Japan fordert die anderen G7-Staaten dazu auf, bei den Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer stärker Position gegen China zu beziehen. Peking will den Fokus jedoch auf die Weltwirtschaft legen.

Von Redaktion/dts

Japan will die Territorialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer beim G7-Außenministertreffen im japanischen Hiroshima an diesem Wochenende zum Thema machen. Dies schreibt der japanische Außenminister Fumio Kishida in einem Gastbeitrag für die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post". "Die Versuche, den Status Quo mit Gewalt zu verändern, wie sie etwa im Südchinesischen Meer zu beobachten sind, stellen eine Herausforderung für die Weltordnung dar, die sich auf Völkerrecht und Rechtstaatlichkeit stützt", so Kishida.

"Dies ist nicht allein ein Problem Asiens, sondern der internationalen Gemeinschaft als Ganzes." Er wolle sich dafür einsetzen, dass die Gruppe der sieben großen Industrienationen in dieser Frage "ein klares und deutliches Signal" sendet. China forderte die G7 dagegen scharf auf, sich aus den Inselstreitigkeiten herauszuhalten. Außenminister Wang Yi sagte gestern nach einem Treffen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier in Peking, die G7-Staaten sollten ihr "Hauptaugenmerk" vielmehr auf die Probleme der Weltwirtschaft legen.

Im Südchinesischen Meer beanspruchen China, Vietnam und Taiwan große Areale, während andere Staaten wie die Philippinen, Malaysia oder Brunei eigene Flächen reklamieren. Die Feindseligkeiten des Westens und Japans richten sich jedoch hauptsächlich gegen die Volksrepublik China.

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5 thoughts on “Japan will Rückendeckung der G7 bei Inselstreit mit China”

  1. Diese Japaner scheinen auch etwas von doof zu sein. Erst lassen sie sich -vollkommen darniederliegend- zwei Städte mit Atombomben zerstören, jetzt lassen sie sich wegen ein paar Inseln von den Supererkorenen in eine Kriegssituation reinmanövrieren in eine Situation, in der ich dieser Perversionsnation langsam aber sicher einen Befreiungskrieg anderer Nationen gegen dieses Sklaventum wünsche.Von anderen fordern sie, selbst halten sie andere bereits 70Jahre  in Knechtschaft, sehr unsympatisches Pack.

  2. Da Deutschland nicht unabhängig und ein besetztes Land ist, hat Deutschland weder das Recht bei den G7 vertreten zu sein, noch in der NATO zu sein und auch nicht in der EU. Es braucht auch keine Parteien und auch keine Präsidenten. Sämtliche Minister sind über und die Bundeswehr müsste abgeschafft werden.

    Deutschland als Demokratie braucht lediglich eine Firmenführung, die aus den einzelnen Bundesländern besteht und eine Polizei, die für Recht und Ordnung sorgt und wirklich nichts weiter. 

    Dieser Artikel macht es sehr deutlich. Was hat Deutschland, das noch nicht einmal ein Rechtsstaat ist, oder die G7, die ein Wirtschaftsbündnis sind, mit den Terrotialstreitigkeiten im Südchinesischen Meer zu tun? Das ist echt Krank.

  3. es eilt halt schon so sehr mit Krieg, egal wo er beginnt. man hat sich nicht umsonst so große Mühe gegeben alles artig vorzubereiten.

  4. Die Japaner sind die Vasalen der Amerikaner. Der Inselstreit wird nur von den USA hochgeputscht, damit sie ihre Vorherrschaft im Chinesischen Meer behalten. Da die Japaner, genauso wie die deutschen von den Kriegstreiber besetzt sind und deren Stiefel lecken müssen. Darf man nicht vergessen, dass die Chinesen aufrüsten und eine Super Weltmacht wird. Russland mit seiner eigener Waffenerzeugung insbesondere Weltraumtechnik und Raketenbau, lassen die möchte gern Weltpolizei in Zukunft nicht gut aussehen. Ein Riesen Imperium wird zerfallen und ein anderes wird Empor Steigen.  

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