Maas will Einsicht von Behörden in Daten der „Panama Papers“

Heiko Maas knöpft sich jedes Thema vor. Während andere noch im Dunkeln tappen, Heiko Maas hat die Lösung schon in der Schublade. Maas ist die personifizierte Gerechtigkeit. Fast zu befürchten, dass Heiko Maas irgendwann an der Spitze Deutschlands stehen könnte, vorausgesetzt die SPD erholt sich aus dem Tief, denn er gilt heute schon als "Reservekanzler". 

Von Redaktion/dts

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, die den "Panama Papers" zugrundeliegenden Daten Steuerfahndern und Staatsanwälten zur Verfügung zu stellen. "Es wäre ein Beitrag zur Gerechtigkeit, wenn wichtige Unterlagen den Behörden übergeben würden", sagte Maas dem "Tagesspiegel".

Dies würde "auch den deutschen Finanzministerien viel Geld einbringen". Zur Weigerung deutscher Journalisten, ihre Daten herauszugeben, sagte der Minister: "Ich bin zuversichtlich, dass die Ermittlungsbehörden und die Medien gemeinsam einen Weg finden, wie zumindest bestimmte wertvolle Informationen ausgetauscht werden können."

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...
Loading...

5 Kommentare

  1. Die Verfolgung von Steuerstraftätern wäre prinzipiell richtig, wenn auch die viel bedeutendere Steuerverschwendung ähnlich rigoros verfolgt werden würde, die häufig auch als Begründung für Steuerhinterziehungen angeführt wird.

  2. Erneut ist festzustellen, das unsere parlamentarische Demokratie ad absurdum geführt wird. Da muss die Exekutive die sog. 4.Gewalt im Staate, die Medien, um Daten bitten, damit sie ihrer Aufgabe "gerecht" werden kann. Das Parlament ist ohnehin nur noch eine Quatschbude, die Exekutive stellt ein ums andere Mal ihre Ohnmacht unter Beweis, wenn sie nicht gerade dabei ist, wie in einer Bananenrepüblik üblich, sich über die Judikative hinwegzusetzen. —   Die Medien kamen in den Besitz von angeblich 2,6 Terrabyte Daten und selbst ich, als sog. "Internet- Dinosaurier" mit nur geringen Kenntnissen, weiß, daß  solche Datenmengen nicht einem "Datenleck" entstammen können. Wenn jetzt eine offensichtlich ausgewählte Anzahl von Medien über diese Daten verfügen kann, um damit einen Propagandakrieg gegen unliebsame Politiker zu führen, sollte doch vonseiten der 3 Gewalten des "Staates" ein ihrer gesellschaftlichen Stellung gerecht werdendes Eingreifen zu erwarten sein und nicht, wie durch die Aussage des Justizministers ersichtlich, ein Betteln um Mitarbeit der Medien.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.