefolgt vom "Salariat" (den gut bezahlten Managern), dann noch die "Profis" (Facharbeiter die Projektarbeiten machen und auch gut verdienen können) und schließlich eben nur noch das "Prekariat", also jene die sich mit temporären Jobs wie früher die Tagelöhner durchs Leben schlagen müssen. Hier gilt eine neue Unternehmenskultur, die sich jetzt schon – vor allem im amerikanischen Raum – breit macht. Das neue Motto lautet nämlich "Wem es nicht passt, der kann ja gehen". Doch zu gehen können sich die meisten Menschen nicht leisten – zu bleiben aber immer öfter auch nicht mehr.

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12 KOMMENTARE

    • Gerhard Wisnewski ist gut, was er sagt hat Hand und Fuß, es ist ein Krieg gegen die ganze Menschheit, aber er gehört wie auch Ken Jebsen zu den Personen, die aufklären, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Die Wahrheit hinter der Wahrheit bleibt tabu, das ist vielleicht als Selbsterhaltungstrieb zu deuten. Es wird nicht thematisiert, dass die Migration das Ziel des Vatikans ist, was da abläuft, ist Teile und Herrsche. Der Vatikan verfolgt das Ziel durch die Migration die Menschheit in ein totales Chaos zu stürzen, damit sie das Ziel der Offenbarung ,,das Malzeichen des Tieres'' durchsetzen können, das ist die Abschaffung des Bargeldes.

      Keiner kann kaufen oder verkaufen ohne die Nummer, das bedeutet die totale Versklavung, wer die falschen Töne von sich gibt, dem wird mit einfach sein Konto abgeschaltet und er kann verhungern.

      Wisnewski hat das Buch geschrieben über den Untergang der Titanic, aber das wesentliche hat er weggelassen.

      https://www.youtube.com/watch?v=bYw7lvpJKwA

      Über die für uns wichtigste Erkenntnis wird von keinem der bekannten ,,Wahrheitsapostel'' berichtet, dass wir keine Menschen sind sondern juristische Personen, also Sklaven, die bei der Einschreibung in das Geburtsregister keine Menschenrechte mehr haben und dem vatikanischen Handelsrecht unterstehen. Nun leisten einige Menschen Aufklärungsarbeit, das ist ein ehrenswertes Ziel. Nur in dem Moment wo der Vatikan das Bargeld abgeschafft hat, wird man allen Menschenrechtlern den Zugang zu ihrem Konto verwehren. Dann ist der Sack zu, dieses sollte allen bewusst werden.

       

  1. Es ist aber an der Politik eben solche Entwicklungen und Zustände zu unterbinden.Da dürfen diese Herrschaften – diese Profitmaximierer – nicht mit Samthandschuhen angefasst werden. Es kann nicht sein , dass es Multimillionäre und Milliardäre auf dieser Welt gibt . Das ist das Grundübel aller Gesellschaften. Daraus resultiert der ganze Aerger auf diesem Planeten

  2. In welche Richtung es geht, kann man gut erkennen. Allerdings gibt es so viele Faktoren die den nächsten Gesellschaftlichen Schritt beeinflussen können. Da muss man schon ein Hellseher sein um zu wissen wie unsere Gesellschaft in 50 Jahren aussehen wird. Es ist wirklich spannend. Eigentlich ist zur Zeit nur eines klar, es wird sich radikal etwas verändern.

  3. Das neue Motto lautet nämlich "Wem es nicht passt, der kann ja gehen".

     Nicht schlecht, aber wenn es Vereine gibt die an Politiker Postkarten mit dem Aufdruck:

    "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!" verschicken dann regt sich die Politmischpoke gewaltig auf!!!!

     

  4. Rote Heuchler und Briefkastenfirmen

    Wieso braucht die SPD eine Briefkastenfirma in der Steueroase Hongkong ? Die SPD hat ein solches Off-Shore-Unternehmen am 19.11.2014 in der Steueroase Hongkong gegründet. Die Gesellschaft ist im Company-Register von Hongkong unter der Nummer 2170731 eingetragen. Direktoren  sind Jens Berendsen und Matthias Linnekugel. Beide sind auch Geschäftsführer der ddvg (Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH), die der SPD zu 100 Prozent gehört. Die von der SPD in Hongkong gegründete Gesellschaft trägt den Namen „Cavete Global Limited“. Das Wort „cavete“ bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt „Hütet Euch“. Sich Hüten vor was? Vor Steuern, vor Offenlegung, vor Kontrolle? Damit ist auch die Eingangsfrage beantwortet, wozu die SPD eine solche Firma benötigt. In  Matthäus, 23, 25 steht: „Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln außen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier!" Oder ist es nur die Soziale Gerechtigkeit nach SPD, immerhin ist es ja die Partei der Arbeit oder vielleicht doch nur eine Vereinigung von Heuchlern. Nochmal: Die Cavet Global Limited gehört zu 100% der SPD. Dies ist zu finden in ihrem Rechenschaftsbericht, im Kleingedruckten. Man wird fündig in der nicht alphabetisch geordneten Aufstellung. Da eine Briefkastenfirma wohl keine Steuern bezahlt kann mehr gespendet werden. Für 1 Euro Spende gibt es 0,45 Euro staatlichen Zuschuss. So sieht soziale Gerechtigkeit der roten Heuchler aus.

  5. Sehr gute Erkenntnis und Forcast für die persönliche Zukunft jedes einzelnen. Vergleicht man die Republik  grafisch mit einem Tannenbaum, dann wird dieser im unteren Drittel immer breiter in der Mitte ausgedünnter und oben hat er Wildwüchse im Geäst. Durch die Einwanderung wird der Baum unten so verdichtet, daß kein Licht mehr durchkommt und der untere Bereich abstirbt. Angefangen hat alles mit der Tatsache, daß die Produktion zu Einkommen führte, mit dem erworbenen Kapital wurde dann von vielen Geld zur Ware gemacht und das hat zum Turbokapitalismus geführt, dies in verkürzter Form. Wenn wir Bürger das nicht rigoros mit Hilfe ehrlicher Makler regierungsseitig abstellen. werden wir zunächst alle Verlierer sein, bis eine Revolution den ungleichen Zustand mit Gewalt beendigt.

  6. Wenn der Mensch nichts mehr zum Fressen hat wird er zum Tier und dann ist Schluß mit Lustig , auch für die Großkotze !

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