Offshore-Geschäfte: Auch John Kerry betrügt den Staat

In den von Soros und dem liberalen US-Establishment lancierten Panama-Papers finden sich keine hochrangigen US-Vertreter. Nun deckte eine konservative US-Seite die Geschäfte von US-Außenminister Kerry auf.

Von Marco Maier

Möglichst viele Steuern sparen zählt nicht nur bei den Durchschnittsbürgern und den Unternehmen zur Normalität, auch Politiker "bescheißen" den Staat gerne. Besonders problematisch wird es jedoch dann, wenn Spitzenvertreter der Politik in Steuerskandale verwickelt sind, wo es dann doch schnell um Millionensummen geht, die am Fiskus vorbeigeschleust werden. Nun traf es auch US-Außenminister John Kerry, der sich sonst gerne als Saubermann präsentiert.

Der amerikanische Außenminister und somit einer der wichtigsten Männer im US-Staatsapparat ist mit der Erbin des bekannten Ketchup-Imperiums Teresa Heinz verheiratet. Er gilt als zweitreichster Politiker in Washington D.C. und benutzt laut der vom konservativen Establishment gesponserten Newsseite "Dailycaller" selbst Offshore-Steueroasen für seine privaten Investments. Ziel der konservativen Attacke ist es natürlich, mit dem Fingerzeig auf einen der einflussreichsten Vertreter der Demokratischen Partei im aktuellen Wahlkampf um die Präsidentschaft dem politischen Gegner zu schaden.

Demnach zeigen die veröffentlichten Dokumente, dass Kerry und seine Frau enorme Summen in Fonds auf elf verschiedenen Offshore-Zentren gebunkert haben. Kein einziger dieser Fonds liegt bei unter einer Million Dollar. Zwar sind diese Investments nach US-Recht legal, doch Barack Obama – Kerrys Chef – geißelte nach der Veröffentlichung der Panama-Papers die Superreichen, welche Dank findiger Anwälte Systemlücken ausnützen würden um so ihren Reichtum auf Kosten der kleinen Steuerzahler weiter zu vermehren. Zudem stellt sich die Frage, ob es sich lediglich um legale Steuervermeidung oder vielleicht doch um eine illegale Steuerhinterziehung handelt.

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Wie man es auch dreht und wendet, so zeigt diese (wenngleich auch politisch motivierte) Enthüllung deutlich auf, wie korrupt und moralisch bankrott die US-Politik ist. In der "hohen Politik" sitzen überwiegend Millionäre – und wer zu Beginn der Amtszeit noch keiner ist, wird es im Laufe der Jahre meistens noch. So zeigt die Organisation "Open Secrets" (die übrigens von Soros, Rockefeller & Co gesponsert wird) auf, dass der "mittlere Wert" eines Kongressabgeordneten von rund 800.000 Dollar im Jahr 2007 auf über eine Million Dollar im Jahr 2013 anstieg. Zu glauben, dass diese Politiker wirklich für die breite Masse an armen Amerikanern einsteht, ist absolut naiv.

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Vor allem jedoch ist es bezeichnend für die US-Politik, dass deren Vertreter als Finanzeliten privat dazu beitragen, dass die Steuereinnahmen nicht eimal ansatzweise für den laufenden Haushalt ausreichen, gleichzeitig jedoch in ihrer politischen Funktion zig Milliarden für einen unsinnig großen Militärapparat ausgeben, Israel jährlich mit mehreren Milliarden Dollar unterstützen und dabei den ohnehin schon gewaltigen Schuldenberg des Landes Jahr für Jahr weiter aufblähen. Da ist Außenminister Kerry auch nur die Spitze des Eisbergs.

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8 Kommentare

  1. Sind die Haare echt oder von Walt Disney gezeichnet?

    Ist die Bildunterschrift nicht falsch? Sollte es nicht:

    US-Außenminister John Kerry Bild: Fickr / CAPAF CC-BY-ND 2.0

     

    1. Ja der US-Außenscharfmacher hat wohl einen Fiffi auf dem Kopf! Innerlich sind diese Leute grenzenlos bösartig und hinterhältig aber was die Äußerlichkeiten angeht, so sind sie mehr als eitel! Aber gut, der Typ hat ja schon ein Gesicht wie ´ne  Bratpfanne, das Ganze noch mit Glatze würde wohl doch extrem unvorteilhaft aussehen!

  2. Kerry ist einer von vielen. Das ganze Getue ist Augenwischerei, denn…….

     

    Die grössten Steuerflucht-Helfer sind die USA

    Ernst Wolff / 06. Apr 2016 – Die «Panama Papers» lassen vergessen, dass die USA alles tun, um internationale Fluchtgelder ins eigene Land zu ziehen.

    Seit 15 Jahren haben die US-Behörden Vieles unternommen, um US-Bürgerinnen und -Bürger auch im Ausland zum Zahlen von Steuer in den USA zu zwingen.

     

    http://www.infosperber.ch/Gesellschaft/Steuerparadiese-Die-grossten-Steuerflucht-Helfer-sind-USA

     

     

     

     

  3. Die "konservative Attacke" richtet sich erstaunlicherweise nicht gegen Hillary Clinton, was zu denken gibt. Ihre Machenschaften, mit sog. Hilfsorganisationen die Milliarden der Haiti-Hilfe z.T.für eigene Zwecke zu verwenden, gehören zuerst angeprangert, hat sie doch die Stirn, bei alledem, was sie sonst noch auf dem Kerbholz hat, die 1.US-Präsidentin zu werden. – Aber es kommt wohl, wie es kommen muss, es sind immer gewissenlose Pathokraten die "oben schwimmen" und dort bleiben.

  4. Von solchen Lügnern ist doch nichts anderes zu erwarten. Ich hoffe nur, Putin verfällt nicht in die gutgläubige Art der russischen Menschen, denen diese eigen ist, sondern weiß, daß er mit den Teufeln Suppe löffelt.

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