Weltweit fordern die Regierungen die beiden Kontrahenten Armenien und Aserbaidschan dazu auf, ihre Feindseligkeiten beizulegen und eine friedliche Lösung für den Konflikt um die autonome Region Bergkarabach zu finden.

Von Redaktion/dts

Nach schweren Gefechten zwischen armenischen und aserbaidschanischen Armeeeinheiten in der zwischen beiden Parteien umstrittenen Region Bergkarabach hat die internationale Gemeinschaft im Rahmen der Vereinten Nationen die Kontrahenten zu Frieden aufgefordert. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte "die Waffenstillstandsvereinbarung vollständig zu respektieren und sofortige Schritte zur Deeskalation der Situation zu unternehmen".

"Wir bekräftigen, dass es keine militärische Lösung für den Konflikt gibt", sagte US-Außenminister Kerry, der erst am Freitag unmittelbar vor Ausbruch der Kampfhandlungen mit beiden Staatsoberhäuptern in Washington zusammengetroffen war. Bei den schweren Gefechten waren am Samstag innerhalb nur eines Tages mehr als 30 Soldaten ums Leben gekommen. Beide Seiten beschuldigten sich gegenseitig, die Gefechte provoziert zu haben.

"Präsident Putin ruft die Konfliktseiten zu einer sofortigen Feuerpause und zu Zurückhaltung auf", betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Dem Sprecher zufolge bedauert der russische Staatschef, dass "die Lage zu einem militärischen Konflikt eskaliert ist". Dies berichtet die Agentur Sputnik. "In letzter Zeit wurden viele Anstrengungen unternommen, darunter im Dreierformat (Russland, Armenien, Aserbaidschan) und auf der internationalen Ebene, welche im Endeffekt zu einer Regelung des Konflikts geführt hatten", sagte Peskow.

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2 thoughts on “Nach Gefechten: Weltweite Forderungen nach Frieden in Bergkarabach”

  1. Kerry, die Verbrecherfresse. Der Konflikt wird, wie immer, geschürt von NGO's und sogenannten Menschenrechtsorganisationen. Wie immer geht es um Destabilisierung im Hinterhof von Russland. Wetten, dass in wenigen Wochen dort UN(US)-Truppen stationiert werden. Danach wird dort Joe Biden mit Soros im Gepäck aufschlagen um DEMOKRATIE zu bringen.  Einfach nur noch zum Kotzen!

  2. Wie schon erwähnt, steckt dahinter, im Zweifelsfall, wieder einmal die Fünfte Kolonne der EUSA, die mit ihren Unterwanderungen für Instabilität an den Grenzen Rußlands sorgt. Bezeichnend sind wieder einmal die deutschen Medien die rätseln wer und was hinter diesen Unruhen wohl stecken wird, anstatt fundierte Recherchen anzustellen um ihre verlorene Glaubwürdigkeit wiederzugewinnen.

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