Grenzsicherung auf Bulgarisch

Das schlägt natürlich hohe Wellen: In Bulgarien greifen seit Kurzem private Bürgerwehren gegen illegale Migranten durch. Mit ausrangeierten Militärfahrzeugen patrouillieren sie aus eigenem Antrieb entlang der türkisch-bulgarischen Grenze und setzen Illegale fest, so sie derer habhaft werden. Die EU sowie sämtliche Schlepperorganisationen reagieren entsetzt, während die bulgarische Initiative von Migrationskritikern europaweit Beifall erntet.

Von Marcello Dallapiccola

Dinko Valev heißt der Mann, der im Moment im Kreuzfeuer sowohl der Kritik als auch des Applauses steht. Valev ist 29 Jahre alt, stolzer Bulgare und von Beruf Schrotthändler. Als solcher bekommt er auch das eine oder andere ausrangierte Militärfahrzeug in die Finger. Wie sich das für einen Bastler gehört wird an diesen Gefährten herumgeschraubt, bis sie wieder fahrtauglich sind, und dann wird damit gerne einmal eine Spritztour durch bulgarische Wälder und Flure gemacht.

Bei einer seiner Spritztouren – damals noch mit einem Quad – wurde Valev allerdings von illegalen Migranten angegriffen. Valevs Einschätzung nach wollten sie ihm sein Quad klauen, um damit schneller voran zu kommen; dabei haben die Illegalen allerdings die Rechnung ohne den hünenhaften Schrotthändler gemacht. Valev verteidigte sich nicht nur erfolgreich, sondern schaffte es sogar, seine Angreifer an einen Baum zu fesseln, um sie danach praktisch servierfertig der Polizei zu übergeben. Aber lassen wir Dinko Valev doch selbst zu Wort kommen: Ein Interview des bulgarischen Fernsehens mit ihm sehen Sie hier.

Valev ist allerdings nicht der einzige private Grenzschützer in Bulgarien. Seinem Vorbild folgend haben sich gleich mehrere Bürgerwehren gebildet, die gemeinsam auf Patrouille gehen und bei fast jeden Einsatz mehrere Menschen festsetzen, die auf illegalem Wege aus der Türkei kommend nach Bulgarien eingereist sind. Diese Initiativen sind bereits bereits seit August 2015 tätig und wie nicht anders zu erwarten hat sich deren Engagement inzwischen herumgesprochen. Da war es natürlich nur eine Frage der Zeit, bis eine der unzähligen Migrationshelferorganisationen auf die bulgarischen Grenzhüter aufmerksam wurde.

Und prompt flatterte Anfang März auch die erste Vorladung zu einer polizeilichen Anhörung in dieser Sache bei Dinko Valev in den Briefkasten. Auf dem Weg zu seiner Einvernahme versammelten sich spontan andere private Grenzschützer und deren Unterstützer, um Valev den Rücken zu stärken. Der ärgerte sich furchtbar über die Anschuldigungen und versprach nach seiner Anhörung, seine Aktivitäten eher noch zu verstärken als aufzugeben.

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Inzwischen bekommt Valev auch von prominenter Seite den Rücken Unterstützung: Niemand geringerer als der bulgarische Ministerpräsident Boiko Borissow bedankte sich inzwischen öffentlich bei allen privaten Grenzschutztruppen und lobte ausdrücklich deren "Bürgersinn". Borissow habe sogar persönlich angeordnet, dass die Grenzpolizei sich in Zukunft mit Valev und seinen Leuten koordiniere, um eine noch effektivere Sicherung der Grenzen gewährleisten zu können.
Wieder einmal zeigen die osteuropäischen Staaten dem verweichlichten und politisch korrekt versifften Westen vor, wie eine wahre Volksgemeinschaft auch ganz ohne supranationale Gängelung aus Brüsseler Elfenbeintürmen funktionieren kann.

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13 Kommentare

  1. Ja, so schnell wechselt die Mode. 1919 war es zum Beispiel unter Studenten modern, sich in der Dunkelheit auf die von französischen Kolonialsoldaten bewachten Rheinbrücken zu schleichen, und sogenannte Kongoneger in den Fluß zu werfen! Für die Urenkel jener Patrioten wurden deren Urgroßväter inzwischen zu abartigen Unmenschen!

    1. Was für ein schöner Tag so etwas zu lesen (von Bulgarien und Waffenstudent)

      Vor unseren Grossvätern und Urgrossvätern  und  heute vor den Osteuropäern , kann ich nur meinen grössten Respekt bekunden

  2. Großartig! Frei nach dem Motto "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Und ein weiterer Schlag in die Fresse aller Gutmenschen und illegalen Eindringlinge. Das Geschwätz der Politiker in Brüssel bringt sowieso keine endgültige Eindämmung dieser Invasion von Wirtschaftsflüchtlngen und Sozialschmarotzern.

  3. Es gibt in Europa tatsächlich noch Menschen (einschl. Politiker), denen ihre Heimat etwas bedeutet. Wenn ich mir dagegen dieses saft-und kraftlose Gebrabbel in D anhöre >> widerlich!

  4. Jede Gewalttat in diesem Zusammenhang hat die Politbande zu verantworten die in menschenverachtender Weise diese Zustände bewußt herbeigeführt hat.

  5. Na geht doch, das was die Bulgaren machen macht Sinn und zeugt von Patriotismus.

    Die haben wenigstens noch Eier in der Hose, weiter so!

    Die EU und Schleuser verärgert, schon klar!

    Aber die bulgarische Bevölkerung wird es ihnen danken!

  6. So sieht wahre Volkgemeinschaft aus, dann nämlich wenn Politiker und Einheimische zusammenhalten und Politik immer erst den Blick aufs eigene Volk und deren Wohlergehen hat.

    Was in Deutschland abgeht, wird fast täglich – immer unerträglicher unter Merkels Führung.

    Diese Frau, ist das Schlimmste was Deutschland und ganz Europa je passieren konnte.

  7. Wenn der Staat versagt, nimmt das Volk sein Recht eben selbst in die Hand! Hoffentlich macht das bald überall Schule, denn darauf zu hoffen, dass die Politverräter endlich gegen diese Invasion vorghenen ist unsinnig. Sie werden uns weiter nur ans Messer der Bilderberger und Co liefern, die noch mehr Sozialschmarotzer dieser Art zur Auschlöschung der Weißen Rasse nach Europa leiten wollen

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