Ukraine erinnert an Opfer der Atomkatastrophe von Tschernobyl

Zum 30.Mal jährt sich die Katastrophe. Viele von uns werden sich noch erinnern können, was hatten wir damals schon an Wissen über Atomkraft und ihre Folgen. Die Atomkraft wird noch weiterhin unser Leben bestimmen, es gibt immer noch keine Lösung bei der Endlagerung der Brennstäbe und noch vieles mehr.

Von Redaktion/dts

In der Ukraine wird an die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 30 Jahren erinnert. Bereits in der Nacht zum Dienstag hatten zahlreiche Menschen am Denkmal für die Opfer in der Stadt Slawutitsch in der Nähe des Unglücksortes Blumen niedergelegt und Kerzen angezündet.

Auch international wurde an die Opfer der Katastrophe erinnert. Der russische Präsident Wladimir Putin würdigte den Einsatz der damaligen Helfer. Das Unglück sei "eine ernste Lehre für die ganze Menschheit", so Putin. Es habe bis heute schwere Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt.

Am 26. April 1986 hatte es in Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl eine Explosion ereignet. Große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt, weite Gebiete der damaligen Sowjetunion und Europas wurden verstrahlt. Die WHO hält insgesamt weltweit etwa 8.000 Todesopfer für gesichert, einige Forscher gehen von bis zu einer Million Opfer aus.

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Ein Kommentar

  1. Tschernobyl und Fukushima waren schwere Unfälle der Stufe 7 von 8 möglichen Schweregraden. (Die Zählung beginnt mit 0!) Also schlimmer war´s noch nie. Allerdings hatte auch die Schweiz bereits am 21.01.1969 einen Unfall der Stufe 5 bei dem Ort Lucens.

    Und seit 1969 ist das weltweit älteste Kernkraftwerk Beznau in Betrieb. Nur dreihundert Kilometer in Hauptwindrichtung von uns entfernt. Wenn das hochgeht, haben wir die nächsten 10.000 Jahre kein Problem mehr mit dem Lufthunderter auf der A 12

    P.S. Dann werden auch die Schweizer Asylwerber…

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